Erwartungscheck - Angewandte Sportwissenschaft (B.A.)
Der Erwartungscheck soll helfen, ein realistisches Bild von den Studieninhalten, den gestellten Anforderungen und den späteren Berufsmöglichkeiten zu entwickeln. Dazu werden Aussagen zum Studiengang, zu den (Studien-)Anforderungen und zu einem möglichen Berufsfeld präsentiert, die von Ihnen als richtig oder falsch zu bewerten sind. Die Aussagen finden Sie, indem Sie die einzelnen Balken (Studium bzw. Studieninhalte, Anforderungen, Berufsfeld) anklicken. Im Anschluss kann eine detaillierte Rückmeldung angezeigt, abspeichert und ausgedruckt werden. Die Bearbeitung dauert ca. 10-15 Minuten.

Studieninhalte

Das Studium Angewandte Sportwissenschaft besteht sowohl aus praktischen, als auch aus theoretischen Veranstaltungen.
Die Schwerpunktlegung in den höheren Semestern ermöglicht eine Vertiefung im Bereich des gesundheits- oder freizeitorientieren Sports. In den ersten vier Semestern wird jedoch zunächst Wert auf eine solide und breite sportwissenschaftliche Grundlagenausbildung gelegt.
Sportpraktische Aspekte der Trainingsplanung, -durchführung und -kontrolle werden innerhalb des Studiums theoretisch erarbeitet und in der realen Situation erprobt.
Das Studium ist nicht wirtschaftlich ausgerichtet. Im Bereich des Studium Generale, welches ein Pflichtmodul im Studiengang Angewandte Sportwissenschaft ist, können Studierende aber wirtschaftliche Kenntnisse erwerben.
Studierende können sich entweder auf ausgeschriebene Themen der Arbeitsbereiche bewerben oder selbst Themenvorschläge einbringen.
Die Studierenden können, auf freiwilliger Basis und in ausgewählten Veranstaltungen eine Lizenz erwerben. Diese Möglichkeit hängt allerdings von den jeweiligen Angeboten ab.
In zwei Modulen werden am Ende des Semesters sportpraktische Prüfungen abgelegt. Innerhalb der Module werden Wahlpflichtveranstaltungen belegt, an deren Ende eine Praxisprüfung und eine Klausur zu absolvieren sind.
Planung, Durchführung und Inszenierung von Sportangeboten im Freizeit- und Gesundheitsbereich sind Bestandteile eines Moduls. Schwerpunktmäßig jedoch erst im dritten Fachsemester.
Eine persönliche Betreuung ist uns wichtig. Die Studierenden können sich bei Fragen an die Sportdozenten/innen bzw. die Fachstudienberatung wenden. Zusätzlich gibt es auch eine Fachschaft, die als studentische Selbstverwaltung und Interessensvertretung als Ansprechpartner fungiert.
Die Studierenden lernen, wie gesunde Lebensstile gezielt gefördert werden. Das Wissen über Stresstheorien und mögliche Stressbewältigungsstrategien sind aus diesem Grund wichtige Inhalte des Studiums.
Die Regelstudienzeit für den Bachelorstudiengang beträgt sechs Semester.
Die Studierenden lernen in einem Modul die Inhalte und den Aufbau von unterschiedlichen Individualsportarten zu überblicken.
Das Studium kann ausschließlich zum Wintersemester begonnen werden. Vorlesungsbeginn ist jeweils Mitte Oktober.
Die Studierenden erfahren, welche Instrumentarien zum Beobachten und Befragen in konkreten Forschungszusammenhängen eingesetzt werden. Sie lernen, einfache Verfahren des Beobachtens und Befragens durchzuführen, die gewonnenen Ergebnisse zu erfassen und diese anschließend zu interpretieren.
Es ist ein Praktikum von insgesamt sechs Wochen vorgesehen. Durch das Praktikum in einem potentiellen Berufsfeld erwerben die Studierenden Kenntnisse der beruflichen Realität. Im Anschluss an das Praktikum wird ein Praktikumsberichts angefertigt.
Der Bereich der angewandten Sportmedizin wird bereits im ersten Semester unterrichtet. Es werden Kenntnisse über die allgemeine und spezielle Krankheitslehre vermittelt. Studierende beschäftigen sich z.B. mit der Entwicklung eines Konzepts für Therapie begleitenden Sport bei Krebs und chronischem Nierenversagen.
Neben fachlichem Wissen sind vor allem auch im Studium erlangte Soft Skills für einen guten Einstieg in das Berufsleben unverzichtbar. Diese Soft Skills werden unter anderem durch eine eigenständige Arbeitsweise im Studium, durch Selbstorganisation des Studienablaufes und durch die Erstellung wissenschaftlicher Abhandlungen wie zum Beispiel der Bachelorarbeit erlernt. In Projektarbeiten werden zudem Eigenschaften wie z.B. Teamfähigkeit und Teamführung als auch Präsentation und Rhetorik trainiert.
Studierende lernen während des Studiums, wie mit Bewegung behandelt wird und erlangen zusätzlich intensive Einblicke in den Bereich Sport im Gesundheitssystem.
Sportangebote zu planen, durchzuführen und anschließend zu evaluieren sind Aufgaben, die Studierende in dem Studium zu bewältigen haben.
Eine Vielzahl an modernen Sportstätten (u.a. Stadion mit Rasenplatz, zweite Sporthalle, Kunstrasenplatz, Tennisplätze, Beachvolleyballfeld und eine Golfakademie) sind in den letzten Jahren entstanden.
Die Universität Paderborn hat viele Partneruniversitäten in anderen Ländern, an denen ein Auslandssemester absolviert werden kann. Das Department Sport unterhält Partnerschaften u.a. in Brasilien, China, Italien, Schweiz und den USA. Im Rahmen dieser Kooperationen sind längere Studienaufenthalte im Ausland möglich. Zudem verfügt die Universität Paderborn über eine Vielzahl von (Auslands-)Stipendien, sodass der Auslandsaufenthalt für Studierende oft finanziell unterstützt wird.
Interdisziplinäres Arbeiten und interdisziplinarer Austausch sind wichtige Bestandteile der Universität Paderborn. Studierende haben die Möglichkeit, im Rahmen des Studium Generale, Veranstaltungen anderer Fachrichtungen zu besuchen und dort Prüfungen abzulegen.
Die Leistungsentwicklung und psychomotorische Entwicklung in der Kindheit und Jugend sind feste Bestandteile in dem Modul: Leistungsfähigkeit differenziert betrachten.
"Im ersten und zweiten Studienjahr sind alle Module verbindlich vorgegeben
Die theoretischen Veranstaltungen können mit einer Klausur, Hausarbeit, Lehrprobe, einem Referat, etc. absolviert werden. Dies ist abhängig von den einzelnen Veranstaltungen und deren Dozent(inn)en. Die Prüfungsleistung wird zu Beginn jeden Semesters bekannt gegeben.
Es gibt ein breites Freizeitangebot des Hochschulsports. Das Angebot umfasst neben gängigen Sportarten, wie Fußball, Handball und Badminton auch außergewöhnliche Sportarten. So können Studierende Baseball, Softball und Lacrosse spielen oder sich zum Judoka ausbilden lassen. Zudem steht ein Fitnessstudio zur Verfügung. Hier bekommen Studierende und Beschäftigte die Möglichkeit, unter fachlicher Anleitung, ihre Ausdauer, Kraft- und Koordination zu trainieren.
AussageDiese Aussage
ist
Meine Antwort ist
Das Studium ist ein rein sportpraktisches Studium.

