Modulhandbuch (Module manual)

M.184.2124 Impact Entrepreneurship: Globale Herausforderungen unternehmerisch lösen
(Impact Entrepreneurship: Entrepreneurial Solutions to Global Challenges)
Koordinator (coordinator): Prof. Dr. Rüdiger Kabst
Ansprechpartner (contact): Sumaya Islam (sumaya.islam[at]uni-paderborn.de)
Prof. Dr. Rüdiger Kabst (kabst[at]upb.de)
Lorena Stelzer (lorena.stelzer[at]uni-paderborn.de)
Credits: 5 ECTS
Workload: 150 Std (h)
Semesterturnus (semester cycle): WS
Studiensemester (study semester): 3-6
Dauer in Semestern (duration in semesters): 1
Lehrveranstaltungen (courses):
Nummer / Name
(number / title)
Art
(type)
Kontaktzeit
(contact time)
Selbststudium
(self-study)
Status (P/WP)
(status)
Gruppengröße
(group size)
a) K.184.21241 / Impact Entrepreneurship: Globale Herausforderungen unternehmerisch lösen 30 Std (h) 120 Std (h) P
Wahlmöglichkeiten innerhalb des Moduls (Options within the module):
Keine
Empfohlene Voraussetzungen (prerequisites):


Inhalte (short description):

Diese Lehrveranstaltung richtet sich an Studierende aller fünf Fakultäten der Universität Paderborn und bietet praxisnahe Einblicke in die Gründung von Unternehmen mit globaler gesellschaftlicher Wirkung.

Die Veranstaltung vermittelt Grundlagen und Methoden unternehmerischen Handelns mit Fokus auf gesellschaftlichen, ökologischen und sozialen Impact. Ziel ist es, innovative Geschäftsideen zu entwickeln, die sowohl wirtschaftlich tragfähig sind als auch einen positiven Beitrag zur Lösung globaler Herausforderungen leisten.

Inhalt und Aufbau des Moduls

Das Modul startet mit einer Kick-off-Veranstaltung in der Revisionsphase, die Studierenden eine frühzeitige Teilnahme ermöglicht. Im Anschluss findet ein dreitägiger Intensivworkshop (Blockseminar in der ersten Hälte des Wintersemesters) statt, in dem zentrale theoretische Grundlagen, Methoden sowie praxisrelevante Werkzeuge zur Entwicklung eines Geschäftsmodells vermittelt werden – u. a. Zielgruppenanalyse, Ressourcennutzung, Wirkungsmessung und Kooperationsaufbau.

Im weiteren Verlauf arbeiten die Studierenden in Teams an der Ausarbeitung ihrer Idee. Der Blockworkshop zu Beginn bildet die inhaltliche Grundlage für die weitere Projektarbeit. Die Teams erhalten individuelles Coaching, Peer-Feedback und werden zusätzlich durch eingeladene Expert:innen begleitet, die neue Impulse geben und die Weiterentwicklung der Ideen unterstützen.

Prüfungsleistung & Verteilung

Die Prüfungsleistung gliedert sich in zwei Teile:

  • Zwischenprüfung: Pitch-Präsentation

  • Abschlussprüfung: Schriftlicher Projektbericht als zusammenfassende Darstellung des entwickelten Geschäftsmodells

  • Alle Prüfungstermine (Pitch-Präsentation, Abgabe) werden spätestens in der ersten Anmeldephase bekannt gegeben.

    Lernergebnisse (learning outcomes):
    Fachkompetenz Wissen (professional expertise):
    Studierende...

    -          identifizieren aktuelle Probleme und Herausforderungen am globalen Markt.

    -          erlangen Verständnis darüber, was Impact Entrepreneurship ist und wie dieses zur Lösung gesellschaftlicher, ökologischer und sozialer Herausforderungen beitragen kann.

    -          kennen den Aufbau & die Strategien von Impact Start-ups.

    -          bauen gründungsrelevantes Wissen zur Ideenfindung und Vorbereitungsphase eines Start-ups auf.

    Fachkompetenz Fertigkeit (practical professional and academic skills):
    Studierende...

    -          können Gründungsideen für Unternehmen identifizieren.

    -          können ein Unternehmen mit geeigneten Methoden systematisch in den Markt einführen (z.B. Design Thinking, Lean Startup).

    -          können einen Prototypen für ihr Geschäftsmodell entwickeln und umsetzen.

    -          können ein geeignetes Ertragsmodell entwickeln.

    -          erlangen durch die Gruppendiskussionen eine kritische Denkweise, um kreative Lösungsansätze auszubauen.​

    Personale Kompetenz / Sozial (individual competences / social skills):
    Studierende...
    Personale Kompetenz / Selbstständigkeit (individual competences / ability to perform autonomously):
    Studierende...

    -          arbeiten mit interdisziplinärem Verständnis.

