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Übersicht: Jahrgang 4 (1993): 


D.1 und Metakritik: Grenzen unseres Wissens am Beispiel der Evolutionstheorie 
D.2 und Metakritik: Formen und Aufgaben von 'Theorieforschung' 
in den Sozialwissenschaften 
D.3: Knabenspiele und Menschheitsarbeit - Geschlechterverhältnisse als 
Produktionsverhältnisse 
D.4: Grundlagenkrise in der Volkswirtschaftslehre 
D.5: Philosophieren mit Kindern 
D.6: Die evolutionäre Logik der Lüge bei Tier und Mensch 
D.7: Der hermeneutische Intentionalismus als Konzeption von den Zielen der Interpretation 
D.8: Ethik der abwägenden Vernunft  


Heft 1 (1993)

 

Erste Diskussionseinheit und Metakritik, (1993) Heft 1


HAUPTARTIKEL
Walter Nagl: Grenzen unseres Wissens am Beispiel der Evolutionstheorie 3

KRITIK
Wolf-Rüdiger Arendholz: Das Ende der synthetischen Evolutionstheorie? 16
Dieter Bierlein: Aspekte aus der Sicht der Mathematischen Stochastik 18
Andreas Dally: Das Fortschreiten unserer Beschränktheit am Beispiel der Evolutionstheorie 20
Michael Drieschner: Was, bitte, meinen Sie, Herr Nagl? 22
Raphael Falk: Don't Throw the Baby out with the Bathwater 24
Hans-Joachim Gläser: “Das letzte wär das Höchsterrungene” 27
Wolfgang Friedrich Gutmann: Evolution von lebenden Konstruktionen: Perspektiven einer strengen Neubegründung von Evolution 29
Peter M. Hejl: Grenzen des Wissens oder Grenzen der Analytik? 32
Herbert Huber: Darwinsche Evolution - Selbstporträt einer Industriekultur 34
Rolf Jeßberger: Veraltete Kontroversen statt Herausforderung der Grenzen? 37
Hans Kuhn: Evolution aus immanenter Tendenz der Materie? 40
Wolfgang Kuhn: Evolutionstheorie im Kreuzverhör 42
Christian Kummer: Evolution: Komplexität und Selektion ohne Sinn? 44
Wolfgang Laskowski: Evolutionstheorien und der Begriff “Höherentwicklung” 46
Alfred Locker: “Grenzen des Wissens” - hauptsächlich menschengemacht 48
Rolf Löther: Quo vadis, Evolutionstheorie? 51
Martin Mahner: Über selbstverschuldete Grenzen der Erkenntnis 52
Verena Mayer und Matthias Varga von Kibéd: Wie vernünftig sind Theorien der Evolution? 54
Hans Mohr: Eher ein Lamento als eine wissenschaftliche Kritik 57
Horst Nöthel: Die Realität biologischer Evolution 58
Olivier Rieppel: Evolution - ein metaphysisches Forschungsprogramm? 60
Gerhard Roth und Helmut Schwegler: Das Elend des Neodarwinismus und der Kritik an ihm 62
Leo Scheffczyk: Innerbiologische Kritik am Evolutionsmodell 64
Siegfried Scherer: “Wo liegt der Haken, der Selbstbetrug?” [Nagl, ((21))] 66
Michael Schmitt: Über Grenzen des Wisssens und voreiligen Verzicht auf den Darwinismus 68
Volker Schurig: Die Möglichkeiten unseres Wissens am Beispiel der Evolutionstheorie 70
Werner Schwemmler: Suche nach einer vereinheitlichten Theorie der Evolution oder das Holismus-Reduktionismus-Dilemma 73
Burkhard Stephan: Ursachen und Folgen künstlicher Gegensätze 76
Volker Storch: Sind Ablauf und Ursachen der biologischen Evolution prinzipiell geklärt? 79
Walter Sudhaus: Irrwege und Mißverständnisse im Zusammenhang mit der Evolutionstheorie 81
Gerhard Vollmer: Kein faires Bild 83
Gerd von Wahlert: Eine andere Perspektive 86
Wolfgang Wickler: Ein Leserbrief 88
Wolfgang Wieser: Die ökologische Dimension der biologischen Evolution 88
Franz M. Wuketits: Grenzen des Wissens - Grenzen der Evolution? 90