Während des Bachelor-Studiums Angewandte Sportwissenschaft kann ich interessante Schwerpunkte setzen.

In dem Studium lerne ich, wie ein Trainingsplan erstellt wird.

Grundlagen der Betriebs- und Volkswirtschaft sind keine Bestandteile des Studiums.

Themen bei Abschlussarbeiten werden per Losverfahren vergeben.

Innerhalb meines Studiums kann ich eine Trainerlizenz und/oder einen Übungsleiterschein erwerben.

Als Studierende/r der Angewandten Sportwissenschaft muss ich auch sportpraktische Prüfungen ablegen.

Studierende lernen, wie eine Sportveranstaltung organisiert und durchgeführt wird.

Eine persönliche Betreuung während des Studiums findet nicht statt.

Im Studium beschäftige ich mich mit der Frage: Wie kann ich Menschen mit Stresssymptomen unterstützen?

Die Regelstudienzeit des Bachelor-Studiengangs Angewandte Sportwissenschaft beträgt acht Semester.

Während des Studiums beschäftige ich mich u.a. mit den Sportarten Leichtathletik, Schwimmen, Gymnastik und Tanz sowie Turnen.

Das Studium Angewandte Sportwissenschaft kann ich nur zum Wintersemester aufnehmen.

Grundlagen zur Datenerhebung und Auswertung sind feste Bestandteile des Studiums.

