Meßkolben sind langhalsige Standkolben, die mit Bördelrand (ohne Stopfen), mit Schliff (mit Stopfen) und auch mit Gewinde (Schraubkappe) ausgestattet sein können. In der Maßanalyse werden meistens Meßkolben mit Stopfen aus Kunststoff verwendet, die flüßigkeitsdicht verschließbar sind. Kunststoffstopfen werden gegenüber Glasstopfen bevorzugt, da sie den Kolben beim Umfallen vor Bruch schützen.
Meßkolben werden hauptsächlich zur Herstellung von Reagenzlösungen bestimmter Konzentration, sowie zum Verdünnen von Lösungen auf ein definiertes Volumen benutzt.
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| Meßkolben |
Eine um den Kolbenhals gezogene Ringmarke markiert das Volumen. Die Justierung
erfolgt auf Einguß (In) für die Bezugstemperatur 20 °C. Das Nennvolumen ist
dann im Kolben enthalten, wenn der unterste Punkt des Flüßigkeitsspiegels
(Meniskus) sowie die Ringmarkierung in einer Ebene liegen. Zum parallaxenfreien
Ablesen muß sich die Ringmarke in Augenhöhe befinden, d.h. der vordere Teil
des Rings muß den hinteren überdecken.