Susanne Henning

(Universität Paderborn)

DIE HISTORIZITÄT DER WAHRNEHMUNGSWEISEN VON ARCHITEKTUR UND SKULPTUR

 

Welche Erkenntnisprozesse ermöglicht skulpturales Handeln in Bezug auf Architektur und wie können sie initiiert werden? Mit dieser Frage beschäftige ich mich im Rahmen meiner Dissertation, innerhalb derer Parallelen, die Wahrnehmungsweisen von Architektur und Skulptur insofern aufweisen, als beide räumliche, im Raum der Betrachterinnen und Betrachtern verortete Objekte sind, einen wichtigen Ausgangspunkt bilden. In diesem Kontext interessiere ich mich für den Zusammenhang zwischen Entwicklungen in Architektur und Skulptur und den Veränderungen, denen die sie betreffenden Wahrnehmungs- und Erfahrungsweisen unterliegen. In meinem Vortrag soll dieser Zusammenhang erkundet werden, indem anhand von Beispielen aus Architektur und Skulptur Bezüge zwischen Wahrnehmungsweisen,  technischen Entwicklungen sowie gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in den Blick genommen und in Bezug auf ihr didaktisches Potenzial reflektiert werden.


SUSANNE HENNING  Wiss. Mitarbeiterin im Bereich Kunst und ihre Didaktik (Schwerpunkt Bildhauerei) an der Universität Paderborn; Studium der Architektur an der Fachhochschule Lippe in Detmold; Tätigkeit als angestellte und selbständige Architektin; Lehramtsstudium an der Universität Paderborn, 1.+ 2. Staatsexamen; Forschungsschwerpunkt: Architektonische und skulpturale Bildungsprozesse im Kunstunterricht.