Alexander Schultz

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Name: Alexander Schultz

Studiengang: Medienwissenschaften M.A.

Bei Lichtblick seit: November 2011

Verantwortlich für:
Disposition, Forum und Homepage.

Warum ich bei Lichtblick bin:
Neben einer Belebung der in Deutschland stark vernachlässigten Filmkultur ist es mir im Zeitalter der Digitalisierung wichtig, den analogen Film in seiner Einzigartigkeit einem möglichst breiten Publikum zugänglich zu halten und wieder nahe zu bringen. Darüber hinaus bereichert Lichtblick mein Leben durch cinephile Freundschaften und endlose Möglichkeiten, mich selbst in kreativen Projekten auszuprobieren und herauszufordern.

Was mich an Kino und Filmen interessiert:
Das Kino wurde aus Licht und Dunkelheit geboren und berührt damit das menschliche Leben und Wirken wie kein anderes Medium. Es vereint Malerei, Fotografie, Literatur, Musik, Tanz, Sprache und Theater zu einer Kunstform, deren emotionale Sogkraft bis heute für sich allein steht. In seinen besten Momenten bereisen wir mit dem Kino einen archaischen Ort des Bewusstseins und der Körperlichkeit, der für uns sonst nur durch Ritual oder Magie zu erreichen wäre.

Wenn mein Leben ein Film wäre, hätte er folgenden Titel:
In the Mouth of Madness

Schöne Dinge, die nichts nicht nur mit Filmen zu tun haben:
Ratten, Musik, Weird Fiction, Wandern, Wortspiele und abschweifende Gespräche.

10 filmgeschichtliche Entdeckungen (2017):
Ace in the Hole (Billy Wilder), The Blot (Lois Weber), Born in Flames (Lizzie Borden), Na srebrnym globie (Andrzej Żuławski), Medium Cool (Haskell Wexler), Nemesis (Albert Pyun), Org (Fernando Birri), Primary (Robert Drew & Associates), Uchû daikaijû Dogora (Ishirô Honda), L’ultimo cacciatore (Antonio Margheriti).

10 Favoriten der Jahre 2016/2017:
Casting (Nicolas Wackerbarth), Denk ich an Deutschland in der Nacht (Romuald Karmakar), El mar la mar (Joshua Bonnetta/J.P. Sniadecki), The Forbidden Room (Guy Maddin), Golden Exits (Alex Ross Perry), Into the Inferno (Werner Herzog), The Lobster (Yorgos Lanthimos), Paterson (Jim Jarmusch), Untitled (Michael Glawogger/Monika Willi), Wild (Nicolette Krebitz).