Tipps vom interreligiösen Fachschaftsrat Theologien

WELCHE UNTERSTÜTZUNGSANGEBOTE UND HILFESTELLUNGEN BIETET EURE FACHSCHAFT FÜR ERSTSEMESTER?

Wir sind jederzeit für Euch per Mail erreichbar und antworten zeitnah auf Eure Fragen. In Zeiten ohne Corona-Pandemie haben wir außerdem eine wöchentliche offene Sprechstunde, in der Ihr Eure Fragen loswerden könnt. Altklausuren oder alte Prüfungen können wir Euch leider nicht anbieten, da Prüfungen in der Theologie oft individuelle Themenabsprachen haben. Wir können Euch aber gerne helfen und Euch weiterverweisen an Stellen, wo Euch geholfen werden kann.

WAS SIND TYPISCHERWEISE HERAUSFORDERUNGEN IM ERSTEN SEMESTER IN EUREM STUDIENGANG/ STUDIENFACH UND WIE KÖNNEN STUDIENANFÄNGER*INNEN SIE MEISTERN?

In den ersten Semestern müsst Ihr einige Grundkurse bestehen, die mit einem erhöhten Lernaufwand verbunden sind, weil dort die Grundlagen für Euer ganzes Studium gelegt werden. Wir empfehlen, nicht alle Grundkurse gleichzeitig zu belegen, sondern sie über die ersten 2-3 Semester zu verteilen, damit der Workload nicht zu hoch wird. Wenn Ihr Lehramt GyGe oder Komparative Theologie studiert, müsst Ihr außerdem 1-3 Altsprachen nachweisen. Die machen nochmal einiges an Extraarbeit und erfordern ein gutes Zeitmanagement. Erfahrungsgemäß schafft man das aber gut, wenn man sich gut organisiert. Vor allem raten wir davon ab, mehrere Altsprachen parallel zu belegen, weil man das oft nicht schafft. Genaueres erläutern wir euch im Einzelfall gerne per Mail oder persönlich.

WELCHE TIPPS HABT IHR FÜR STUDIERENDE, DIE IM ERSTEN STUDIENJAHR SIND?

In den Grundkursen könntet Ihr überlegen, ob Ihr kontinuierlich jede Woche den Lernstoff zusammenfasst. Dann wird’s vor dem Abschlusstest nicht mehr so viel zum Wiederholen sein. Ihr solltet nicht zu viele Grundkurse gleichzeitig machen und Euch überlegen, ob Ihr die Prüfungslast im ersten Semester ein bisschen runterfahrt (z. B. nur 1-2 Prüfungen pro Fach), damit Ihr in Ruhe an der Uni ankommen könnt. Außerdem: keine Angst vor Professor*innen haben. Ein gewisses Maß an Respekt ist in den ersten Semestern normal (und später natürlich auch noch), aber auch Eure Profs sind nur Menschen und freuen sich oft über Eure Rückmeldungen und Fragen. Traut Euch.

WELCHE TIPPS GEBT IHR ERSTSEMESTERN, DIE VOR IHRER ERSTEN KLAUSUR ODER HAUSARBEIT STEHEN?

Die Institute für Evangelische und Katholische Theologie bieten verschiedene Unterstützungen für die ersten Prüfungen an. Oft geschieht das in Form von Tutorien, die von Studierenden aus höheren Semestern gegeben werden. Die können Euch dabei helfen, den Stoff zu wiederholen und können Euch wertvolle Tipps zum Wissenschaftlichen Arbeiten geben. Darüber hinaus bietet das evangelische Institut eine Studienberatung an. Die Einrichtung einer Stelle zur Unterstützung in der Propädeutik (Propädeutik bedeutet die Einführung ins Wissenschaftliche Arbeiten) ist geplant – zum aktuellen Stand könnt Ihr euch an uns oder an Eure Dozierenden wenden.

WELCHE VORBEREITUNGS- BZW. LERNSTRATEGIEN KÖNNT IHR ERSTSEMESTERN EMPFEHLEN?

Oft hilft es, wenn man – insbesondere in den Grundkursen – jede Woche kontinuierlich die Vorlesungsfolien zusammenfasst. Dadurch hat man den Lernaufwand über das Semester verteilt und es ist am Ende nicht allzu viel Stoff, den man lernen muss. Für die Altsprachen empfehlen wir Euch, Euch in Eurem Sprachkurs eine Lerngruppe zu organisieren. Das Lernen von Altsprachen kann über einzelne Strecken langatmig und vielleicht auch frustrierend sein und die Lerngruppe hilft dabei, Euren Lernerfolg und damit auch die Motivation (und vielleicht sogar den Spaß!) zu erhöhen.

WAS MACHT IHR GEGEN PRÜFUNGSSTRESS BZW. UM BESSER MIT PRÜFUNGSSTRESS UMZUGEHEN?

Wir empfehlen, den Dozierenden früh zu kommunizieren, wenn bei Euch Prüfungsangst vorliegt. Dann können sie sich drauf einstellen und eventuelle Reaktionen von Euch besser interpretieren. Außerdem empfehlen wir, möglichst früh mit der Prüfungsvorbereitung zu beginnen, weil man so genug Zeit hat, um in Ruhe allen Stoff zu lernen.
Darüber hinaus gibt es Angebote der Zentralen Studienberatung zur Reduzierung von Prüfungsstress, die Ihr gerne in Anspruch nehmen könnt. (Anmerkung: Weitere Infos dazu findest Du hier!)

WELCHE PRÜFUNGSFORMEN SIND IN EUREM STUDIENFACH DIE GÄNGIGSTEN?

In unseren Studiengängen kommen alle drei klassischen Prüfungsformen vor (also Klausuren, Hausarbeiten und mündliche Prüfungen).

MÜNDLICHE PRÜFUNGEN SIND FÜR VIELE STUDIERENDE EINE GROSSE HERAUSFORDERUNG: WENN DIESE PRÜFUNGSFORM IN EUREM STUDIENGANG VORKOMMT, WELCHE TIPPS HABT IHR FÜR EURE KOMMILITON*INNEN?