REPLIK
Walter Nagl: Evolution: woher, wodurch, wohin? 92

METAKRITIK
Peter Sitte: Subjektive und objektive Grenzen für das Erkennen der Grenzen unseres Wissens am Beispiel der Evolutionstheorie 102

Zweite Diskussionseinheit und Metakritik, (1993) Heft 1


HAUPTARTIKEL
Werner J. Patzelt: Formen und Aufgaben von ‘Theorieforschung’ in den Sozialwissenschaften 111

KRITIK
Wolfgang Balzer: Theorieforschung und Wissenschaftstheorie 123
Heinrich Bußhoff: Kann theoretischer Fortschritt in den Sozialwissenschaften gesteuert werden? 125
György Csepeli und Anna Wessely: Über ein Mißverständnis der Formen und Aufgaben der ‘Theorieforschung’ in den Sozialwissenschaften 127
Ulrich Druwe: Moderne Theorieforschung und ihre Methodik 128
Günter Endruweit: Kann man über Theorien forschen? 129
Helmut Giegler: Wider die “reine” Wissenschaft 132
Rainer Greca: “... nur einer hat mich verstanden.” 135
Helmut Gross: Was Theorieforschung auch enthalten sollte 138
Robert Hettlage: Für ein sozialwissenschaftliches “strong programme” der Theorieforschung 139
Harald Homann: Theorieforschung und der Streit der Theorien 142
Jürgen Klüver: Die Ordnungsbedürftigkeit sozialwissenschaftlicher Unordnung 144
Georg Kneer: Restriktive Theorieforschung 145
Rüdiger Lautmann: Theorie und Biographie 147
Morus Markard: Theorieforschung als Begriffsklärung 149
Reinhard Mocek: Bannt Theorieforschung das Inkommensurable? 151
Arnhelm Neusüss: ‘Theorieforschung’ ohne Theorie 153
R. William Outhwaite: Theorien und Theorienforschung 155
Richard Pieper: Benutzerfreundliche Optimierung der Theorieforschung? 157
Ulrike Popp-Baier: Die neue Übersichtlichkeit 158
Georg Quaas: Wissenschaft als bürokratisches Unternehmen? 160
Michael Schmid: Über das Elend der Theorie und die Erforschung der Praxis, oder: Ist die empirische Forschung durch Theorieforschung zu retten? 161
Martin Sebaldt: Formen und Funktionen sozialwissenschaftlicher Theorieforschung: ein alternativer Ansatz 162
Ilja Srubar: Zum Objektbezug der “Theorieforschung” 164
Ekkehard Stephan: Desiderate der Theorieforschung in den Sozialwissenschaften - und wie sie beseitigt werden können 166
Konrad Thomas: Theorie als Serviceleistung? 169
Arndt Ullmann: Theorieforschung - Sprachspiel oder Spielsprache? 170
Gerhard Wagner: Dem Ingeniör ist nichts zu schwör! 172
Michael Wehrspaun: Vom theoretischen und praktischen Umgang mit Theorien 174
Rainer Westermann: Vorteile einer strukturalistischen Meta-Theorie für die sozialwissenschaftliche Theorieforschung 176
Hans Westmeyer: Aufgaben “objektorientierter Theorieforschung” aus strukturalistischer Sicht 178
Matthias Wingens: Vom rechten Umgang mit sozialwissenschaftlicher Theorie. Oder: Die Fragwürdigkeit präskriptiver Theorieforschung 180
Reinhard Zintl: “Schnittstellenoptimierung” oder Theorienverschnitt? 182

REPLIK
Werner J. Patzelt: Ins Kröpfchen, ins Töpfchen ... Zur Kritik meiner Beschreibung von Aufgaben und Formen sozialwissenschaftlicher Theorieforschung 183

