Lehre

Wintersemester 2019/2020

L.030.35150
Filmtheorie

S 2 | Di 16-18 | E2.122

1 | 2 | B | M | I | P

L.030.35150

Filmtheorie

S 2

Di

16-18 Uhr

E 2.122

Brauerhoch

Studiengang

Modul / Bereich

1

BA Medienwissenschaften

Basismodul Medientheorie/-geschichte

Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

2

MA Mediale Kulturen /
MA Medienwissenschaften

Modul 1 (Kriterien der Medienentwicklung, -theorie, -geschichte)

Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, -analyse und -ästhetik)

Modul 4 (Medien, Kulturtheorie und Kulturgeschichte)

Modul 5 (Medienästhetik, kulturelle Praxen)

B

Zwei-Fach-BA

Basismodul Medientheorie/-geschichte

Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

M

MA Kultur und Gesellschaft

Modul 1 (Kriterien der Medienentwicklung, -theorie, -geschichte)

Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, -analyse und -ästhetik)

I

NF Informatik BA / MA

Medientheorie/-geschichte

Medienanalyse

P

BA / MA Popmusik

Seminar Medien

Anmeldung

PAUL

Veranstaltungsbeginn

16.10.2019

Leistungsnachweis

Feedbackpaper/Referat; Hausarbeit

Sonstiges

Moderne, Ästhetik, Technologie: Wir lesen Texte, die weniger einen kanonischen Überblick als einen offenen Einblick in historische, klassische und post-klassische Positionen der Filmtheorie geben. Texte, die zum Denken anregen sollen und zur Diskussion, die anregend sein sollen und nicht unbedingt ein geschlossenes Theorem darstellen. Es geht um Kriterien, die den Film und seine Wahrnehmung kennzeichnen: u.a. Bewegung, Erfahrung, Raum, Zeit, Körper, Zuschauer, Medium.

 

 

L.030.35140
Experimentalfilme analog und digital

Experimental Films: analog and digital

S BA 2 | Mi 11-13 | E2.122

1 | B | I | P

L.030.35140

Experimentalfilme analog und digital

Experimental Films: analog and digital

S BA 2

Mi

11-13 Uhr

E 2.122

Brauerhoch

Studiengang

Modul / Bereich

1

BA Medienwissenschaften

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

B

Zwei-Fach-BA

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

I

NF Informatik BA

Medienanalyse

P

BA  Popmusik

Seminar Medien

Anmeldung / Themenvergabe

erste Sitzung

Veranstaltungsbeginn

16.10.2019

Leistungsnachweis

Feedbackpaper / Referat; Hausarbeit

Wer von Ihnen kennt noch Film? Film, der auf Zelluloid, Acetat oder Polyester belichtet wurde und mit einem Projektor projiziert wird? Und wer hat schon einmal einen Experimentalfilm gesehen? In diesem Seminar loten wir unser Filmverständnis aus, erweitern es und lernen Filmkulturen kennen, die jenseits des mainstreams liegen: technisch und ästhetisch. Wir nähern uns einem „Genre“ und einer Technologie, nehmen Begriffsklärungen vor, sichten Filme mit einem 16mm Projektor und lernen Differenzen zu bestimmen zwischen analogen und digitalen Filmen. Ein (Allgemein-)verständnis von „Film“ sowie filmische Sehgewohnheiten bilden sich in der Regel an Spielfilmen aus, die bestimmten Konventionen der Dramaturgie, Narration und Inszenierung folgen. Experimentalfilme weichen davon in scheinbar unverständlicher Weise ab. Spielfilme appellieren an ein Massenpublikum und gehorchen marktökonomischen Kalkulationen. Experimentalfilme definieren sich im Verhältnis dazu als Opposition (manchmal auch als Kunst) – und bilden oft eine Rebellion gegen das in Spielfilmen Tabuisierte. Diese Opposition nimmt historisch und ‚genderspezifisch’ variable, unterschiedliche (material-)ästhetische Formen an.

