Modulhandbuch (Module manual)

M.184.5127 Social Entrepreneurship
(Social Entrepreneurship)
Koordinator (coordinator): Prof. Dr. Rüdiger Kabst
Ansprechpartner (contact): Sumaya Islam (sumaya.islam[at]uni-paderborn.de)
Johanna Häuser (johanna.haeuser[at]uni-paderborn.de)
Credits: 10 ECTS
Workload: 300 Std (h)
Semesterturnus (semester cycle): SoSe
Studiensemester (study semester): 1-4
Dauer in Semestern (duration in semesters): 1
Lehrveranstaltungen (courses):
Nummer / Name
(number / title)
Art
(type)
Kontaktzeit
(contact time)
Selbststudium
(self-study)
Status (P/WP)
(status)
Gruppengröße
(group size)
a) K.184.51271 / Social Entrepreneurship 50 Std (h) 250 Std (h) P 30 TN (PART)
Wahlmöglichkeiten innerhalb des Moduls (Options within the module):
Keine
Empfohlene Voraussetzungen (prerequisites):
Zur Zeit sind keine Voraussetzungen bekannt. (No conditions are known.)
Inhalte (short description):

​Diese Lehrveranstaltung richtet sich an Masterand*innen aller Fakultäten der Universität Paderborn und liefert praxisnahe Einblicke in die Welt des Sozialunternehmertums. Vorwissen zum Thema Entrepreneurship bzw. Social Entrepreneurship wird nicht vorausgesetzt.

Ziel des Moduls ist es, theoretische und praktische Kenntnisse zum Thema Social Entrepreneurship zu vermitteln. Studierende erarbeiten in Teams eine Gründungsidee mit gesellschaftlicher Wirkung, entwickeln einen ersten Prototyp (Produkt oder Dienstleistung) und lernen die zentralen Schritte der Unternehmensgründung kennen. Der thematische Fokus kann dabei auf Herausforderungen in den Bereichen Klima & Umwelt, Gesellschaft & Politik, Kultur & Medien, Bildung & Integration oder Gesundheit liegen.

Das Modul beginnt mit einer Kick-off-Veranstaltung innerhalb der Revisionsphase, um interessierten Studierenden frühzeitig einen Einblick zu ermöglichen und die Teilnahmeentscheidung zu erleichtern. Anschließend folgen:

  • Drei Intensiv-Workshop-Tage zu Beginn des Semesters (Vermittlung theoretischer Grundlagen und Methoden)

  • Erster Pitch der Gründungsidee (Zwischenprüfung)

  • Vertiefungsworkshop I (weitere Arbeit am Geschäftsmodell, Feedback & Coaching)

  • Zweiter Pitch zur Weiterentwicklung der Idee

  • Vertiefungsworkshop II

  • Abschlusspräsentation vor einer (Fach-)Jury

  • In den Vertiefungsworkshops sowie zu den Zwischenpräsentationen werden u.a. Expert*innen eingeladen, die fachliches Feedback geben und den Teams neue Impulse für die Weiterentwicklung ihrer Ideen bieten. Zwischen den Präsenzphasen arbeiten die Studierenden eigenständig in Teams an ihren Projekten. Während des gesamten Semesters werden Coachings und Peer-Feedback angeboten.

    Organisatorischer Aufbau & Workload:

    Der Workload ist insgesamt relativ gleichmäßig über das Semester verteilt, wobei die Intensivworkshoptage zu Beginn den Grundstein für die praktische Projektarbeit legen.

    Die Prüfungsleistung umfasst

  • Zwischenprüfung: Pitch-Präsentationen

  • Abschlussprüfung: Projektbericht mit Darstellung des entwickelten Geschäftsmodells (schriftliche Abschlussleistung)

  • Weitere Hinweise:

    Alle Termine (Pitchs, Workshops, Abgaben) werden zu Beginn des Moduls bekannt gegeben und werden spätestens zum Start der ersten Anmeldephase bekanntgegeben.

    Lernergebnisse (learning outcomes):
    Fachkompetenz Wissen (professional expertise):
    Studierende...

    ​• erlangen Verständnis darüber, was Sozialunternehmen sind und wie diese zur Lösung eines gesellschaftlichen Problems beitragen.
    • kennen den Aufbau, die Strategien und den Erfolg von Sozialunternehmen.
    • bauen gründungsrelevantes Wissen zur Ideenfindung und Vorbereitungsphase der Gründung auf.

    Fachkompetenz Fertigkeit (practical professional and academic skills):
    Studierende...

    ​• können Gründungsideen für (Sozial-)Unternehmen identifizieren.
    • können ein (Sozial-)unternehmen mit geeigneten Methoden systematisch in den Markt einführen (z.B. Design Thinking, Lean Start-up).
    • können einen Prototypen für ihr Geschäftsmodell erstellen.
    • können ein geeignetes Finanzierungsmodell entwickeln. Persönliche Kompetenz /Sozial (individual competences / social skills):

    Personale Kompetenz / Sozial (individual competences / social skills):
    Studierende...