Das Institut für Evangelische Theologie bietet ein Tutorium zur Vorbereitung auf mündliche Modulabschlussprüfungen an. Wir empfehlen Euch vor Eurer ersten mündlichen Prüfung, dieses Tutorium zu besuchen. Ihr bekommt dort wertvolle Tipps zur Prüfungsvorbereitung und zur Formulierung eurer Prüfungsthesen. Es empfiehlt sich außerdem, möglichst frühzeitig ein Thema abzusprechen, damit Ihr Euch in Ruhe auf die Prüfung vorbereiten könnt.

MIT ZEITDRUCK UMGEHEN: WIE BEREITET IHR EUCH AUF PRÜFUNGEN VOR, DIE IN EINEM MONAT, EINER WOCHE ODER EINEM TAG ANSTEHEN?

Wenn die Prüfung in einem Monat ist, dann ist es sinnvoll, möglichst jeden Tag 1-2 Stunden dafür zu arbeiten. Man kann beispielsweise die Literatur zusammenfassen und Lernlisten schreiben. Dabei kann man versuchen, den Stoff möglichst kompakt und übersichtlich zusammenzuschreiben. In der Woche vor der Prüfung kann man mit den fertigen Lernlisten weiterlernen und farbig markieren, welche Inhalte für welche Prüfungsthese wichtig sein könnten. So strukturiert man den Stoff anhand der Thesen nochmal. Am letzten Tag vor der Prüfung empfiehlt es sich, höchstens noch eine allerletzte Wiederholung zu machen – wenn überhaupt. Wir empfehlen Euch am letzten Tag vor der Prüfung auszuspannen – sofern einen das nicht völlig nervös werden lässt 😉 .

WIE BEHALTET IHR BEI VIELEN PRÜFUNGEN IN EINEM SEMESTER DEN ÜBERBLICK?

Alle Prüfungen bunt und gut sichtbar in den Kalender eintragen. Zu Beginn des Semesters eine Übersicht über die qualifizierten Teilnahmen und die Prüfungsleistungen anlegen, die abgelegt werden sollen.

WIE PLANT MAN AM BESTEN DAS STUDIUM BZW. DEN STUDIENVERLAUF? WELCHE ASPEKTE MÜSSEN DABEI BEACHTET WERDEN?

Wenn Ihr Altsprachen lernen müsst, empfehlen wir, dass Ihr parallel zu den Altsprachen nicht allzu viele Kurse macht. Ein normales Pensum ist neben den Altsprachen für die meisten Studis nur mit erheblichem Aufwand und Stress möglich. Ansonsten solltet Ihr in den Theologien nicht mehr als 1-2 Prüfungen pro Semester ablegen. So verteilt es sich recht gleichmäßig über Eure Studienzeit. Ihr könnt Euch außerdem schon früh im Studium über Auslandssemester informieren. Wir haben ERASMUS-Partnerschaften mit Universitäten in Griechenland, Schweden, Rumänien, Japan und mehr. Ihr könnt übrigens unabhängig von Eurer studierten Theologie eine ERASMUS-Uni auswählen, d. h., wenn Ihr Katholische Theologie studiert, stehen Euch auch die ERASMUS-Partnerschaften der Evangelischen Theologie offen und umgekehrt!

Bildquelle: ZSB Universität Paderborn

Textquelle: Fachschaftsrat Theologie Universität Paderborn

Tipps vom Fachschaftsrat Chemie

WELCHE UNTERSTÜTZUNGSANGEBOTE UND HILFESTELLUNGEN BIETET EURE FACHSCHAFT FÜR ERSTSEMESTER?

  • Altklausuren
  • Bibliothek in der Fachschaft
  • Kostengünstige Kittel und Schutzbrillen für Praktika

WAS SIND TYPISCHERWEISE HERAUSFORDERUNGEN IM ERSTEN SEMESTER IN EUREM STUDIENGANG/ STUDIENFACH UND WIE KÖNNEN STUDIENANFÄNGER*INNEN SIE MEISTERN?

  • Am Mathematik-Vorkurs der Uni Paderborn teilnehmen, da das Studium zu Beginn mathematiklastig ist.
  • Regelmäßig Vorlesungen, Übungen und Tutorien besuchen.
  • Bei Fragen bei der Fachschaft um Rat suchen.
  • Das Allgemeine Praktikum ist das erste Praktikum, daher das Skript sorgfältig lesen und sich an die Vorlagen darin halten.

WELCHE TIPPS HABT IHR FÜR STUDIERENDE, DIE IM ERSTEN STUDIENJAHR SIND?

  • Lerngruppen sind sehr hilfreich, da man mit der Gruppe die Übungen machen und sich gegenseitig motivieren kann.
  • Freizeitangebote der Fachschaft oder auch des Hochschulsports nutzen, um sich etwas abzulenken. (Anmerkung: Weitere Infos findest Du hier!)

WELCHE TIPPS GEBT IHR ERSTSEMESTERN, DIE VOR IHRER ERSTEN KLAUSUR ODER HAUSARBEIT STEHEN?

  • Bei Protokollen: Auf die formellen Vorgaben achten, sich Tipps von Leuten aus höheren Semestern holen, mit den Betreuer*innen sprechen.
  • Bei Klausuren: Altklausuren bearbeiten, Übungen nochmal wiederholen, Fragestunden wahrnehmen.

WELCHE VORBEREITUNGS- BZW. LERNSTRATEGIEN KÖNNT IHR ERSTSEMESTERN EMPFEHLEN?

  • Lerngruppen bilden.
  • Je nach Klausur das Skript zusammenfassen oder Altklausuren bearbeiten.
  • Ansonsten mal in der Fachschaft vorbeischauen, da dort oft auch Leute aus höheren Semestern sind, die vielleicht Tipps geben können.

WAS HÄTTET IHR ZU BEGINN EURES EIGENEN STUDIUMS GERNE BEZÜGLICH DER PRÜFUNGEN UND DES STUDIUMS VORHER GEWUSST?

  • Oft wird unterschätzt, wie viel für eine einzige Klausur gelernt werden muss, da sich dies in der Schule oft in Grenzen hält.
  • Im Studium muss viel selbstständiger gearbeitet und gelernt werden (z. B. Stundenplan erstellen, Anmeldephasen einhalten usw.).