METAKRITIK
Elfriede Billmann-Mahecha: Theorieforschung ohne Grundlagendiskussion? 197

ANHANG

BRIEF
Werner J. Patzelt: Vorschläge zur Erwägungskultur 205
EuS-PROGRAMM 206
EuS-STATUT 206
LISTE DER BEIRATSMITGLIEDER VON EuS 207
EuS-THEMENLISTE 209
LISTE DER VERÖFFENTLICHUNGSVORHABEN FÜR EuS 210


Heft 2 (1993)

 

Dritte Diskussionseinheit, (1993) Heft 2


HAUPTARTIKEL
Frigga Haug: Knabenspiele und Menschheitsarbeit - Geschlechterverhältnisse als Produktionsverhältnisse 215

KRITIK
Meike Aissen-Crewett: Frausein als Reproduktion von Frauenunterdrückung (nicht nur im kapitalistischen Patriarchat) 224
Alfred Ammen: Brief 226
Veit Michael Bader: Benötigt der Kapitalismus das Patriarchat? 227
Ursula Beer: Die kleinen Fallstricke von großen Entwürfen: F. Haugs “Zivilisationsmodell” 230
Veronika Bennholdt-Thomsen: Auszüge aus einem Brief an die Editionsgruppe EuS 232
Angelika Ebrecht: Zusammenbruch des real existierenden Feminismus? Frigga Haugs anachronistische Re-Interpretation der Vergangenheit 232
Annelinde Eggert-Schmid Noerr: Die halbe Wahrheit 233
Hildegard Heise: “Am Anfang steht die Unterwerfung” (der Frauen)? 235
Wieland Jäger: Der Medusa ins Auge sehen, ohne selbst zu erstarren 237
Eva Kaufmann: Schwierige Bedingungen für feministische Strategie 239
Helmut Kuzmics: Der Fortschritt sieht oft größer aus als er ist. Für ,eine bescheidenere Interpretation zivilisatorischer Prozesse 240
Rüdiger Lautmann: Das ‘kapitalistische Patriarchat’ ist kein Modell von ‘Zivilisation’ 243
Elisabeth List: Patriarchat: “Zivilisationsmodell” oder politische Verfassung männlicher Herrschaft? 246
Sigrid Metz-Göckel: Frauenarbeit und Menschheitsspiele? 248
Hildegard Maria Nickel: Schulenbildung in der Frauenforschung? Eine pauschale Kritik an einem pauschalen Ansatz 251
Ilona Ostner: Die Beschränktheit der Totalen. Anmerkungen einer empirischen Soziologin 252
Irene Raehlmann: Zeitenwende? Barrieren und Chancen der Gestaltung von Zeit 254
Brigitte Rauschenbach: Listen weiblicher Vernunft? 256
Peter W. Rech: Eine/meine Paraphrase als ‘das Ende vom Lied’ 258
Barbara Rohr: Biedere Anmerkungen zu einem universellen Thema 260
Gisela Schade: Ansätze zur Änderung der Geschlechterverhältnisse 261
Hannelore Schröder: Die Kommunistin-Antifeministin - Wendehals zur Feministin: Zum Opportunismus einer Kollaborateurin des roten Patriarchats 262
Dorothee Sölle: Die Schöpfung einklagen 265
Meinhard Stach: Frauenunterdrückung als Tat beider Geschlechter 267
Carmen Tatschmurat: Spurensuche: Postpatriarchales im Kapitalismus? 268
Ulla Terlinden: Die Biologie der Geschlechter als Determinanten der Geschlechterverhältnisse? 270