In den Semesterferien ist ein Pflichtpraktikum von zwei Wochen vorgesehen.

Im Studium beschäftige ich mich mit der Frage: Können Personen mit inneren Erkrankungen überhaupt Sport betreiben?

Im Studium werden auch so genannte Soft Skills (Soziale Kompetenzen) erlernt.

Studierende bekommen keinen Einblick in den diagnostischen und therapeutischen Bereich der Rehabilitation.

Als Studierende/r werde ich auch selbst spezielle Sportangebote planen und durchführen.

Die Universität Paderborn hat in den letzten Jahren in moderne Sportstätten investiert.

Ein Auslandssemester kann ich während meines Studiums nicht absolvieren.

Veranstaltungen anderer Studienfächer darf ich nicht besuchen.

Während des Studiums beschäftige ich mich mit der Leistungsentwicklung in der Kindheit und Jugend.

Meinen Stundenplan kann ich mir frei zusammenstellen.

Am Ende der Vorlesungszeit werden in den belegten theoretischen Veranstaltungen nur Klausuren geschrieben.

Die Universität Paderborn hat durch den Hochschulsport ein breites und interessantes Sportangebot, das ich neben dem Studium in der Freizeit nutzen kann.

Anforderungen

Studierende sollten allgemeine sportliche Fähig- und Fertigkeiten besitzen, sodass sie mit ein wenig Training alle Kurse erfolgreich absolvieren können. Gesammelte Erfahrungen im Leistungssport können von Vorteil sein, sind aber nicht zwingend notwendig.
Asthma und Allergien sind individuell zu betrachten - je nach Schweregrad sollten Studierende mit ihrem behandelnden Arzt über ihr Vorhaben sprechen. Grundsätzlich studieren auch einige Asthmatiker/innen und Allergiker/innen Sport und sehen dies nicht als Hindernis an.
Das Studium erfordert, dass eigenständig Fachtexte gelesen und verstanden werden müssen, die z.T. anspruchsvoll formuliert sind und darüber hinaus noch komplexe Sachverhalte erläutern.
Es ist keine Eignungsprüfung zu absolvieren. Zugangsvoraussetzung ist die Allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Zulassung auch für beruflich Qualifizierte erfolgen.
Eine positive Grundeinstellung zu Mannschaftsspielen (z.B. Hockey), Individualsportarten (z.B. Schwimmen) und Rückschlagspielen (z.B. Badminton) sollte mitgebracht werden. Bereits gesammelte Erfahrungen in diesen Sportarten sind zudem von Vorteil. Studierende sollten auch offen sein, unbekannte Sportarten auszuprobieren, kennen zu lernen und sich mit ihnen in der Theorie auseinander zu setzen.
Im Unterschied zur Schule beinhaltet Studieren sehr viel Raum für Eigenverantwortung. Es fragt niemand mehr danach, ob die (Haus-)Aufgaben wirklich erledigt wurden. Ob die Studierenden ausreichend gelernt haben, zeigt sich erst am Ende des Semesters bei den Klausuren.
Auch schon vor Studienbeginn können sich Studieninteressierte bei der Fachstudienberatung Sportwissenschaft informieren. Fragen zur Eignung oder zum Studienverlauf werden hier beantwortet. Zusätzlich gibt es an der Universität Paderborn das Programm Studium live. Hier können sich Studieninteressierte in Vorlesungen setzen und bekommen so einen ersten Eindruck eines Studienfaches. Parallel dazu lernen sie bereits vor Studienbeginn wichtige Bereiche der Universität kennen. Weitere Infos: http://zsb.uni-paderborn.de/veranstaltungen/
Das Studium beinhaltet auch projektbezogene Aufgaben, die in Kleingruppen zu lösen sind. Im dritten Studienjahr vermitteln projektorientierte Veranstaltungen grundlegende Fähigkeiten im Bereich der Beratung, Vermittlung, Betreuung, Organisation und Koordination, die in der konkreten beruflichen Tätigkeit im Freizeitsektor oder Gesundheitssektor erforderlich sind.
Das Sportabzeichen, ebenso wie eine bestandene Eignungsprüfung, ist an unserer Universität für die Einschreibung in das Fach Angewandte Sportwissenschaft nicht vorzulegen.
Bei Sportverletzungen ist jedoch zu bedenken, dass notwendige Praxiskurse nicht absolviert werden können und sich das Studium dementsprechend verlängern kann. Dies könnte auch zu erschwerten Studienbedingungen führen, da das Studium modular aufgebaut ist und die einzelnen Veranstaltungen entsprechend aufeinander aufbauen.
Eine allgemein sportliche Fähigkeit und ein grundsätzliches Interesse an sportlichen Aktivitäten sind allerdings für einen erfolgreichen Bachelor-Abschluss von Vorteil.
AussageDiese Aussage
ist
Meine Antwort ist
Nur Studierende, die bereits Erfahrungen im Leistungssport haben, bestehen das Studium.