WAS MACHT IHR GEGEN PRÜFUNGSSTRESS BZW. UM BESSER MIT PRÜFUNGSSTRESS UMZUGEHEN?

  • Lerngruppen bilden.
  • Eine eigene Lernstrategie für die Prüfung finden.
  • Freizeit als Ausgleich zum Lernen nutzen.
  • Hochschulsportangebote wahrnehmen.

GIBT ES LERNSTRATEGIEN, DIE FÜR EURE FACHCOMMUNITY TYPISCH SIND?

  • Lerngruppen bilden.
  • Altklausuren und Übungen wiederholen.
  • Periodensystem auswendig lernen, z. B. mit witzigen Sprüchen als Eselsbrücken.

WELCHE PRÜFUNGSFORMEN SIND IN EUREM STUDIENFACH DIE GÄNGIGSTEN?

  • Klausuren
  • Selten mündliche Prüfungen
  • Protokolle in Praktika

MÜNDLICHE PRÜFUNGEN SIND FÜR VIELE STUDIERENDE EINE GROSSE HERAUSFORDERUNG: WENN DIESE PRÜFUNGSFORM IN EUREM STUDIENGANG VORKOMMT, WELCHE TIPPS HABT IHR FÜR EURE KOMMILITON*INNEN?

  • Bei Angst mit möglichst vielen Kommiliton*innen sprechen
  • Rat von Studierenden aus höheren Semestern einholen
  • Gut vorbereiten wie bei den Klausuren
  • Bei starker Prüfungsangst bietet die Uni Paderborn Hilfsprogramme an. (Anmerkung: Weitere Infos zu Angeboten findest Du hier!)

MIT ZEITDRUCK UMGEHEN: WIE BEREITET IHR EUCH AUF PRÜFUNGEN VOR, DIE IN EINEM MONAT, EINER WOCHE ODER EINEM TAG ANSTEHEN?

  • Während des Semesters sollten Vorlesungen und Übungen besucht werden, um starken Zeitdruck zu vermeiden.
  • (Trotzdem) genug schlafen.
  • Protokolle in Praktika sofort schreiben und nicht aufschieben.

WIE BEHALTET IHR BEI VIELEN PRÜFUNGEN IN EINEM SEMESTER DEN ÜBERBLICK?

  • Die meisten Prüfungen finden erst in der vorlesungsfreien Zeit statt, da hilft es, sich die Termine in den Kalender einzutragen.
  • PAUL (Portal der Uni Paderborn) nutzen, da dort die Termine und Räume angegeben sind.

UNI, NEBENJOB, FREIZEIT UND CO.: WELCHE TIPPS HABT IHR FÜR EIN GUTES ZEITMANAGEMENT IM STUDIUM?

  • Arbeit nicht aufschieben.
  • Freizeitangebote mit festen Terminen nutzen, da man so einen festen Ausgleich hat.
  • Bei Problemen mit Ablenkung und schlechtem Zeitmanagement kann man Angebote der Uni Paderborn wahrnehmen. (Anmerkung: Weitere Infos findest Du hier!)
  • Ein Nebenjob sollte flexible Arbeitszeiten haben.

WIE PLANT MAN AM BESTEN DAS STUDIUM BZW. DEN STUDIENVERLAUF? WELCHE ASPEKTE MÜSSEN DABEI BEACHTET WERDEN?

  • Da es im Studienfach Chemie keine Wahlfächer gibt, ergibt sich der Verlaufsplan fast von selbst.
  • Im 4. Semester gibt es eine Wahlmöglichkeit mit einer Spezialisierung.
  • Auf die Anmeldephasen sollte man achten.

Bildquelle: ZSB Universität Paderborn

Textquelle: Fachschaftsrat Chemie Universität Paderborn

Tipps vom Fachschaftsrat Kunst-Textil

WELCHE UNTERSTÜTZUNGSANGEBOTE UND HILFESTELLUNGEN BIETET EURE FACHSCHAFT FÜR ERSTSEMESTER?

Wir beraten Euch gerne, wenn Ihr Fragen zur Prüfungsordnung, Seminaren oder dem Studium generell habt. In der Orientierungswoche lernt Ihr zwei unserer Teamer kennen, die Euch beim Start ins Studium zur Seite stehen und die Ihr auch jederzeit danach bei Fragen oder Problemen kontaktieren könnt. Dazu bieten wir eine wöchentliche Sprechstunde an, die immer montags in der Mittagspause stattfindet. Schaut doch gerne mal vorbei, wir haben auch immer Kaffee und Tee da! Angesichts der Corona-Situation wird die Sprechstunde digital, per Videokonferenz, stattfinden. Alle aktuellen Infos findet Ihr auf unseren Social Media Kanälen.

WAS SIND TYPISCHERWEISE HERAUSFORDERUNGEN IM ERSTEN SEMESTER IN EUREM STUDIENGANG/ STUDIENFACH UND WIE KÖNNEN STUDIENANFÄNGER*INNEN SIE MEISTERN?

Alles wird Euch wahrscheinlich erstmal unübersichtlich und viel vorkommen, deshalb ist es umso wichtiger, dass Ihr euch einmal zu Beginn des Studiums genau mit eurer Prüfungsordnung auseinandersetzt. Und wendet Euch bei Fragen, Unklarheiten und Problem an uns oder Eure Kommiliton*innen – wer fragt, findet schnell Hilfe.

WELCHE TIPPS HABT IHR FÜR STUDIERENDE, DIE IM ERSTEN STUDIENJAHR SIND?

Am Anfang kann alles sehr unübersichtlich sein, habt keine Angst Fragen zu stellen. Geht auf Eure Kommiliton*innen zu, sprecht Leute an, nehmt an Veranstaltungen teil, um neue Gesichter kennenzulernen. Das Studium besteht nicht nur aus Lernen, also sucht aktiv nach Gleichgesinnten, unterstützt Euch gegenseitig und gönnt Euch auch mal gemeinsam eine Kaffeepause o. Ä.

WELCHE TIPPS GEBT IHR ERSTSEMESTERN, DIE VOR IHRER ERSTEN KLAUSUR ODER HAUSARBEIT STEHEN?