REPLIK

Frigga Haug: Explikation des Roten Fadens 272

Vierte Diskussionseinheit, (1993) Heft 2


HAUPTARTIKEL
Ulrich Kazmierski: Grundlagenkrise in der Volkswirtschaftslehre 283

KRITIK I
Thomas Bausch: “Fairer Grundlagenstreit” - Notizen zu einer transzendentalpragmatischen, deontologischen Fundierung einer ‘fairen Grundlagendebatte’ 295
Bruno S. Frey und Iris Bohnet: “Grundlagenkrise in der Volkswirtschaftslehre” - und was in der Ökonomik unter ‘Grundlagen’ verstanden wird 297
Helmut Gschwendtner: Die Grundlagenkrise in der Volkswirtschaftslehre aus wissenschaftstheoretischer Sicht 299
Guido Henkel: Wer im Fliegenglas sitzt, ... 302
Manfred J. Holler: Grundlagenkrise in der Volkswirtschaftslehre? 305
Michael Hüther: “Meta-Krise, reale Krise oder überhaupt eine Krise?” Anmerkungen zum Krisenlamento in der Volkswirtschaftslehre 307
Gebhard Kirchgässner: Wer hat hier eigentlich Vorurteile? 309
Rudolf Kötter: Krise im Grundlagenstreit der Volkswirtschaftslehre? 312
Hans G. Nutzinger: Grundlagenkrise der Volkswirtschaftslehre oder ihrer Kritiker? 314
Walter Ötsch: Die Grundlagenkrise der formalen Volkswirtschaftslehre 316
Birger P. Priddat: Grundlagenkrisenkrise? 318
Manfred Prisching: Die krisenresistente Wissenschaft 320
Friedrun Quaas: Krise der Volkswirtschaftslehre oder Krise der Neoklassik? 322
Kurt W. Rothschild: Grundlagen der Krise - Krise der Grundlagen 323
Klaus Schöler: Das Dilemma einer wissenschaftstheoretisch orientierten Kritik an der Volkswirtschaftslehre 325
Eberhard K. Seifert: “Grundlagenkrise in der Volkswirtschaftslehre” - so what? 327
Andreas Suchanek: Probleme der Klärung von Grundlagen wissenschaftlicher Theorien 330
Horst Todt: Steckt die Volkswirtschaftslehre wirklich in der Krise? 332
Winfried Vogt: Gibt es eine Grundlagenkrise in der Volkswirtschaftslehre? 333
Adolf Wagner: Aus Lebenserfahrung zur Verbesserung einer stets unbefriedigenden Volkswirtschaftstheorie lernen? 335
Hans-Peter Weikard: Normalwissenschaft, Krise oder Revolution? Zur Standortbestimmung der Ökonomik 337
Peter Weise: Der ökonomische Ansatz und die Grundlagenkrise in der Volkswirtschaftslehre 339

REPLIK I
Ulrich Kazmierski: Streit über Grundlagenkrise und Grundlagenstreit 342

KRITIK II
Thomas Bausch: Streit über Grundlagenkrise und Grundlagenstreit 355
Helmut Gschwendtner: Die Grundlagenkrise: Mehr als ein Kommunikationsversagen! 356
Guido Henkel: ..., der Fliege das Fliegenglas zu zeigen. 356
Gebhard Kirchgässner: Von den Regeln wissenschaftlicher Diskurse 357
Rudolf Kötter: Zwei Bemerkungen zur Präzisierung 358
Hans G. Nutzinger: Höhen und Untiefen wissenschaftstheoretischer Reflexion 359
Birger P. Priddat: Herr Kazmierski als ‘Verkehrspolizist’ 360
Friedrun Quaas: Selten habt ihr mich verstanden, selten auch verstand ich euch ... 360
Klaus Schöler: Erkenntnisfortschritt und Arbeitsteilung 361
Eberhard K. Seifert: “Streit über Grundlagenkrise und Grundlagenstreit” - so what's new? 362
Andreas Suchanek: Brief statt Kritik II 363

REPLIK II
Ulrich Kazmierski: Zur Grundlagenkrise und zum Umgang mit der Grundlagenkrise 363

