Debattieren
Geschichte
Das Debattieren wurde bereits 400 v. Chr. in Athen praktiziert und war seitdem immer ein Bestandteil einer demokratischen Gesellschaft. Es begründet sich auf der Vorstellung, dass nur durch das Debattieren aller Teilaspekte eines Themas eine sinnvolle Lösung gefunden werden kann. Debattieren wird auch die „Kunst des Überzeugens“ genannt, weil es darum geht sein Publikum von einer Argumentationslinie zu einem bestimmten Thema zu überzeugen.
Heute ist das Debattieren auf Hochschulebene international anerkannt und beliebt. Internationale Turniere finden in der Regel auf Englisch statt und benutzen als Regelwerk häufig den British Parliamentray Style. In den letzten Jahren hat sich jedoch gerade auch in Deutschland eine lebendige deutschsprachige Debattierszene herausgebildet, die viele deutschsprachige Turniere ausrichtet und mit der Offenen Parlamentarischen Debatte (OPD) die Vielzahl der Debattierregeln um ein weiteres Format erweitert hat. Auf globaler Ebene sind das wichtigste Debattierevent die jährlich stattfindenden World Universities Debating Championships.