Graduiertenkolleg

Das Graduiertenkolleg Automatismen in Paderborn befasst sich seit Mai 2008 mit einem neuen Ansatz, die Entwicklung von Strukturen zu beschreiben, die jenseits des Raums bewusster Planung entstehen.

Zitat von der Kollegs-Website:

Automatismen sind definiert als Abläufe, die sich einer bewussten Kontrolle weitgehend ent ziehen. Die Psychologie kennt Automatismen im individuellen Handeln; die Sozio lo gie unter sucht Prozesse der Habitualisie rung und der Konventionalisierung, Ökono men haben den Markt als einen Automatismus beschrieben.

Automatismen bringen – quasi im Rücken der Beteiligten – neue Strukturen hervor; dies macht sie interessant als ein Entwicklungsmodell, das in Spannung zur bewussten Ge­staltung und zu geplanten Prozessen steht. Automatismen scheinen insbesondere in ver­teilten Systemen wirksam zu sein; Automatismen sind technische bzw. quasi-technische Abläufe; gleichzeitig stehen sie in Spannung zum Konzept des technischen Automaten.

Worum geht es dem Kolleg?

Ziel des Kollegs ist es, das Konzept der Automatismen zu einer tragfähigen Konzeption zu entwickeln, die sich – differenziert, kohärent und operationalisierbar – in der Analyse konkreter technischer, medialer und kultureller Phänomene als fruchtbar erweist.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>