Literatur:

- Petzke, Ingo: Bundesrepublik Deutschland – ein historischer Überblick. In: Das Experimentalfilm-Handbuch. Frankfurt 1989

- Hein, Birgit: Film im Underground. Frankfurt: Ullsteinverlag 1971

- Eva Hohenberger / Karin Jurschick (Hg.), Blaue Wunder. Neue Filme und Videos von Frauen 1984 bis 1994. Hamburg 1994

- Annette Brauerhoch / Florian Krautkrämer / Anke Zechner, material, experiment, archiv – Experimentalfilme von Frauen, Berlin: b_books 2013

 

L.030.35130
Aktueller Dokumentarfilm: Seminar & Exkursion zur 43. Duisburger Filmwoche 07. – 10. November

Documentary Film: Seminar & Festival Excursion 43rd Duisburger Filmwoche Nov. 7 – 10th

S 3 | Mi 16-19 | E2.122

1 | 2 | B | M | I | P

L.030.35130

Aktueller Dokumentarfilm: Seminar & Exkursion zur 43. Duisburger Filmwoche 07. – 10. November

Documentary Film: Seminar & Festival Excursion 43rd Duisburger Filmwoche Nov. 7 – 10th

S 3

Mi

16-19 Uhr

E 2.122

Brauerhoch

Studiengang

Modul / Bereich

1

BA Medienwissenschaften

Basismodul Medientheorie/-geschichte

Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

2

MA Medienwissenschaften

Modul 1 (Kriterien der Medienentwicklung, -theorie, -geschichte)Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, -analyse und -ästhetik)

B

Zwei-Fach-BA

Basismodul Medientheorie/-geschichte

Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

M

MA Kultur und Gesellschaft

Modul 1 (Kriterien der Medienentwicklung, -theorie, -geschichte)

Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, -analyse und -ästhetik)

I

NF Informatik BA / MA

Medientheorie/-geschichte

Medienanalyse

Mediensoziologie/-pädagogik/-psychologie

P

BA / MA Popmusik

Seminar Medien

Anmeldung

PAUL und per email bei henrik.wehmeier@mail.uni-paderborn.de

Veranstaltungsbeginn

16.10.2019

Leistungsnachweis

Feedbackpaper/Referat; Hausarbeit

Sonstiges

Begrenzte Teilnehmerzahl! Rechtzeitige Anmeldung empfohlen! Verbindliche Anmeldung bis 1.10.19 bei henrik.wehmeier@mail.uni-paderborn.de / cc ab676@upb.de

„Die Duisburger Filmwoche ist seit ihrer Gründung im Jahr 1977 der Ort für kritische und zugewandte Debatten über Dokumentarfilme – über ihre ästhetisch-künstlerischen Zugänge und ihr gesellschaftliches, politisches, ökonomisches Umfeld.“ Die Duisburger Filmwoche gehört zu den renommiertesten Festivals der Bundesrepublik. Sie zeigt unabhängige Filme, sowie Fernsehproduktionen, und befragt ‚das Dokumentarische’ künstlerisch und formal. Für Studierende besonders interessant: Die Filme werden nur gezeigt, wenn die Filmemacher*innen auch anwesend sind, und nach jeder Filmprojektion findet eine ausführliche Diskussion statt, bei der man Einsichten gewinnt, Zusammenhänge erkennt, Kritik übt. So finden politische Auseinandersetzungen mit Gegenwart und Geschichte statt. Ergänzt werden die Diskussionen durch themenbezogene Reflektionen über Dokumentarfilm, seinen Horizont und seine Praxis, und seit ein paar Jahren mit der Reihe doxs! – “ aktuelle Dokumentarfilmproduktionen für Kinder & Jugendliche, die sich den Lebenswelten junger Menschen widmen”.

Nach der Exkursion wählen die Studierenden zwischen zwei Seminarvarianten:

1. Überblick über Klassiker der Dokumentarfilmgeschichte und -theorie, oder

2. Konzentration auf einen spezifischen Schwerpunkt, der sich durch den Besuch des Festivals herauskristallisiert, Nachsichtungen und detaillierte Analyse gesichteter Filme.

Da die Exkursion mit Unterkunftsbuchungen und Kosten (ca. € 50) für Akkreditierung und Unterkunft verbunden ist, schicken Sie bitte (auch im eigenen Interesse, um Ihren Platz zu sichern) eine verbindliche Anmeldung bis zum 01.10.19 an henrik.wehmeier@mail.uni-paderborn.de möglichst im cc an mich (ab676@upb.de).

Bei Fragen im Vorfeld schicken Sie mir bitte eine Mail.

