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Die Universität der Informationsgesellschaft

 

Wissenschaftliche Begleitung

des Projekts

"Meine Region - meine berufliche Chance"

 

 

 

Berufs- und Weiterbildungswege aktiv gestalten

Einen Beruf erlernen und in diesem bis zur Rente arbeiten, womöglich im selben Unternehmen - das war einmal. Die Realität sieht für eine zunehmende Anzahl von Beschäftigten anders aus: Wechselnde Aufgaben, Weiterqualifizierung, ein Stellen- und vielleicht sogar ein Berufswechsel werden zum Normalfall.
Veränderungsbereitschaft ist gefragt, Veränderungskompetenz muss entwickelt werden. Im Rahmen des Modellprojektes wurde hierzu ein neues Beratungsangebot entwickelt und in zwei Regionen - Märkische Region und Region Münsterland - erprobt.

"Obwohl sich viele Menschen um ihre Beschäftigung sorgen, machen sich nur wenige Gedanken, ob ihre Kenntnisse und Fähigkeiten noch up to date sind oder wie sie diese anderweitig nutzen können. Betriebliche Veränderungen führen dann häufig zu Arbeitslosigkeit, der wir mit diesem Angebot präventiv begegnen wollen." (Reinhard Voelzke von der G.I.B. NRW, der das Modellvorhaben zusammen mit Ursula Wohlfart fachlich begleitet).

 

Qualifizierte Beratungs- und Weiterbildungsangebote

Die Erfahrungen im Projekt zeigen deutlich, dass viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit der Gestaltung der beruflichen Entwicklung sowie der eigenständigen Bildungs- und Karriereplanung nicht adäquat umgehen können. Viele fühlen sich damit alleine überfordert:

"Man schiebt das ja immer so vor sich hin und weiß zwar, dass man sich da dringend Gedanken machen muss - aber es ist dann doch schwierig, seine berufliche Zukunft selbst in die Hand zu nehmen." (Zitat einer Ratsuchenden)

Daher wurde ein zusätzliches Beratungsangebot enwickelt, welches an die bereits bestehenden Angebote in der jeweiligen Region anknüpft und zahlreiche Institutionen aus dem Bereich allgemeiner und beruflicher Weiterbildung vernetzt. Ziel ist es, in einem begrenzten Zeitraum (60 - 120 Minuten) gemeinsam mit dem bzw. der Ratsuchenden neue Perspektiven zu entwickeln, indem individuelle Stärken betont werden, Ressourcen aufgezeigt werden etc.

 

Wissenschaftliche Begleitung sichert Qualität und unterstützt konzeptionelle Weiterentwicklung

In der Planungs- und Entwicklungsphase stand die wissenschaftliche Begleitung allen Projektbeteiligten für inhaltliche Fragen und konzeptionelle Gespräche zur Verfügung.

In der Umsetzungsphase fand eine prozessbegeleitende Evaluation statt, bei der u.a.

Die Ergebnisse sind kontinuierlich an die Projektakteure zurückgespiegelt worden. Auf Basis der Ergebnisse wurden gemeinsam Stärken und Schwächen des Angebotes sowie konkrete Oprimierungsmöglichkeitenfühlen diskutiert.

 

 

Die Ergebnisse des Modellprojekts wurden auf einer

Transfertagung am 27.02.2007

in Hagen vorgestellt!

 

Weitere Informationen finden Sie

 

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