Central IV in Paris: „Les Paderborniennes“ debattieren auf internationalem Parkett
2011-12-27 Vom 2. bis zum 4. Dezember war es mal wieder so weit: Der Debattierclub der École Centrale de Paris lud zu einem Wochenende voller Debatten, Spaß und Feierei am Stadtrand von Paris ein. In den fünf Vorrunden debattierten Teams aus ganz Europa über Themen wie „Dieses Haus glaubt, dass professionelle Sportler die Verpflichtung haben, sich zu outen“, „Dieses Haus glaubt, dass es liberalen westlichen Staaten aktiv erlaubt sein sollte, Internetzensur in autokratischen Regimen zu zerschlagen“, „Dieses Haus glaubt, dass Eltern nur noch mit einer Lizenz agieren dürfen sollten“, „Dieses Haus glaubt, dass die EU die direkte Steuerkraft haben sollte“, sowie „Dieses Haus würde die Opiumproduktion in Afghanistan legalisieren“.
Nach diesen fünf nervenaufreibenden Vorrunden schloss das Team „Les Paderborniennes“, bestehend aus Friederike Risse, der Exil-Paderbornerin, die zurzeit in Le Mans studiert, und Anna Reimer mit einer Bilanz von drei zweiten und zwei vierten Plätzen ab. Neben dem Debattieren stand noch viel mehr Spaß auf dem Programm und eine tolle Abschlussdebatte in einem noblen Hotel direkt an den Champs Élysées bildete den Abschluss. Nach der spannenden Finaldebatte zum Thema „Dieses Haus möchte Belgien teilen“ gab es hervorragendes Essen, einen tollen französischen Wein - und das alles in einem Spiegelsaal, dekoriert mit lauter Kerzen.
Abschließend ist zu sagen, dass die Chefjuroren Manos Moschopoulos und Milan Vignjevic und die tolle Organisation von Charles Partington (der sicherlich nach diesem Turnier erst einmal in einen dreitägigen Tiefschlaf verfiel, da er sich um jeden Einzelnen vorzüglich kümmerte) und Auriel Lien dieses Turnier zu einem vollen Erfolg machten und wir nächstes Jahr sicherlich gerne wiederkommen.