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Nov 22

Studienfahrt CLAAS 22.11.2016 – Bericht

img-20161122-wa0007Hallo WiWis

Ein toller Tag bei CLAAS in Harsewinkel geht zu Ende. Vorab ein großes Dankeschön an die Firma CLAAS für die Einblicke, sowie unsere Sponsoren Red Bull und Goeken Backen für die Verpflegung! Bilder und Eindrücke der Fahrt findet ihr auch unter „Über Uns“ – „Fachschaftsleben“ – „Studienfahrten“. Viel Spaß beim Stöbern!

Nach einer Stunde Fahrtzeit wurden wir von unseren beiden Ansprechpartnern von CLAAS begrüßt und bekamen zunächst einen ersten Einblick zur Firmengeschichte. Das 103 Jahre alte Unternehmen ist mit Produktionsstandorten in 17 Ländern vertreten. Zählt man Vertriebsstätten und Servicestellen hinzu, arbeiten die 11.500 Mitarbeiter von CLAAS sogar in 140 Ländern. Gerade diese Größe war es, die wir als besonders eindrucksvoll empfanden, insbesondere unter dem Gesichtspunkt, dass CLAAS nach wie vor ein reines Familienunternehmen ist. Als europäischer Marktführer im Bereich Mähdrescher hat CLAAS im Jahr 2015 einen Jahresumsatz von 3,8 Milliarden Euro erwirtschaftet. Weitere Infos könnt ihr unter www.claas.de nachlesen.

Nach der kurzen Einführung wurden wir durch den eindrucksvollen Empfangsbereich hinaus auf das Gelände und in Richtung der Fertigungshallen geführt. Mit einem ersten Blick durch den 600 Meter langen Fertigungsbereich ging es für uns zuerst nach oben: Über den Fertigungslinien, bis in einer Höhe von 18 Metern, werden alle benötigten Teile lackiert. Pro Mähdrescher verbraucht das Pulverlackier-Verfahren ca. 60 kg Lack. Ein normaler PKW benötigt im Größenvergleich dazu 1 kg Lack. Wieder im Fertigungsbereich angelangt, wurden wir durch ein für uns als Laien völlig unüberschaubares Feld aus Fertigungsprozessen – vom Schweißen der ersten Teile bis zur finalen Qualitätskontrolle – geführt. So entstehen in Harsewinkel – je nach Auslastung und Ausführung der Maschinen – bis zu 20 Mähdrescher und Schlepper am Tag. Auch wenn dies im ersten Moment nicht viel klingt, kann der Kunde für ein Spitzenmodell bis zu 600.000 Euro ausgeben. Die fertigen Produkte können anschließend per LKW oder über den eigenen Bahnhof zum Kunden geliefert werden. Leider durften wir für euch in den Produkthallen keine Fotos schießen.

Abschließend gab es noch eine kleine Führung durch den historischen Maschinenpark des Unternehmens sowie einen Vortrag über Berufs- und Einstiegschancen bei CLAAS. Falls ihr euch hierzu näher informieren möchtet, besucht http://www.claas.de/unternehmen/jobs-karriere.

Insbesondere für uns als Studierende waren folgende Kennzahlen interessant: Durch die internationale Ausrichtung arbeitet man bei CLAAS mit Kollegen aus 75 Nationen zusammen, in deren Aus- und Weiterbildung das Unternehmen im vergangenen Jahr 19,2 Millionen Euro investierte. Dass das Unternehmen ein attraktiver Arbeitgeber ist, zeigt auch der geringe Altersdurchschnitt der Mitarbeiter: 25% sind unter 30 Jahren alt. Auszubildende und Trainees bekommen bei CLAAS die Möglichkeit, Einblicke in weitere große Standorte in den USA, China, Indien, Russland, Frankreich und Ungarn zu erhalten. Auch eine Zusammenarbeit bei Abschlussarbeiten ist ein gängiges Modell im Unternehmen. 389 Praktikanten unterstützten das deutsche Team von CLAAS im vergangenen Jahr.

Abschließend können wir euch einen Job bei CLAAS nur ans Herz legen. Insbesondere die tolle und lockere Atmosphäre zwischen den Mitarbeitern hat uns in der kurzen Zeit der Besichtigung bereits begeistert. Wir hatten Spaß und haben eine Menge Informationen und Eindrücke mitgenommen.

Danke an alle Teilnehmer und die Mitarbeiter von CLAAS in Harsewinkel. Bis zur nächsten Studienfahrt.

 

Eure Fachschaft Wiwi