Blicke auf Rom

Blog macht Rom wieder modern

Anlässlich der Sonderausstellung des Erzbischöflichen Diözesanmuseums Paderborn „Wunder Roms im Blick des Nordens“, die noch bis Mitte August läuft, beschäftigt sich das literaturwissenschaftliche Seminar „Rom in den Werken des Klassizismus“ hier an der Universität mal etwas anders mit dem Thema Rom. Anstelle klassischer Seminararbeiten verfassen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars spannende Beiträge für einen Blog mit dem Namen „Blicke auf Rom“ zu verschiedenen Themenkomplexen. Zusätzlich zum Blog wird auch die Gesprächsreihe „Rom, Blicke: verewigt, gegenwärtig“, die an sieben Donnerstagen jeweils um 19 Uhr in den Ausstellungsräumen des Diözesanmuseums stattfindet, von den Studierenden mitgestaltet.

Die Seminargruppe zusammen mit der Ballerina di Goethe. Von der Statue war Goethe besonders fasziniert, sodass er versuchte, sie nach Weimar mitzunehmen. Natürlich ohne Erfolg! Für eine Reise nach Paderborn verließ sie Rom nun erstmals. Foto: Ina Güttler
Die Seminargruppe zusammen mit der Ballerina di Goethe. Von der Statue war Goethe besonders fasziniert, sodass er versuchte, sie nach Weimar mitzunehmen. Natürlich ohne Erfolg! Für eine Reise nach Paderborn verließ sie Rom nun erstmals. Foto: Ina Güttler

Auf der Basis von Literatur von Goethe, Herder und weiteren bekannten Schriftstellern, soll es in den Blogbeiträgen um Themen wie Pilgern, Reisen, Elegien, Kunstbegriffe, Ideale und  Ähnliches gehen. Der Blog bietet somit eine Schnittstelle zwischen der Geschichte und der Literaturwissenschaft. Besonders Leute, die sonst nicht so literaturbegeistert sind, sollen auf diese Art erreicht werden.
In Analogie zu Rom, das auf sieben Hügeln gebaut wurde und aufgrund der Tatsache, dass die Ausstellung des Diözesanmuseums sieben Teile hat, ist auch der Blog für die nächsten sieben Wochen in sieben Themenkomplexe aufgeteilt. Der erste Beitrag soll am Donnerstag (29.06.) erscheinen. Von da an sollen immer sonntags und donnerstags neue Beiträge veröffentlicht werden. In dem ersten Beitrag wird es beispielsweise um ein berühmtes Zitat von Goethe gehen: „Ich kann sagen, dass ich nur in Rom empfunden habe, was es heißt ein Mensch zu sein...“ Unter diesem Blickpunkt setzt sich die erste Seminarteilnehmerin unter Hinzuziehung weiterer Zitate damit auseinander, wer wir eigentlich sind. Den Studierenden hat die Arbeit bisher viel Freude bereitet. Sie finden es toll, Literatur aus einer etwas moderneren Perspektive aufzubereiten.
Wenn also euer Interesse geweckt ist, schaut doch ab Donnerstag regelmäßig auf der folgenden Seite vorbei:
roemischeblicke.wordpress.com

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