Habt keine Angst, das ist alles machbar. Fangt lieber ein/zwei/… Wochen früher an zu lernen, gründet Lerngruppen oder strukturiert Euer Lernvorhaben durch einen Zeitplan. Auch Hausarbeiten sind kein Hexenwerk. Im ersten Semester müssen die Hausarbeiten noch nicht perfekt werden. Wenn Ihr unsicher seid, dann könnt Ihr Kurse bei der Schreibwerkstatt belegen oder uns alte Hasen fragen. (Anmerkung: Weitere Infos findest Du hier!)

WELCHE VORBEREITUNGS-BZW. LERNSTRATEGIEN KÖNNT IHR ERSTSEMESTERN EMPFEHLEN?

Skripte zusammenfassen ist immer hilfreich, auch in den Kursen immer Notizen schreiben, dann ist das Lernen vor der Klausur nur halb so schlimm. Sortiert und organisiert Eure Unterlagen, dass Ihr für die Klausurvorbereitung nicht lange suchen müsst. Das erspart Euch viel Zeit und Nerven.

WAS MACHT IHR GEGEN PRÜFUNGSSTRESS BZW. UM BESSER MIT PRÜFUNGSSTRESS UMZUGEHEN?

Oft hilft es, sich im Vorfeld einen Zeitplan mit ausreichend Puffer zu erstellen, nach dem man sich ungefähr richten kann. Aber natürlich kommt da auch mal was dazwischen und man muss umplanen. Versucht einen kühlen Kopf zu behalten, sucht euch einen Ausgleich, geht mal an die frische Luft oder atmet fünf Minuten mal ganz tief und langsam durch – verfallt nicht in Panik. Wenn man das Gefühl hat, etwas nicht mehr rechtzeitig zu schaffen, dann bleibt ruhig, schaut, ob Ihr es irgendwie noch hinkriegt, ansonsten ist es kein Weltuntergang, wenn man mal eine Prüfung schieben muss, nicht besteht und nachholen muss.

GIBT ES LERNSTRATEGIEN, DIE FÜR EURE FACHCOMMUNITY TYPISCH SIND?

In den praktischen Kursen hilft es oft, sich mit Kommiliton*innen zu treffen und parallel an den Abgaben zu arbeiten – man inspiriert sich oft gegenseitig, kann sich gegenseitig Tipps geben und es macht immer viel Spaß.

WELCHE PRÜFUNGSFORMEN SIND IN EUREM STUDIENFACH DIE GÄNGIGSTEN?

Hausarbeiten, Portfolios, Klausuren, Erstellen von Mappen oder praktischen Arbeiten. Alle wichtigen Infos bzgl. Scheinerwerb für die jeweiligen Seminare werden i. d. R. in den ersten Sitzungen der Kurse geklärt.

WIE BEHALTET IHR BEI VIELEN PRÜFUNGEN IN EINEM SEMESTER DEN ÜBERBLICK?

Wochenziele verfassen, Terminkalender anlegen und versuchen einen kühlen Kopf zu bewahren. Tragt Euch Termine und andere Daten in einen Terminkalender ein, damit Ihr den Überblick behaltet. Ansonsten hilft es auch, vor der Woche einmal sich selbst klar zu machen, was erledigt werden muss und was zu tun ist. Sieht meistens schlimmer aus als es eigentlich ist und hilft auch, Studium, Nebenjob, Freizeit etc. unter einen Hut zu bekommen.

WIE PLANT MAN AM BESTEN DAS STUDIUM BZW. DEN STUDIENVERLAUF? WELCHE ASPEKTE MÜSSEN DABEI BEACHTET WERDEN?

Wenn Ihr ins Ausland möchtet oder Abschlussarbeiten anmeldet, macht es Sinn, sich schon frühzeitig einen Überblick zu verschaffen, wann eventuelle Bewerbungsfristen sind oder wie das ganze generell vonstattengeht. Gleiches gilt für die Planung von Praktika – je früher, desto besser.

Bildquelle: ZSB Universität Paderborn

Textquelle: Fachschaftsrat Kunst-Textil Universität Paderborn

Videotutorials: Kollaboratives Arbeiten

!! Wir veröffentlichen regelmäßig neue Tutorials !!

Die nächste Gruppenarbeit steht an und Du überlegst, wie Du Deine Materialien mit Deinen Kommiliton*innen teilen kannst? Du möchtest gemeinsam mit Deiner Lerngruppe an Lösungswegen arbeiten?

Hinweis: In den Videos wird nur eine beispielhafte Auswahl an digitalen Tools bzw. deren Anwendung vorgestellt.

KOLLABORATIVES ARBEITEN: EINFÜHRUNG IN DIE PRÄSENTATIONSTOOLS H5P UND PREZI

Prezi

  • Einen Account mit den Uni-Nutzerdaten erstellen
  • Verschiedene Vorlagen für die Präsentation auswählen
  • Vorlagen anpassen
  • Berechtigungen vergeben und Präsentationen teilen

H5P

  • Präsentation mit interaktiven Tools, Quizzen, Spielen, Umfragen etc. erstellen
  • Benutzeraccount erstellen
  • Aus verschiedenen Content Typen Präsentationsvorlagen auswählen
  • Vorlagen anpassen, Videos und Grafiken einbinden
  • Multiple Choice-Fragen und Lückentexte einfügen

Hinweis: Wenn Du das Video durch Anklicken startest, erklärst Du Dich damit einverstanden, dass externe Inhalte von YouTube angezeigt werden. Zum Umgang mit personenbezogenen Daten siehe Datenschutzerklärung.

SCIEBO – CAMPUSCLOUD DER UNIVERSITÄT PADERBORN: MATERIALIEN TEILEN UND GEMEINSAM AN DOKUMENTEN ARBEITEN

  • Sciebo kann von allen Hochschulangehörigen der Uni Paderborn kostenlos genutzt werden
  • Dateien hochladen (und herunterladen)
  • Dateien auf Sciebo erstellen
  • Mit Kommiliton*innen gemeinsam an Dateien arbeiten
  • Verschiedene Optionen für Zugriffsrechte und Berechtigungen einstellbar
  • Synchronisation von lokalen Daten möglich

    Tipp: Du kannst diese Campuscloud beispielsweise auch als Backup für Haus- oder Abschlussarbeiten nutzen! So geht nichts verloren!

