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Fallstudie zum Übergang –Bachelor – Master

Fallstudie zum Übergang –Bachelor – Master

 

„Der Übergang vom Bachelor zum Master – eine Fallstudie zum Übergangshandeln am Beispiel von Studierenden wirtschaftswissenschaftlicher Masterstudiengänge“, lautet der Titel einer aktuell erschienenen Dissertation am Lehrstuhl von Prof. Dr. H.-Hugo Kremer „Wirtschafts- und Berufspädagogik“ an der Universität Paderborn. Fragen wie „Wie erleben und kennzeichnen Studierende ihren Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium?“ Oder: „Wie handeln Studierende im Übergang, welche Herausforderungen stellen sich ggfls. und wie werden diese bewältigt? Welche fallbezogenen, aber auch fallübergreifenden Kennzeichen lassen sich im Übergangshandeln von Studierenden rekonstruieren?“ nimmt die Autorin Eva Rüschen zum Anlass, die Ergebnisse einer von ihr durchgeführten empirischen Fallstudie u. a. an Theoretiker und Praktiker zu berichten, die sich mit der Gestaltung von Studiengängen und Übergängen in Bildungsorganisationen beschäftigen.

Im Kontext gestufter Studiengänge verortet, nimmt die Studie gleichsam institutionelle (Außensicht) sowie subjektbezogene Perspektiven (Innensicht) zu Studiengängen und Übergängen auf. In einer empirischen Annäherung werden Ergebnisse der durchgeführten Studie vorgestellt und sowohl fallspezifisch als auch fallübergreifend rekonstruiert. Dabei zeigen sich im Ergebnis fallbezogen unterschiedliche studentische Handlungsstrategien und Orientierungen, die übergreifend zu einem Phasenmodell und Übergängertypen verdichtet werden.

Den wissenschaftlichen Stellenwert ihrer Arbeit wertet Eva Rüschen folgendermaßen: „Über die gewählte Forschungsperspektive konnte es gelingen, Übergangsprozesse von Studierenden genauer in den Blick zu nehmen, ohne die institutionelle Perspektive auszublenden. Damit leistet die Studie einen Beitrag zur Theoriegenerierung an der Schnittstelle von Bachelor- und Masterstudiengängen und bietet Ansatzpunkte zur Gestaltung von Studiengängen und Übergängen.“

 

Dr. Eva Rüschen ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl von Prof. Dr. H. – Hugo Kremer „Wirtschafts- und Berufspädagogik“ an der Universität Paderborn. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich „Übergänge im Hochschulkontext“. Dabei beschäftigt sie sich konkret mit der  Entwicklung und Implementation eines Konzepts zur Übergangsgestaltung und didaktischer Formate zum forschenden Lernen. Sie bedient sich dabei der Methoden rekonstruktiver Sozialforschung wie beispielsweise  narrativer Interviews und dokumentarischer Methoden.

 

 

Rüschen, E. (2015): Der Übergang vom Bachelor zum Master. Eine Fallstudie zum Übergangshandeln am Beispiel von Studierenden wirtschaftswissenschaftlicher Masterstudiengänge. Detmold.

Cover Dissertation Rüschen

Näheres: eva.rueschen@uni-paderborn.de

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