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Die Universität der Informationsgesellschaft
Home > Aktuelles > Mitteilung vom 29.07.2004
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100.000 Euro-Forschungspreis 2004 der Universität Paderborn vergeben – Offener Ideenwettbewerb der „Universität der Informationsgesellschaft“ – Graduiertenstipendien an drei Kulturwissenschaftlerinnen

Zum vierten Mal hat das Rektorat der Universität Paderborn jetzt den Forschungspreis der Hochschule über insgesamt 100.000 Euro an Wissenschaftler der Hochschule verliehen. Gefördert werden insbesondere Projekte, die zur Stärkung und Weiterentwicklung des Profils der Universität, die sich als „Die Universität der Informationsgesellschaft“ versteht, beitragen.

Die Vergabe des Preises erfolgte in Form eines Ideenwettbewerbes. Forschungs-Prorektor Prof. Dr. Wilhelm Schäfer: „Wir begrüßen dabei besonders die große Beteiligung von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unserer Hochschule, die eine eigene Forschungsperspektive entwickeln.“ Die Projekte sollten möglichst viele der folgenden Kriterien erfüllten: Vernetzung von Forschungsinteressen über Fächergrenzen hinweg und eine erkennbare, herausragende Forschungsperspektive, den Aufbau einer Arbeitsgruppe und Integration sowie Vernetzung in bestehende Forschungsschwerpunkte. Außerdem die Besetzung von Zukunftsfeldern, die für die künftige Entwicklung der Universität von besonderer Bedeutung sind.

Unter „harten Wettbewerbsbedingungen und nach langen Diskussionen“, so Schäfer, habe das Rektorat vier von zehn Bewerbern bzw. Bewerbergruppen mit dem Forschungspreis ausgezeichnet.

Zu den Trägern des Forschungspreises gehört Dr. Stefan Schweizer (Department Physik), der für sein Projekt „Neue Wege in der digitalen Röntgenographie - Detektoren auf der Basis von Glaskeramiken“ ausgezeichnet wurde. Dr. med. Holger Herwegen (Department Sport und Gesundheit) und Dipl.-Ing. Stefan Schlösser (Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik) erhielten den Preis für ihre interdisziplinären Forschungen zur „Objektiven Messung der Stressbelastung im Personal Health Monitoring“. Für ihr Projekt „Personalisiertes Lernen mit modularen Inhalten“ wurden Prof. Dr.-Ing. Bärbel Mertsching (Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik) und Dr. Gudrun Oevel (Zentrum IT-Dienste) ausgezeichnet. Der Wissenschaftler Martin Dierkes nahm stellvertretend für Prof. Dr. Ulrich Hilleringmann (Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik) und Dr. Christian Schindelhauer (Institut für Informatik) die Urkunde entgegen. Ihr Projekt: „Entwicklung eines drahtlosen energieeffizienten Sensornetzwerkes zur Füllstandsbestimmung am Beispiel eines Regalsystems im Einzelhandel“.

Außerdem erhielten drei Kulturwissenschaftlerinnen ein zweijähriges Graduiertenstipendium. Die Musikwissenschaftlerin Ildiko Keikutt für ihr Promotionsvorhaben über „Whiteman, Gershwin, Goodman: Grenzgänge(r) im amerikanischen Mainstream“ (Betreuer Dr. Jürgen Arndt). Die Literaturwissenschaftlerin Friederike Blome für ihr Thema „Die neuen späten Opfer. Die Rolle der Deutschen im zweiten Weltkrieg. Diskussion eines Perspektivenwechsels in der zeitgenössischen Literatur“ (Betreuer: Prof. Dr. Norbert Otto Eke, Uni Amsterdam). Und schließlich Dörte von Wrede-Melschede für ihre geplante Dissertation zum Thema „Kirchengeschichtsdidaktik in der Grundschule“ im Fach Evangelische Theologie (Betreuer: Prof. Dr. Harald Schröter-Wittke). Für die Graduiertenstipendien hatten sich insgesamt 18 Nachwuchswissenschaftler beworben.

Foto (Kristina von Twistern): Rektor Prof. Dr. Nikolaus Risch, Dr. Stefan Schweizer, Martin Dierkes, Dipl.-Ing. Stefan Schlösser, Dr. med. Holger Herwegen, Prof. Dr.-Ing. Bärbel Mertsching, Dörte von Wrede-Melschede, Friederike Blome, Ildiko Keikutt und Forschungs-Prorektor Prof. Dr. Wilhelm Schäfer.

Großfoto: IMG-2653-2.JPG (233 KB)

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