Hinweis: Wenn Du das Video durch Anklicken startest, erklärst Du Dich damit einverstanden, dass externe Inhalte von YouTube angezeigt werden. Zum Umgang mit personenbezogenen Daten siehe Datenschutzerklärung.

Du suchst nach Tipps zur Organisation für Lerngruppen? Die findest Du hier.

Bildquelle: ZSB Universität Paderborn

Erfolgreich Lernen

KENNST DU DAS AUCH?

Deine Kommiliton*innen haben neben dem Lernen noch Zeit für Hobbys und Arbeit, während Du nicht weißt, wo Dir der Kopf steht und womit Du anfangen sollst?

Dieser kurze Blogbeitrag fasst zusammen, welche Punkte Dir beim erfolgreichen Lernen helfen!

TO-DO’S

  1. Schaffe Dir Zeit und Raum, um Dich mit dem Lernstoff auseinanderzusetzen! Erstelle einen Lern- bzw. Zeitplan, in dem Du nicht nur das Lernen, sondern auch Freizeitaktivitäten einplanst. So behältst Du Lernintervalle, Verpflichtungen und Freizeit im Blick!
  2. Konzentriere Dich voll und ganz auf das, was Du erarbeiten möchtest! Kennst Du schon die Pomodoro-Technik? Die Pomodoro-Technik gibt eine Struktur vor, in der 25 Minuten ohne Störungen der Fokus und volle Konzentration auf das Lernen gelegt wird. Anschließend folgen 5 Minuten Pause. Dieser Rhythmus wird mehrere Male wiederholt.
  3. Verbinde das Lernen mit positiven Gefühlen! Schreibe Dir eine Motivationspostkarte, die Du gut sichtbar auf Deinem Arbeitsplatz platzierst.
  4. Nutze Dein Vorwissen: Verknüpfe es mit dem neuen Lernstoff und erspar Dir so zusätzliche Arbeit! Erstelle visuelle Lernhilfen! Wie wäre es z.B. mit einem Lernposter?
  5. Wiederhole das Gelernte, damit es im Gedächtnis bleibt! Wie wäre es mit der Karteikartenmethode?
  6. Gönne Dir genügend Pausen, um deine Konzentration zu fördern! Wie Du Lernpausen sinnvoll planst, erfährst Du hier!
  7. Kontrolliere und bewerte Dich selbst, Deine Erfolge und Deine Arbeit! Erstelle einen Lernplan oder erstelle ein Lerntagebuch, in dem Du Deine Lernerfolge schriftlich festhältst!
  8. Belohne Dich für das, was Du geleistet hast! Setze Dir kleine Lernziele und belohne Dich z.B. mit einem leckeren, gesunden und selbstgekochten Abendessen nach einem langen Lerntag oder mit einem Spieleabend mit Freund*innen!
  9. Schaue Dir die Blogbeiträge zu den Lerntechniken an und nutze sie!

Hast Du das Gefühl, dass es mit dem Lernen nicht so gut klappt, wie Du es gerne hättest? Falls Du Schwierigkeiten hast, die richtige Lernmethode zu finden oder Dich zum Lernen zu motivieren, kannst Du in der Lernberatung der Zentralen Studienberatung Deine persönliche Lernsituation analysieren und neue Lernwege finden.

Beitragsbild: StockSnap auf Pixabay

Das Drei-Speicher-Modell: So bleibt der Lernstoff im Gedächtnis

KENNST DU DAS AUCH?

Dein Kopf ist so voll, dass Du das Gefühl hast, Dir nichts mehr merken zu können? Du kannst Dich an das, was Du noch vor ein paar Wochen im Tutorium gelernt hast, schon nicht mehr erinnern? Oder Du kommst gerade aus der Vorlesung und fragst Dich, was besprochen wurde?

Das Drei-Speicher-Modell hilft Dir zu verstehen, was in Deinem Kopf passiert! Dieses Modell erklärt, wie man welche Art von Informationen im Gedächtnis verarbeitet und wie man diese drei verschiedenen Sektoren im Gehirn bewusst aktivieren kann.

SO FUNKTIONIERT‘S: JEDES GEDÄCHTNIS HAT SEINE AUFGABE

Das ultra Kurzzeitgedächtnis
Das Ultrakurzzeitgedächtnis wird auch als sensorischer Speicher bezeichnet. Hier werden viele Sinneseindrücke gespeichert, allerdings nur für eine ganz kurze Zeit: nur bis zu einer Viertelsekunde! Um uns herum passieren viele Dinge, die wir nicht alle aufnehmen können. Deswegen werden in diesem Teil des Gedächtnisses die Informationen sortiert. Wichtiges wird an das Kurzzeitgedächtnis weitergegeben und andere (unwichtige) Informationen werden wieder aus dem Ultrakurzzeitgedächtnis gelöscht.

Das Kurzzeitgedächtnis
Im Kurzzeitgedächtnis, unserem sogenannten Arbeitsspeicher, werden geringe Mengen an Informationen für einige Minuten gespeichert. Was hast Du (unbewusst) gesehen, gehört oder gefühlt? Hier setzt man an, wenn man sich etwas für einen langen Zeitraum merken möchte! Wie Du das für Dich nutzen kannst? Wenn man sich Dinge immer wieder vorsagt, überdenkt und wiederholt, kann man sich in mehreren Tagen noch daran erinnern. Wenn die Informationen zusätzlich weiterverarbeitet werden, kommen sie ins Langzeitgedächtnis. Aber Achtung! Wenn man frisch aus dem Tutorium oder der Vorlesung kommt, dann hat man oft das Gefühl, die Inhalte verstanden zu haben und schnell wieder reproduzieren zu können. Nach einigen Stunden, Tagen oder Wochen sind die Inhalte aber schnell wieder verschwunden. Aus diesem Grund sind eine zeitnahe Nacharbeitung und regelmäßige Wiederholungen sehr wichtig, um die Informationen im Langzeitgedächtnis ablegen zu können.

