Lernpausen: Wichtig für Körper und Seele

KENNST DU DAS AUCH?

Man arbeitet den ganzen Tag an einem Thema und fühlt sich danach ausgelaugt. Oder man legt so lange Pausen ein, dass man sich nach der Unterbrechung nur schlecht wieder in das Thema einfindet.

Pausen sind wichtig für die Erholung während eines Lerntages. Aber Pause ist nicht gleich Pause. Die Lernpause sollte man bewusst gestalten, damit sie auch zur Auszeit wird!

MORGENMENSCH ODER NACHTEULE: WELCHER CHRONOTYP BIST DU?

Das menschliche Gehirn ist nicht mehr als sechs Stunden am Tag wirklich aufnahmefähig. Für den Durchschnittsmenschen liegen diese Zeiten zwischen 9:00 und 12:00 Uhr und zwischen 15:00 und 18:00 Uhr. Je nach individuellem Rhythmus (“Chronotyp”) kann sich das jedoch verschieben. Wichtiger als die „Pause nach der Uhr“ ist allerdings, die entsprechenden Signale seines Körpers kennenzulernen und so einen individuellen Rhythmus von Arbeit und Erholung zu finden.

ELEMENTE EINER EFFEKTIVEN UND ERHOLSAMEN PAUSENGESTALTUNG

ATMEN!

Atmung bewusst wahrnehmen und langsam und tief Luft holen. Versuchen zu entspannen und in regelmäßigen, sich wiederholenden Mustern (am besten vor geöffnetem Fenster) atmen.

AUGEN ENTLASTEN!

Augen entlasten und dem Sehnerv etwas Abwechslung gönnen. Dazu kann man entweder für ein paar Minuten die Augen schließen oder während einer Pause aus dem Fenster schauen und weit entfernte Objekte anvisieren.

LÜFTEN!

In jeder Lernpause den Raum lüften, in dem man arbeitet, damit man nach der Unterbrechung in einer frischen Umgebung weitermachen kann. Die Pause dazu nutzen, um sich ans Fenster zu setzen oder kurz vor die Tür zu gehen.

TRINKEN! 

In jeder Mini-Pause ein Glas Wasser trinken – egal, ob man Durst hat oder nicht. Auf diese Weise stellt man sicher, dass man über den Lerntag verteilt genug trinkt.

BEWEGEN! 

In den Pausen aufstehen und sich bewegen: Ein paar Schritte gehen oder ein paar kurze Sport- und Dehnübungen absolvieren.

UMZIEHEN!

Für die Pause den Ort wechseln. Wenn Du zum Beispiel zu Hause an Deinem Schreibtisch lernst, kannst Du zum Pause machen aufs Sofa oder auf Dein Bett ausweichen. Das Gleiche gilt, wenn Du auswärts lernst: Wechsle den Platz, verlasse den Raum oder geh kurz vor die Tür.

BELOHNEN! 

Belohne Dich in der Pause mit Dingen, die dir Spaß machen und gehe schönen Tätigkeiten nach. Setze bereits im Vorfeld eine Pausenbeschäftigung fest, auf die Du Dich freuen und motiviert hinarbeiten kannst.

Tipp:
-nach 10 Minuten: Unterbrechung (Dauer: 1 min)
-nach 30 Minuten: Mini-Pause (Dauer: 5 min)
-nach 2 Stunden: Kaffee-Pause (Dauer: 15-20 min)
-nach 4 Stunden: Erholungspause (Dauer: 1-2 h)

Bildquelle: ZSB Universität Paderborn

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