ANHANG

BRIEF
Elmar Koenen, Rainer Greshoff und Ulrich Beck: Briefwechsel 369
Senta Trömel-Plötz: Der beste Mann ist der, der liest 370
Gertrud Steege: “Backlash Women” 371
EuS-PROGRAMM 372
EuS-STATUT 372
LISTE DER BEIRATSMITGLIEDER VON EuS 373
LISTE DER VERÖFFENTLICHUNGSVORHABEN FÜR EuS 375


Heft 3 (1993)

 

Fünfte Diskussionseinheit, (1993) Heft 3


HAUPTARTIKEL
Detlef Horster: Philosophieren mit Kindern 379

KRITIK
Wolfram von Berg: Kinder an die Macht? 388
Hans Bertram: Moralisches Urteil und kindliche Entwicklung 389
Elfriede Billmann-Mahecha: Zum pädagogischen Anspruch des Philosophierens mit Kindern 390
Bettina Blanck: Verantwortungskompetenz durch Erwägungskompetenz 392
Aron R. Bodenheimer: Philosophieren ist: Probleme schaffen, wo keine sind 394
Manfred Bönsch: Philosophieren mit Kindern - zu welchem Ende? 396
Walter Braun: Das Philosophieren mit Kindern aus dem Ansatz des In-der-Welt-Seins 398
Ruth Dölle-Oelmüller: Philosophisches Orientierungswissen im Gespräch mit Kindern 400
Horst Folkers: Philosophieren mit Kindern? - Das Kind als Philosoph 403
Hans-Ludwig Freese: “Ein aufgelegter Schwindel”? 406
Hans Furrer: ‘Sokratischer Pragmatismus’ oder kritischer Diskurs? 408
Viktor Guarda: Brauchen Kinder Philosophie? 411
Gareth B. Matthews: Grundlagen des Philosophierens mit Kindern 413
Susanne Nordhofen: Begründungsprobleme, Problemgestöber 414
Rainer Oberthür: Staunen - Fragen - Nachdenken - Sprechen 416
Walter Popp: Philosophieren mit Kindern kanalisiert in die Unterrichtsform der Erarbeitung 418
Rudolf Reuber: “Kinder-Philosophie” - “Rohe” Thesen zu einer “ungekochten” Bindestrichphilosophie 420
Gertrud Ritz-Fröhlich: Mit den Fragen der Kinder beginnt das Philosophieren 421
Gerhard Schneider: “Philosophieren mit Kindern” - die blaue Blume der Sozialwissenschaften? 423
Helmut Schreier: Kann der Anspruch des Philosophierens mit Kindern innerhalb des Schulsystems bestehen? 426
Bertrand Stern: Philosophieren mit Kindern ... als Ansatz für ein Philosophieren über Kindheit 428
Elfriede Walesca Tielsch: Philo-Sophia für Kinder im “Lehrplan des Abendlandes” 429

REPLIK
Detlef Horster: “Philosophieren mit Kindern” als ein Begleiten der psychischen Entwicklung 431

Sechste Diskussionseinheit, (1993) Heft 3


HAUPTARTIKEL
Volker Sommer: Die evolutionäre Logik der Lüge bei Tier und Mensch 439