Das Langzeitgedächtnis
Fast unbegrenzte Speicherkapazitäten hat dann erst unser Langzeitgedächtnis. Es ist durchaus in der Lage, Informationen lebenslang zugänglich zu machen. Es vernetzt Dinge, die wir gelernt haben und macht sie für uns verfügbar. Allerdings ist es gar nicht so leicht, Infos hier abzuspeichern. Es kommt ganz auf die Wissensorganisation an. Werden neue Informationen mit einer Basis vorhandener Informationen im Gedächtnis verknüpft, können die Informationen besser verarbeitet bzw. abgerufen werden. Verknüpft oder vernetzt das Gedächtnis die neuen Informationen mit Bildern oder Begriffen, dienen diese als Abrufhilfe und es kann Informationen leichter wieder ins Gedächtnis rufen.

SCHRITT FÜR SCHRITT: SO WIRD DAS DREI-SPEICHER-MODELL ZUM LERNEN GENUTZT

Die drei vorgestellten Bereiche kann man sich beim Lernen zunutze machen.

Priming: Zuerst richtet man seine Aufmerksamkeit durch Aufgaben oder Stichwörter auf ein gewisses Thema aus (Priming). Dabei hilft das Ultrakurzzeitgedächtnis.

Chunking/‘Split-Attention‘-Effekt: Das Kurzzeitgedächtnis verbindet dann die Infos (Chunking/‘Split-Attention‘-Effekt), behält sie (besonders gut am Ende und am Anfang einer Einheit) und vermeidet, dass sie sich überlagern. Das Chunking kann man sich vorstellen wie das Schreiben eines Spickzettels: Die Informationen werden so gut kombiniert, dass die Gesamtmenge, die man später abspeichern kann, an sich klein ist, aber viele verschieden kombinierte Informationen beinhaltet.

  • Fertige Vorlesungsmitschriften an, notiere Dir Fragen, Beispiele und Anmerkungen in den Vorlesungsfolien oder arbeite mit Farben und Markierungen in den Vorlesungsunterlagen und Skripten!

Wiederholen: Durch Wiederholen und das Interesse an einem Thema kommen die Informationen dann ins Langzeitgedächtnis. Um sie längerfristig zu speichern, hilft es, sie mit Informationen zu verknüpfen und einsichtig zu lernen, das heißt, dass man die Informationen auch verstehen und nicht nur auswendig gelernt haben soll. Aus diesem Grund sollten die Inhalte aus den Vorlesungen und Tutorien möglichst häufig wiederholt werden.

  • Dabei helfen z.B. das Erstellen von Lernpostern oder das Lernen mit Lerngruppen. Tipps zur Organisation von Lerngruppen findest Du hier!
    TIPP:

    Wenn man Überlagerung von Lernstoff vermeiden will, sollte man beim zeitgleichen Lernen für mehrere Prüfungen am Anfang Konzentrationsübungen machen und sich mit leichteren Themen beschäftigen. Wenn man dann den Lernstoff noch portioniert, eine Reihenfolge festlegt und die Inhalte abwechselt (Achtung: Ähnliche Themen aus unterschiedlichen Seminaren sollte man strikt trennen!), kann es die Prüfungsvorbereitung unterstützen! Es hilft außerdem, schriftliche und mündliche Prüfungen abzuwechseln und zwischendurch immer wieder leichtere Themen zu behandeln. Tipps für einen Zeitplan findest Du hier!

    TIPP:

    Bei Lernschwierigkeiten kannst Du die Lernberatung der Zentralen Studienberatung in Anspruch nehmen. In einer geschützten Atmosphäre kann die individuelle Situation geschildert und gemeinsam an Lösungswegen zur Selbstorganisation, zum Zeitmanagement und zu individuellen Lernstrategien zur Prüfungsvorbereitung und Lernmotivation gearbeitet werden. Weitere Infos findest Du hier!

Bildquelle: ZSB Universität Paderborn

Textquellen:

Metzig, Werner; Schuster, Martin: Lernen zu lernen: Lernstrategien wirkungsvoll einsetzen. Berlin/Heidelberg 2016

Hofmann, Eberhardt; Löhle, Monika: Erfolgreich Lernen: Effiziente Lern-und Arbeitsstrategien für Schule, Studium und Beruf. Göttingen 2016

Lehner, Martin: Viel Stoff schnell gelernt: Prüfungen optimal vorbereiten. Göttingen 2018

Videotutorials: Digitale Helfer zur Studien- und Lernorganisation

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Wünschst Du Dir manchmal ein paar Helfer, die Dich bei der Prüfungsvorbereitung oder beim Lernen unterstützen und etwas Ordnung in das Lernchaos bringen? Hier findest Du ein paar Videos zu sinnvollen digitalen Tools, die Dich bei der Studien- und Lernorganisation unterstützen!

Hinweis: In den Videos wird nur eine beispielhafte Auswahl an digitalen Tools bzw. deren Anwendung vorgestellt.

PDF-DOKUMENTE: DATEIEN ERSTELLEN, BEARBEITEN UND ABSPEICHERN

  • Dokumente, Internetseiten, Präsentationen und Internetquellen mithilfe verschiedener Tools abspeichern
  • Eine PDF über den Drucken-Dialog erzeugen
  • Webseiten als PDF abspeichern
  • PDF-Editoren: Seiten löschen, hinzufügen, Grafiken und Text einfügen, Textstellen hervorheben und Markierungen

Hinweis: Wenn Du das Video durch Anklicken startest, erklärst Du Dich damit einverstanden, dass externe Inhalte von YouTube angezeigt werden. Zum Umgang mit personenbezogenen Daten siehe Datenschutzerklärung.