    ​• arbeiten mit interdisziplinärem Verständnis.
    • finden Konsens in Teams in widersprüchlichen Situationen.
    • präsentieren und vertreten ihre Ergebnisse argumentativ und systematisch.

    Personale Kompetenz / Selbstständigkeit (individual competences / ability to perform autonomously):
    Studierende...

    ​Studierende...
    • suchen den Austausch mit Fachvertretern und Laien über Informationen, Ideen, Problemfelder und Lösungen des behandelten Fachgebiets.
    • präsentieren ihre eigenen Gründungsideen vor einem Fachpublikum.

    Prüfungsleistungen (examinations)
    Art der Modulprüfung (type of modul examination): Modulprüfung
    Art der Prüfung
    (type of examination)
    Umfang
    (extent)
    Gewichtung
    (weighting)
    a) Präsentation 25 Min 60.00 %
    b) Projektarbeit 20 Seiten 40.00 %
    Studienleistung / qualifizierte Teilnahme (module participation requirements)
    Nein
    Voraussetzungen für die Teilnahme an Prüfungen (formal requirements for participating in examinations)
    Teilnahme an den Workshoptagen
    Voraussetzungen für die Vergabe von Credits (formal requirements for granting credit points)
    Die Vergabe der Credits erfolgt, wenn die Modulnote mindestens „ausreichend“ ist
    Gewichtung für Gesamtnote (calculation of overall grade)
    Das Modul wird mit der Anzahl seiner Credits gewichtet (Faktor: 1)
    Verwendung des Moduls in den Studiengängen (The module can be selected in the following degree programmes)
    M.Sc. International Business Studies, M.Sc. Betriebswirtschaftslehre, M.Sc. International Economics and Management, M.Sc. Management Information Systems, M.Sc. Wirtschaftsinformatik, M.Sc. Wirtschaftspädagogik, M.Ed. Wirtschaftspädagogik
    Studium generale
    Umfang QT (participation requirements):
    Lernmaterialien, Literaturangaben (learning material, literature):
    Teilnehmerbegrenzung (participant limit):
    32 Personen
    Sonstige Hinweise (additional information):

    ​Aufgrund der intensiven Betreuung und dem anwendungsbezogenen Charakter des Moduls besteht eine Teilnahmebegrenzung. Für die Anmeldung zu diesem Modul ist eine Anmeldung über PAUL und zusätzlich eine Bewerbung gerichtet an die Professur für Entrepreneurship zwingend erforderlich. Die Bewerbung sollte 3-7 Sätze über die persönliche Teilnahmemotivation sowie eine aktuelle Notenübersicht beinhalten. Die Bewerbung soll bitte via Mail an Johanna Häuser gesendet werden. Deadline zur Bewerbung ist der letzte Tag der ersten Anmeldephase für das jeweilige Sommersemester. 

    HINWEIS: Zugelassene Teilnehmer*innen, die in der ersten Veranstaltung unentschuldigt fehlen, werden nicht zum Modul zugelassen. 

    Die Anwesenheit beim Modul M.184.5127 (Social Entrepreneurship) ist für die gemeinsame Erarbeitung der Lehrinhalte unabdingbar, da das zugrundeliegende Lehrkonzept auf einem kooperativen Lernprozess beruht. Wissen wird nicht nur vermittelt, sondern der Transfer auf konkrete Anwendungsfälle im Modul wird durch die Studierenden erarbeitet und als Pitch-Präsentationen (Prüfungsleistung) im Modul vorgestellt. Studierende erarbeiten während der Workshoptage in Kleingruppen Geschäftsmodelle für gesellschaftliche Herausforderungen und durchlaufen dabei Iterationsschleifen. Die Prüfungsleistung besteht darin, diese Ergebnisse in drei Präsentationen und einer abschließenden schriftlichen Projektarbeit zu präsentieren. 

    Das Modul ist als interaktiver Workshop konzipiert und basiert auf einem Wechselspiel zwischen fachlichem Input (Professur für Entrepreneurship, Expert*innen zum Thema Nachhaltigkeit o.ä. sowie Social Entrepreneurship, Start-ups mit thematischen Bezug) sowie der aktiven Mitarbeit der Studierenden in Kleingruppen. Die Erarbeitung der Geschäftsmodelle während der Workshoptage bildet die zentrale Grundlage für das gesamte Modul. In iterativen Prozessen (u.a. Design Thinking, Lean Startup) entwickeln die Teams gemeinsam ihre Gründungsideen und präsentieren diese.

    Die durchgehende Anwesenheit aller Teilnehmenden ist für diesen Prozess unerlässlich. Eine Abwesenheit einzelner Studierender würde nicht nur den gemeinsamen Entwicklungsprozess stören, sondern auch Fragen der Fairness innerhalb der Kleingruppen aufwerfen. Um die mit dem Modul verbundenen Kompetenzen im gewählten Lehr-Lern-Setting zielgerichtet zu vermitteln und deren Erwerb sicherstellen zu können, müssen die Studierenden mit Anmeldung zum Modul eine Selbstverpflichtung zur kontinuierlichen Anwesenheit eingehen.​

      Zum Seitenanfang