    -          finden Konsens in Teams in widersprüchlichen Situationen.

    -          präsentieren und vertreten ihre Ergebnisse argumentativ und systematisch.

    -          nehmen in Rahmen der Diskussion im Plenum Stellung zur ihrer eigenen Gründungsidee und diskutieren darüber hinaus die Projektfortschritte anderer Veranstaltungsteilnehmer.​

    Prüfungsleistungen (examinations)
    Art der Modulprüfung (type of modul examination): Modulprüfung
    Art der Prüfung
    (type of examination)
    Umfang
    (extent)
    Gewichtung
    (weighting)
    a) Präsentation 10 Min 50.00 %
    b) Hausarbeit 15 Seiten 50.00 %
    Studienleistung / qualifizierte Teilnahme (module participation requirements)
    Nein
    Voraussetzungen für die Teilnahme an Prüfungen (formal requirements for participating in examinations)
    Anwesenheit während Des Kick-Offs und der Workshoptage
    Voraussetzungen für die Vergabe von Credits (formal requirements for granting credit points)
    Die Vergabe der Credits erfolgt, wenn die Modulnote mindestens „ausreichend“ ist
    Gewichtung für Gesamtnote (calculation of overall grade)
    Das Modul wird mit der doppelten Anzahl seiner Credits gewichtet (Faktor: 2)
    Verwendung des Moduls in den Studiengängen (The module can be selected in the following degree programmes)
    B.Sc. International Business Studies, B.Sc. Wirtschaftsinformatik, B.Sc. Wirtschaftswissenschaften
    Studium generale
    Umfang QT (participation requirements):
    Lernmaterialien, Literaturangaben (learning material, literature):
    Teilnehmerbegrenzung (participant limit):
    32 Personen
    Sonstige Hinweise (additional information):

    Aufgrund der intensiven Betreuung und dem anwendungsbezogenen Charakter des Moduls ist die Teilnahme an dem Seminar begrenzt. Zur Anmeldung des Moduls ist eine Anmeldung über PAUL UND eine Bewerbung an den Lehrstuhl zwingend notwendig. Die Bewerbung sollte 3 bis 5 Sätze zur Motivation sowie eine aktuelle Notenübersicht beinhalten. Deadline der Bewerbung: Ende der 1. Anmeldephase für das jeweilige Wintersemester.

    HINWEIS: Zugelassene Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die in der ersten Veranstaltung unentschuldigt fehlen, werden nicht zum Modul zugelassen. Die Teilnahme an den Intensivworkshoptagen ist obligatorisch.    

    Das Modul ist ein Bachelormodul und richtet sich an Studierende aller Fakultäten.​


    Die Anwesenheit beim Modul M.184.2124 (Impact Entrepreneurship: Globale Herausforderungen unternehmerisch lösen) ist für die gemeinsame Erarbeitung der Lehrinhalte unabdingbar, da das zugrundeliegende Lehrkonzept auf einem kooperativen Lernprozess beruht. D.h. Wissen wird nicht nur vermittelt, sondern der Transfer auf konkrete Anwendungsfälle im Modul durch die Studierenden erarbeitet und deren Ergebnisse bspw. als Präsentation (Prüfungsleistung) im Modul vorgestellt. Letztere Präsentation beruht auf den durch die Studierenden in Kleingruppen während der Workshoptage erarbeiteten Geschäftsmodelle für gesellschaftliche Herausforderungen. Dieser Prozess ist geprägt von einem Wechselspiel zwischen Input von der Professur für Entrepreneurship und aktiver Mitarbeit der Studierenden in Kleingruppen. Die Anwesenheit jedes Einzelnen ist dabei unerlässlich, da hier die Gründungsidee anhand von iterativen Prozessen mithilfe von Design Thinking und Lean Startup Methoden erarbeitet und präsentiert wird. Eine fehlende Anwesenheit durch einzelne Studierende würde diesen gemeinsamen Entwicklungsprozess in Frage stellen und gleichzeitig Fragen der Fairness innerhalb jeder Kleingruppe aufkommen lassen. D.h. die Erarbeitung der Geschäftsmodelle während der Workshoptage ist Basis für die Präsentation und die spätere Hausarbeit. Durch Nicht-Teilnahme einzelner Studierender an den Workshoptagen könnte nicht nur die Erarbeitung der Geschäftsmodelle (Lernziel) sondern könnte auch die Fairness (potentielles Free-Riding – Trittbrettfahrerproblem) in Frage gestellt sein. Die Verpflichtung zur Anwesenheit stellt aus Sicht des Modulverantwortlichen somit den einzigen Weg dar, um die mit dem Besuch des Moduls verbundenen Kompetenzen im gewählten Lehr-Lern-Setting zielgerichtet vermitteln und den Erwerb möglichst sicherstellen zu können. zu können.​

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