„Ein Sack Zwiebeln!“

Das AStA Sommerfestival Line-Up 2019

Es ist das Großereignis, an dem sich die meisten Studierenden beteiligen und dem keiner auf Social Media entkommen kann. Nein, damit meine ich nicht die Hochschulwahl im Juli (an denen nur wenige Studierende teilnehmen), sondern das AStA Sommerfestival.

Für die meisten bedeutet das SoFe Vorfreude auf die Bands, ein cooles Grillen mit Vortrinken und eine fette Party zu den jährlich wechselnden Bands, DJs und MusikerInnen. Der Rest ist vermutlich froh, dass danach endlich die Nachfrage nach günstigen Tickets und Diskussionen über den Haupt-Act ein Ende findet. Für alle, die zur ersten Gruppe gehören, folgt in der nächsten Ausgabe unser ausführliches Special mit Interviews der KünstlerInnen sowie eure Meinung zum Festival. Damit ihr bis dahin nicht unruhig warten müsst, bieten wir euch hier einen Überblick über die angekündigten Bands und spekulieren ein wenig über den unbekannten Hauptact.

Fangen wir mit einer Übersicht für die Hip-Hop-Fans an, die sich wie üblich auf viele Acts für die Hauptbühne und die P-Bühne freuen dürfen. Das größte Schlaglicht hier dürfte Nura sein, welche die meisten von euch als eine Hälfte von SXTN kennen. Zusammen mit Kollegin Juju hat Nura in den letzten Jahren bewiesen, dass ein Penis dich nicht automatisch besser im Rap macht. SXTN war bereits in den letzten Jahren ein Favorit bei den Umfragen, wer mal zum Sommerfestival kommen solle, und dieses wird Nura mit ihren Rhymes hoffentlich die Menge begeistern. Als wahres Allround-Talent kann man den Rapper BRKN bezeichnen. Der spielt nicht nur seit seiner Kindheit Klavier und Saxofon, sondern hat auch früh die Liebe für den Hip-Hop entdeckt und kann bereits Auftritte zusammen mit Größen wie Alligatoah und Grönemeyer verbuchen. Nicht zu vernachlässigen wäre da aber auch Pete Boateng, der bisher als Backup mit Materia und SSIO unterwegs war und auf der AStA-Bühne einen seiner ersten Auftritte als Solo-Künstler startet.

Ihr steht darauf, bei der Musik total abzugehen? Dann solltet ihr nicht den Auftritt von Querbeat verpassen. Die holen für ihren Brasspop die angestaubten Trompeten und Posaunen aus dem Schützenverein und präsentieren euch moderne Melodien statt alter Blasmusik. Rock-Fans können sich ihre Portion Bass, Schlagzeug und Gitarre bei Massendefekt abholen. Deutschsprachig, rau und unaufhaltsam, so kann man ihr letztes Album „Pazifik“ beschreiben, dass sie auf der Bühne präsentieren werden. Apropos letztes Album: In unserer vorherigen Ausgabe haben wir euch bereits das neueste Album von Von Wegen Lisbeth empfohlen. Gleiches gilt natürlich auch für ihren Live-Auftritt als Co-Headliner, den ihr miterleben solltet.

Elektronische Musik ist mehr eure Spielwiese? Dann dürft ihr euch auf eine Wiederkehr der Drunken Masters freuen. Mit Verstärkung der Trap-DJane Salwa Benz (a.k.a. Houmsi) wollen die beiden vermutlich ihren letztjährigen Auftritt toppen. Ansonsten gibt es bei der G-Bühne, die dieses Jahr neu gebranded als „Märchenwald“ an den Start geht, viel House und Techno mit den bekannten DJs der Region.

Eine wichtige Anlaufstelle ist und bleibt natürlich die L´UniCo-Bühne, auf der die kleineren KünstlerInnen eine Chance haben, auf dem Sommerfestival anzutreten. Hier findet ihr eine bunte Überraschungstüte an Genres und sehr wahrscheinlich auch den ein oder anderen Geheimtipp. Freut euch deshalb auf Aire (Rock), Cut Spencer & Panorama (HipHop), Driftwood (Metalcore), Figur Lemur (Pop), Hal Johnson (Punkrock), Katastrow (Indie) und, last but not least, Summery Mind (Alternative).

Wie in den Jahren zuvor lassen uns die Veranstalter bezüglich des Main-Acts grübeln und spekulieren. Fest steht bisher nur, dass es dieses Jahr wohl wieder eine Band mit kurzem Namen, sehr wahrscheinlich drei Buchstaben, sein wird. Basis für die Vermutung sind die drei Balken, die bisher auf dem Plakat sichtbar sind. Uni-Liebling Shakira ist somit nicht in der näheren Auswahl. Die häufigsten Namen findet ihr auf Jodel. Oder ihr wartet entspannt den 2. Juni ab.

Neuen Kommentar schreiben