DESKTOP-WIKIS ERSTELLEN MIT TOMBOY UND EVERNOTE

Tomboy

  • Notizen anlegen und Vielzahl an Quellen, Stichpunkten und Ideen speichern
  • Definitionen zum Lernen erstellen und miteinander verknüpfen
  • Textpassagen, Zitate und Textquellen sammeln für die schriftliche Arbeit
  • Notizbücher erstellen und anderen zur Verfügung stellen

Evernote

  • Aus verschiedenen Vorlagen wählen
  • To-Do-Listen erstellen, Mitschriften erstellen und bearbeiten
  • Notizbücher erstellen
  • Notizen teilen und zeitglich mit Kommiliton*innen daran arbeiten

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MINDMAPS ERSTELLEN MIT FREEPLANE

  • Komplexe Mindmaps erstellen (inkl. Einfügen von Bildern und Links)
  • Äste und Zweige einfügen und bearbeiten
  • Grundlegende Formatierung der Mindmap
  • Mindmaps speichern und exportieren

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Freeplane Download und Projektseite
Java Download

Du möchtest mehr über Mindmaps erfahren? Hier geht’s zum Beitrag Mindmap: Lernmethode sinnvoll in der Uni nutzen.

Bildquelle: ZSB Universität Paderborn

Videotutorials: Studienorganisation bei PANDA

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PANDA ist das Lern-Management-System der Uni Paderborn. Vielleicht findest Du Dich auf der Lernplattform schon gut zurecht oder aber Dir ist die Lernplattform neu und Du kennst Dich noch nicht so gut mit den Funktionen aus. Auf der Lernplattform werden Vorlesungsmaterialien, Präsentationen, Skripte und Literatur hochgeladen, Gruppenarbeiten organisiert, Fragen gestellt, Prüfungen absolviert und noch vieles mehr. PANDA ist für den Uni- und Lernalltag nicht wegzudenken! In den folgenden Videos lernst Du die wichtigsten Funktionen auf der Lernplattform PANDA kennen.

TEIL 1: ANMELDUNG BEI PANDA, KURSSUCHE, KURSANMELDUNG

  • Wie melde ich mich bei PANDA an?
  • Wie finde ich meine Kurse?
  • Wie melde ich mich bei den Kursen an?

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TEIL 2: MATERIALIEN HOCH- UND HERUNTERLADEN

  • Arbeitsmaterialien wie Skripte und Aufgaben herunterladen
  • Materialien hochladen

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Weitere Informationen zu PANDA für Studierende findest Du hier.

Beitragsbild: ZSB Universität Paderborn

Nachgefragt und zugehört

Interview mit dem Zentrum für Sprachlehre: Sprachenlernen an der Uni

WAS IST DAS ZENTRUM FÜR SPRACHLEHRE UND WELCHE ANGEBOTE GIBT ES?

ZfS: Das Zentrum für Sprachlehre (ZfS) der Fakultät für Kulturwissenschaften ist die zentrale Anlaufstelle für alle sprachinteressierten Studierenden und Mitarbeitende der Uni. Wir bieten sowohl kostenlose Sprachkurse während des Semesters in bis zu 20 verschiedenen Sprachen an als auch während der vorlesungsfreien Zeit sogenannte „Sprachentage“, das sind kostenpflichtige Intensivkurse, die am Block stattfinden.

WAS IST DIE MEDIATHEK?

ZfS: Die Mediathek ist das Herzstück mit 10 PC-Arbeitsplätzen und einer kleinen Präsenz-Bibliothek. Alle Materialien findet man auch im Katalog der Bibo. Interessierte können vor Ort ihre Sprachkenntnisse im Selbststudium verbessern, Kurse nachbereiten, sich auf Tests vorbereiten oder auch Spiele spielen. Denn nicht unbedingt nur das Lernen von Wortschatz oder Grammatik macht den Erfolg beim Sprachenlernen aus, auch Medien, wie beispielsweise fremdsprachige Videos, Radiosender oder Zeitschriften, die extra für Lernende konzipiert wurden, können das Sprachenlernen zusätzlich unterstützen.

Unsere studentischen Hilfskräfte arbeiten in der Mediathek, geben auf Anfrage Führungen für Kurse und sind Ansprechpartner für alle möglichen Fragen.

WELCHE ZERTIFIKATE KANN MAN ERWERBEN?

ZfS: In unseren Semesterkursen kann man zusätzlich zur normalen Prüfung in mehreren Sprachen eine sogenannte UNIcert©-Prüfung ablegen und dadurch ein Fremdsprachenzertifikat für den Hochschulbereich erwerben. Außerdem werden TOEFL-Tests für Englisch angeboten, DELE für Spanisch und Swedex für Schwedisch. Für Auslandssemester brauchen Studierende ein DAAD-Sprachzeugnis, das auch übers ZfS erworben werden kann.

WAS IST DAS BESONDERE AM SPRACHENLERNEN AN DER UNI IM VERGLEICH ZUR SCHULE?

ZfS: Allgemein kann man sagen, dass wir es an der Uni mit eher lerngewohnten Teilnehmenden zu tun haben, die die Sprache meist bewusst und mit einem bestimmten Ziel gewählt haben. Viele haben schon (andere) Fremdsprachen gelernt und sind damit potenziell fitter in Lernstrategien. Besucht man einen Sprachkurs an der Uni, muss man sich darauf einstellen, dass man viel Stoff schneller und in kürzerer Zeit lernt. Während man in der Schule Sprachen hauptsächlich im Unterricht und anhand von Hausaufgaben lernt, ist an der Uni auch das Eigenstudium gefragt. Neben dem Sprachunterricht sollte man daher auch das Interesse haben, sich außerhalb der Veranstaltungen mit der Sprache zu beschäftigen und unterschiedliche Formate beim Sprachenlernen hinzuziehen.

WIE FUNKTIONIERT DAS SPRACHENLERNEN IM TANDEM?

ZfS: Neben der Mediathek gibt es noch viele weitere Angebote, die das Lernen einer Sprache vereinfachen können, wie z. B. das Sprachenlernen im Tandem. Man kann sich z. B. als deutsche Studentin mit einem spanischen Muttersprachler zusammentun! Man trifft sich selbständig und hilft sich gegenseitig beim Verbessern der jeweiligen Zielsprache. Dadurch kann man nicht nur die eigenen Fremdsprachenkenntnisse erweitern und die Kultur des Tandempartners kennenlernen, sondern oft auch neue Freunde finden. (Ich habe sogar einmal eine E-Mail erhalten, dass ein Tandempaar später geheiratet hat…)

WIE FINDE ICH PASSENDE LERNSTRATEGIEN?