KRITIK
Michael Astroh: Umgangssprachliche und wissenschaftliche Darstellung biologischer Prozesse 449
Andreas Balog: “Evolutionäre Logik” und “genetischer Eigennutz” in menschlichen Gesellschaften? 452
Irenäus Eibl-Eibesfeldt: Anmerkungen zur angemessenen Gewichtung der Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Tier und Mensch 454
Heiner Flohr: Kultur des Lügens: Neue Schläuche für alten Wein 455
Gerhard Frey: Wahrheit und Lüge 458
Johann Glatzel: Lügen ist menschlich 459
Manfred Josuttis: Kann Lüge Sünde sein? 461
Barbara König: Die traurige Wahrheit - aber nur ein Teil der Wahrheit 463
Christian Kummer: Die soziobiologische Täuschung 465
Rolf Löther: Eigennutz oder Opportunismus? 467
Sievert Lorenzen: Keine Evolution ohne Lug und Trug? Die Soziobiologie ist unverträglich mit der Evolutionstheorie 468
Wilhelm Lütterfelds: Eine naturalistische Rechtfertigung der Lüge? 470
Claus Mühlfeld: Eigennutz als Axiom der evolutionären Ethik - Eine Lüge des blinden Uhrmachers? 472
Frank Naumann: Nicht die Evolution, wir selbst sind schuldig! 474
Arno Plack: Hang zur Lüge und Wahrheitsdrang 476
Helmut Prior: Der evolutionäre Vorrang der Wahrheit 477
Olivier Rieppel: Evolutionäre Logik - eine Mißgeburt des Zeitgeistes 480
Michael Roth: Täuschung und Lüge in der technosozialen Evolution 481
Ruth Rustemeyer: Der denkende Mensch - ein Produkt evolutionärer Täuschung und Lüge? 483
Michael Schmitt: Biologismus und Unlogik in der “evolutionären Logik der Lüge” 485
Volker Schurig: Die Lüge von der evolutionären Logik der Lüge bei Tieren: Ein Menschenwerk 487
Burkhard Stephan: Die alles umfassende Täuschung - eine beängstigende Weltsicht 490
Eckart Voland: Evolutionsbiologie betreiben heißt Homozentrik überwinden 493
Christian Welker: Die Leistung des Beutejägers und die Soziale Intelligenz; oder: Von der Auslese und von der List des Individuums 494
Liselotte Wiesenthal: Ein Aufrichtiger über die Lüge: Volker Sommers Soziobiologie der Lüge 496

REPLIK
Volker Sommer: Alles Denken hat Geschichte 499


Heft 4 (1993)

 

Siebte Diskussionseinheit, (1993) Heft 4


HAUPTARTIKEL
Axel Bühler: Der hermeneutische Intentionalismus als Konzeption von den Zielen der Interpretation 511

KRITIK
Ralf Bohnsack: Dokumentsinn, intendierter Ausdruckssinn und Objektsinn 518
Reinhard Brandt: Interpreten, Zeichen und Autoren 521
Rafael Capurro: Plädoyer für eine artifizielle Hermeneutik 522
Volker Caysa: Grenzen der Erklärbarkeit 524
Alexander Haardt: Fragen an den “hermeneutischen Intentionalismus” 527
Hans Ineichen: Interpretation als Auslegung dessen, was der Autor sagen will. Zu den Schwierigkeiten des hermeneutischen Intentionalismus 528
Ekaterini Kaleri: Intentionalismus und Hermeneutik bei der Interpretation sprachlicher Äußerungen 529
Christoph Kann: Hermeneutischer Intentionalismus und Grenzen seiner Perspektive 532
Georg Kneer: Die Autonomie von Text und Textbedeutung 534
Hans-Dieter König: Kommunikative Intersubjektivität und unbewußte Lebensentwürfe 536
Karl-Heinz Lembeck: Eine Hermeneutik der sparsamen Art 538
Hans-Ulrich Lessing: “Intention” oder “Bedeutung”? Plädoyer gegen eine intentionalistisch halbierte Hermeneutik 540
Poul Lübcke: Dialogische Hermeneutik statt hermeneutischer Intentionalismus 542
Michael Nerlich: Vorwärts zu Montaigne 544
Stephan Otto: Brief statt Kritik 546
Gerhard Pasternack: Interpretationsintentionalismus als Antwort auf den Interpretationsskeptizismus? 547
Ulrike Popp-Baier: Was ist hermeneutischer Intentionalismus? 549
Frithjof Rodi: Was heißt hier “hermeneutisch”? Zum Programm eines “hermeneutischen Intentionalismus” 551
Helmut Rüßmann: Der hermeneutische Intentionalismus als Konzeption von den Zielen der Interpretation im Rahmen der Rechtsanwendung 553
Gebhard Rusch: Intentionalität, Verstehen und ästhetische Kommunikation 555
Wolfgang Ludwig Schneider: Die forschungslogische Priorität objektiven Verstehens 556
Ulrich Schroth: Hermeneutischer Intentionalismus und Gesetzesbindung 559
Helmut Seiffert: Hineingeheimnissen? 560
Achim Stephan: Worauf superveniert der Gehalt “schriftlicher Relikte”? 562
Uta Störmer: Der konstruierte Autor 564
Jürgen Straub: Hermeneutischer Intentionalismus und die Methodologie interpretativer Sozialwissenschaften 565
Susanne Thiele: Intentionalismus und philosophische Hermeneutik 568
Rainer E. Wiedenmann: Hermeneutik der Intentionen und Intentionen der Hermeneutik 570
Axel Wüstehube: Hermeneutik ohne Dialektik? 572