Wenn ich unter Asthma und Allergien leide, kann ich das Studium nicht aufnehmen.

In Rahmen des Studiums muss ich Texte lesen und textbezogene Aufgaben bearbeiten.

Um Angewandte Sportwissenschaft an der Universität Paderborn studieren zu können, muss ich eine Eignungsprüfung bestehen.

Wenn ich Allgemeine Sportwissenschaft studieren möchte, sollte ich Spaß an Bewegung, Spiel und Sport haben.

Ich muss jeden Tag Hausaufgaben erledigen, die in den Vorlesungen vergeben und kontrolliert werden.

Die konkreten Anforderungen des Studiums lerne ich erst in den ersten zwei Semestern richtig kennen.

Ich muss mit anderen Studierenden an Projekten arbeiten können.

Für die Einschreibung benötige ich ein Sportabzeichen.

Wenn ich eine längerfristige Verletzung habe, muss ich mein Studium nicht zwingend abbrechen.

Ich muss bereits vor dem Studium sehr gute Leistungen in den Individualsportarten (Schwimmen, Turnen, Leichtathletik u.a.) erbracht haben.

Berufsfeld

Sportwissenschaftler/innen vermitteln z.B. Kindern, Erwachsenen und Senioren in Schulen, Fitnessstudios und Sportvereinen sportive Fähig- und Fertigkeiten und Kenntnisse.
Sportwissenschaftler/innen können im außerschulischen Sport, z. B. in kommerziellen und nicht kommerziellen Freizeiteinrichtungen, im Sporttourismus (z.B. Wellnesshotel) oder im Sportjournalismus arbeiten. Außerdem gibt es Beschäftigungsmöglichkeiten bei Unternehmen der Sportindustrie (z.B. Sportartikel, Sportevents) und bei öffentlichen Sportverwaltungen.
Absolvent(inn)en, die bereits während ihres Studiums Kontakte mit Firmen und potenziellen Arbeitgebern knüpfen und über Praktika und Studentenjobs erste praktische Arbeitserfahrungen sammeln, haben auf dem Arbeitsmarkt durchaus Chancen. Grundsätzlich ist der Arbeitsmarkt von Sportwissenschaftlern, neben den klassischen Arbeitsbereichen, relativ heterogen. Ein Blick in die Jobbörsen fachfremder Branchen ist aus diesem Grund immer empfehlenswert.
Absolvent(inn)en mit diesem Schwerpunkt können u.a. in Gesundheitszentren, in Organisationen des Gesundheitswesens mit Präventionsangeboten, bei Krankenkassen oder auch an Sportschulen arbeiten. Weitere Beschäftigungsfelder sind nicht ausgeschlossen.
Ein vertiefendes Masterstudium qualifiziert insbesondere für forschungsorientierte berufliche Tätigkeitsfelder. Es erschließen sich zusätzliche Berufsperspektiven. So können Absolvent(inn)en z.B. in der Forschung an einer Universität oder im Management von Organisationen des sport- und bewegungsorientierten Gesundheitsmarktes tätig werden.
Das Masterstudium hat einen forschungsorientierten Schwerpunkt. Danach kann bei Interesse eine Promotion angeschlossen werden, um den Doktortitel zu erlangen. Dies ist eine Voraussetzung, um später mal als Professor/in an einer Hochschule zu lehren.
AussageDiese Aussage
ist
Meine Antwort ist
Als Sportwissenschaftler/in kann ich mit Menschen zusammenarbeiten.

Der Schwerpunkt Freizeit, den ich im dritten Studienjahr wählen kann, eröffnet mir unterschiedliche Beschäftigungsmöglichkeiten.

Absolvent(inn)en der Sportwissenschaft sind häufiger von Arbeitslosigkeit bedroht als Absolvent(inn)en anderer Studienrichtungen.

Habe ich den Schwerpunkt Gesundheit gewählt, so kann ich hauptsächlich in Reha-Kliniken arbeiten.

Wenn ich das Masterstudium Sport und Gesundheit anschließe, erweitern sich meine Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt.

Mit dem Masterstudium kann ich eine wissenschaftliche Karriere anstreben.