Sonne, gute Musik und Festivalvibes

Das „T1GA“ bietet „Paderboring“ die Stirn

Offiziell durch Bürgermeister Michael Dreier und Universitätspräsidentin Birgit Riegraf eröffnet, war das T1GAFestival am Samstag, den 18. Mai, durchaus mehr als „nur“ eine Begrüßung der neuen Studierenden. Von 16:00 – 23:00 Uhr kamen zur Eröffnungsparty im zweiten Festivaljahr der öffentlichen und kostenlosen Musikveranstaltung wieder viele hunderte Tanzbegeisterte und Leute zusammen. Sie hatten Lust, bei dem ein oder anderen Getränk und Snack das sonnige Wetter mit guter Musik im Festivalvibe zu genießen, zu tanzen oder einfach auf einer Picknickdecke die Seele baumeln zu lassen.

Als „Picknick mit Tanz“ beschreibt und versteht sich auch das Festival selbst und lädt seit 2017 in der warmen Jahreszeit einmal im Monat zu der kostenlosen Veranstaltung auf den Monte Scherbelino ein. Das Mitbringen von Getränken ist nicht gestattet, was aber in Anbetracht dessen, dass das Festival gratis ist, nur fair scheint. In diesem Jahr erstmalig war das Motto, unter dem das T1GA-Festival stand. Als Unistart-Edition sollten die zum Sommersemester neu eingeschriebenen Studierenden dieses Semester nicht in der Benteler-Arena, sondern im Freien und mit elektronischer Musik vor der Kulisse des Tigerkopfes begrüßt werden. Die Idee dahinter war, den Studierenden gleich zu zeigen, dass die Stadt mit dem Vorurteil eines langweiligen Paderborings aufräumen und mit diesem lebendigen Festival vom Gegenteil überzeugen will. Bürgermeister Michael Dreier freute sich über die vielen Studierenden, zu denen mit dem Sommersemester 735 weitere „Erstis“ zählen, die das Bild der zweitjüngsten Großstadt NRWs verstärken. Wenngleich der Semesterbeginn doch schon einige Wochen zurückliegt und eine Begrüßung doch etwas verloren im Raum stand, beschwerte sich niemand, da der Termin, der um eine Woche nach hinten verschoben worden war, durch das perfekte Wetter überzeugte.

Das T1GA-Festival ist in jedem Fall ein Gewinn für die Partyszene und Lebendigkeit der Stadt an der Pader und schafft es durch sein Konzept nicht nur Studierende, sondern auch Familien und feierfreudige PaderbornerInnen anzulocken.

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