ZfS: Wir bieten auch sprach- und niveauübergreifende Strategienworkshops für Tandemlernende und alle weiteren Uni-Angehörige an, die weitere Lernstrategien kennenlernen möchten. Zu verschiedenen Schwerpunkten wie Aussprache, Sprechen oder Wortschatz haben Teilnehmende Gelegenheit, sich zum einen über vorhandene Strategien auszutauschen – in der Regel gibt es da eine Menge Vorwissen, das vielleicht einfach vergessen wurde oder das andere noch nicht kennen. Der Austausch wird immer als sehr fruchtbar gelobt! Zum anderen werden verschiedene potentiell unbekannte Strategien vorgestellt, die im Workshop direkt getestet und besprochen werden können, z. B. inwiefern ein Vorgehen zur Person und zum Ziel passt, ob es Spaß macht – Motivation ist ja ein ganz wichtiger Faktor – und wie effektiv es ist. Das ist je nach Person unterschiedlich, und das ist auch gut so.

WAS IST DIE SPRACHLERNBERATUNG?

ZfS: Während manche Studierende eine Sprache komplett neu lernen, möchten andere Studierende ihre Sprachkenntnisse vertiefen. Und so heterogen die Lernziele und Zielgruppen sind, so unterschiedlich sind auch die Wege, mit denen jeder individuell am besten lernen kann – und genau hier kann die Sprachlernberatung unterstützen: Dieses Beratungsangebot hilft dabei, das eigene Lernverhalten und Bedarfe zu reflektieren: Will man beispielsweise das Sprechen einer Fremdsprache verbessern und sich ohne Probleme an Diskussionen beteiligen können oder ist man zweisprachig aufgewachsen und möchte nun verstärkt die Schreibkompetenzen verbessern? Zu den individuellen Lernzielen können so Strategien entwickelt werden, um die persönlichen Ziele besser zu erreichen. Für Outgoings, also Studierende, die für ein oder zwei Semester ins Ausland gehen, ist so eine strategische Vorbereitung besonders relevant, da sie mit dem authentischen Input zurechtkommen müssen und die zahlreichen Lerngelegenheiten im Ausland so potenziell besser erkennen und nutzen können.

Hast du weitere Fragen zum Sprachenlernen oder zu den Angeboten des Zentrums für Sprachlehre (ZfS)? Hier findest du weitere Informationen

Abkürzung ZfS: Zentrum für Sprachlehre
Durchgeführt im Oktober 2019

Beitragsbild: Angelehnt an das Bild von Hugo Ataide auf Pixabay 

Lernpausen: Wichtig für Körper und Seele

KENNST DU DAS AUCH?

Man arbeitet den ganzen Tag an einem Thema und fühlt sich danach ausgelaugt. Oder man legt so lange Pausen ein, dass man sich nach der Unterbrechung nur schlecht wieder in das Thema einfindet.

Pausen sind wichtig für die Erholung während eines Lerntages. Aber Pause ist nicht gleich Pause. Die Lernpause sollte man bewusst gestalten, damit sie auch zur Auszeit wird!

MORGENMENSCH ODER NACHTEULE: WELCHER CHRONOTYP BIST DU?

Das menschliche Gehirn ist nicht mehr als sechs Stunden am Tag wirklich aufnahmefähig. Für den Durchschnittsmenschen liegen diese Zeiten zwischen 9:00 und 12:00 Uhr und zwischen 15:00 und 18:00 Uhr. Je nach individuellem Rhythmus (“Chronotyp”) kann sich das jedoch verschieben. Wichtiger als die „Pause nach der Uhr“ ist allerdings, die entsprechenden Signale seines Körpers kennenzulernen und so einen individuellen Rhythmus von Arbeit und Erholung zu finden.

ELEMENTE EINER EFFEKTIVEN UND ERHOLSAMEN PAUSENGESTALTUNG

ATMEN!

Atmung bewusst wahrnehmen und langsam und tief Luft holen. Versuchen zu entspannen und in regelmäßigen, sich wiederholenden Mustern (am besten vor geöffnetem Fenster) atmen.

AUGEN ENTLASTEN!

Augen entlasten und dem Sehnerv etwas Abwechslung gönnen. Dazu kann man entweder für ein paar Minuten die Augen schließen oder während einer Pause aus dem Fenster schauen und weit entfernte Objekte anvisieren.

LÜFTEN!

In jeder Lernpause den Raum lüften, in dem man arbeitet, damit man nach der Unterbrechung in einer frischen Umgebung weitermachen kann. Die Pause dazu nutzen, um sich ans Fenster zu setzen oder kurz vor die Tür zu gehen.

TRINKEN! 

In jeder Mini-Pause ein Glas Wasser trinken – egal, ob man Durst hat oder nicht. Auf diese Weise stellt man sicher, dass man über den Lerntag verteilt genug trinkt.

BEWEGEN! 

In den Pausen aufstehen und sich bewegen: Ein paar Schritte gehen oder ein paar kurze Sport- und Dehnübungen absolvieren.

UMZIEHEN!

Für die Pause den Ort wechseln. Wenn Du zum Beispiel zu Hause an Deinem Schreibtisch lernst, kannst Du zum Pause machen aufs Sofa oder auf Dein Bett ausweichen. Das Gleiche gilt, wenn Du auswärts lernst: Wechsle den Platz, verlasse den Raum oder geh kurz vor die Tür.

BELOHNEN! 

Belohne Dich in der Pause mit Dingen, die dir Spaß machen und gehe schönen Tätigkeiten nach. Setze bereits im Vorfeld eine Pausenbeschäftigung fest, auf die Du Dich freuen und motiviert hinarbeiten kannst.

Tipp:
-nach 10 Minuten: Unterbrechung (Dauer: 1 min)
-nach 30 Minuten: Mini-Pause (Dauer: 5 min)
-nach 2 Stunden: Kaffee-Pause (Dauer: 15-20 min)
-nach 4 Stunden: Erholungspause (Dauer: 1-2 h)

Bildquelle: ZSB Universität Paderborn