Lachende Körper (Wintersemester 2012/2013)

Das 25. Programm (Wintersemester 2012/2013) als PDF

Ankündigungstext aus dem Flyer

Siebzehn Muskeln sind allein innerhalb der Gesichtsregion beim Lachen im Einsatz, über den ganzen Körper verteilt, sind sogar 80 verschiedene Muskelpartien beteiligt. Beim Lachen bebt der ganze Körper und wird unkontrollierbar. Lachen sei die beste Medizin, verspricht uns eine Volksweisheit. Dennoch lachen die Deutschen im Durchschnitt nur noch sechs Minuten am Tag – Tendenz sinkend. Doch gerade in schweren Zeiten ist der Humor immer ein hilfreiches Ventil, um Ängste und Sorgen zu kanalisieren. Anders lässt es sich kaum erklären, dass Komödien besonders unter repressiven Regimes florierten.

Mit unserem aktuellen Programm bieten wir euch eine abwechslungsreiche Zusammenstellung aus der facettenreichen Geschichte der Filmkomödie: Vom klassischen Slapstick, zu wortreichen Gefechten zwischen Mann und Frau in Screwball-Komödien, über ungewollte Komik im „schlechtesten Film aller Zeiten“ und dem anarchistischen Humor von Monty Python bis hin zur amüsanten Horrorfilmsatire ist alles vertreten, sodass Jedermann und Jedefrau mit einem fröhlichen Grinsen aus dem Kino kommt. Dass vor allem die Filmkomödie oft vernachlässigt und meist nur als triviale Unterhaltung angesehen wird, können wir nicht weiter unkommentiert stehen lassen, denn die Fähigkeit Menschen zum Lachen zu bringen, ist eine hohe Kunst der Komik. Mit Leslie Nielsen, Katharine Hepburn, Steve Martin, Cary Grant, Asta Nielsen, Jerry Lewis, Peter Sellers, Marilyn Monroe und vielen weiteren Stars präsentieren wir euch einige Koryphäen auf diesem unterschätzten Gebiet.

Lasst euch belustigen und genießt humorvolle und unvergessene Abende im Kino.

Die Filme

Dogma (Kevin Smith 1999)
Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug (Jim Abrahams/David Zucker/Jerry Zucker 1980)
40 Jahre Uni / Kurzfilmabend mit Uni-Archiv-Filmen
It’s Such a Beautiful Day – Kurzfilmabend (Don Hertzfeldt 2012)
Italienisch für Anfänger (Lone Scherfig 2000)
Horrornacht:
     Scream (Wes Craven 1996)
     Tanz der Teufel (Sam Raimi 1981)
Ein Ticket für Zwei (John Hughes 1987)
Plan 9 From Outer Space (Edward D. Wood Jr. 1959)
Der Sinn des Lebens (Terry Jones 1983)
Leoparden küsst man nicht (Howard Hawks 1938)
Some like it hot (Billy Wilder 1959)
Monkey Business (Howard Hawks 1952)
The Fearless Vampire Killers (Roman Polanski 1967)
Der verrückte Professor (Jerry Lewis 1963)
Dr. Seltsam, oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben (Stanley Kubrick 1964)
Napoleon Dynamite (Jared Hess 2004)
Engelein (Urban Gad 1914)