REPLIK

Axel Bühler: “Jetzt verstehe ich meine Absichten besser” 574

Achte Diskussionseinheit, (1993) Heft 4


HAUPTARTIKEL
Friedo Ricken: Ethik der abwägenden Vernunft 587

KRITIK
Andreas Balog: Abwägende Vernunft und “Sittlichkeit” 594
Heinz Engelstädter: Die Sinn-, Norm- und Tugendproblematik in einer ganzheitlichen, wertorientierten Ethik 596
Georg Felser und Anselm Winfried Müller: Verantwortbares Handeln und gutes Leben 598
Peter Fischer: Transzendentale Freiheit oder die Bedingungen menschlicher Freiheit 601
Christofer Frey: Die Vernunft - eine schon fast getaufte Heidin? 602
Walter Gölz: Materiale Ethik, abwägende Vernunft? Ein ungelöstes Problem 604
Stefan Gosepath: Drei Stufen einer materialen kognitiven Ethik und ihre Probleme 605
Otto Hansmann: Moralische Dilemmata und die Ethik abwägender Vernunft 607
Martina Herrmann: Wie frei ist ein vernünftiger Mensch? 609
Walter Herzog: Was folgt aus der Ethik der abwägenden Vernunft für die moralische Erziehung? 610
Joachim Hruschka: “Abwägende” Vernunft? - Ein Gegenvorschlag 612
Matthias Junge: Probleme der Beziehung zwischen ethischer Reflexion und sozialer Praxis 614
Matthias Kettner: “Abwägende Vernunft” - Gewogen und für zu leicht befunden 615
Christoph Lumer: Wünschbarkeitsaggregationsethik statt Ethik der abwägenden Vernunft 618
Ernst Luther: Klug wie die Schlangen und sanft wie die Tauben? 620
François Marty: Zwei Fragen in Kantischer Perspektive 622
Claus Mühlfeld: Ethik der abwägenden Vernunft - Eine Antwort in offenen Fragen? 624
Otto Neumaier: Wer ist wem gegenüber verantwortlich? 626
Gertrud Nunner-Winkler: Plädoyer für eine prozedurale Ethik 629
Karl-Heinz Nusser: Interessen und Streben nach einem letzten Glück 631
Birger P. Priddat: ‘Eine Einstellung muß der Handelnde beziehen’: Ethik als Ordnung der Gefühlsbereiche 632
Michael Reiter: Vom formalen Universalismus zum materialen Katholizismus in der Ethik? 634
Trutz Rendtorff: Fragen zum Ethos einer ‘Ethik der abwägenden Vernunft’ 636
Christoph Schefold: Ethik rechtlicher Vernunft und moralischer Integrität 638
Eva-Maria Schwickert: Zu viel Postulat - zu wenig Konsistenz 641
Dieter Sturma: Ethik ohne Person? 643
Andreas Wildt: Eine kantianische Vernunftethik kann man nicht mit aristotelischen Mitteln verteidigen 645

REPLIK
Friedo Ricken: Endliche abwägende Vernunft 647

ANHANG

EuS-PROGRAMM 655
EuS-STATUT 655
LISTE DER BEIRATSMITGLIEDER VON EuS 656
LISTE DER VERÖFFENTLICHUNGSVORHABEN FÜR EuS 658