 

Sommersemester 2019

L.030.35510
Film und Festivalkultur: Exkursion zu den 65. Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen 1.– 4. Mai 2019 und Projektseminar „Oberhausen trifft Paderborn“

International Short Film Festival Oberhausen, May 1st – May 4th, 2019

S BA 4 | Di 16-18 | E2.122

1 | 2 | B | M | I | P

L.030.35510

Film und Festivalkultur: Exkursion zu den 65. Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen 1.– 4. Mai 2019 und Projektseminar „Oberhausen trifft Paderborn“
International Short Film Festival Oberhausen, May 1st – May 4th, 2019

S BA 4

Di

16-18 Uhr

E 2.122

Brauerhoch

Studiengang

Modul / Bereich

1

BA Medienwissenschaften

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

Medienpraxis (nur Mitglieder der Projektgruppe)

2

MA Mediale Kulturen /
MA Medienwissenschaften

Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, Medienanalyse und -ästhetik)

Modul 5 (Medienästhetik, kulturelle Praxen)

Modul Medienpraxis (nur Mitglieder der Projektgruppe)

B

Zwei-Fach-BA

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

Medienpraxis (nur Mitglieder der Projektgruppe)

M

MA Kultur und Gesellschaft

Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, Medienanalyse und -ästhetik)

Modul Medienpraxis (nur Mitglieder der Projektgruppe)

I

NF Informatik BA / MA

Medienanalyse

P

BA / MA Popmusik

Seminar Medien

Anmeldung

PAUL

Veranstaltungsbeginn

16.04.2019

Leistungsnachweis

Feedbackpaper/Referat; Hausarbeit

Sonstiges

Wichtig: Beschränkte Teilnehmerzahl, Anmeldung per E-Mail bis 4. April! Das Seminar besteht aus dem Festivalbesuch, den vor- und nachbereitenden Sitzungen, sowie einem sich anschließenden Projekt. In diesem werden archivarische, kuratorische und organisatorische Fähigkeiten erworben. Bisherige Projekte verliefen außerordentlich erfolgreich, letztes Jahr war die Vorstellung, die die Studierenden organisiert hatten, sogar ausverkauft! Vgl. z.B. http://kurzfilmnacht-paderborn.de/, http://groups.uni-paderborn.de/oberhausen-trifft-paderborn/WS1213/otp_idee.html oder http://groups.uni-paderborn.de/oberhausen-trifft-paderborn/WS0910/. Auf den Erfahrungen der vorausgegangenen Gruppen kann aufgebaut werden. Die Exkursion ist mit einer verbindlichen Anmeldung an elena.fingerhut@upb.de und mich ab676@upb.de bis zum 7. April und Kosten für die Unterbringung (ca. 50 Euro) verbunden.

Oberhausen besetzt einen prominenten Platz als weltweit eines der ältesten und wichtigsten Kurzfilmfestivals mit umfangreichen Begleitprogrammen zur gegenwärtigen Medienkultur. Mit der Veränderung der Kinokultur kommt Filmfestivals eine zunehmende Bedeutung als Forum der Information, des Austausches und der Filmöffentlichkeit zu. Das Festival setzt sich mit den Bereichen Kunst, Archiv und Bewegtbildkulturen auseinander. In Podiumsdiskussionen und Seminaren wird Kurzfilm ästhetisch, politisch und wirtschaftlich kontextualisiert. Neben der Präsentation von kurzen Experimental-, Dokumentar-, Spielfilmen und Musikvideos aus aller Welt sowie thematischen Schwerpunkten reflektiert das Festival auch seine eigene Rolle als Kunst und Kulturvermittler zwischen Markt, Museum, Galerie, Kino, Wissenschaft und Publikum. Oberhausen bildet so jedes Jahr einen Treffpunkt für Filmemacher_innen, Kulturbeauftragte und Publikum aus aller Welt.  http://www.kurzfilmtage.de/

Nach dem Besuch des Festivals organisieren die Teilnehmer_innen einen mittlerweile in Paderborn fest etablierten und gut besuchten Kurzfilmabend im Kino: „Oberhausen trifft Paderborn“. Dabei lernen Sie unterschiedliche Arbeitsschritte und -bereiche kennen: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Kuratieren, Sponsoring u.a.

Wintersemester 2018/2019

L.030.35130
Filmtheorie |
Film Theory
S 2 | Di 11-13 | E2.122

1 | 2 | B | M | I | P

L.030.35130

Filmtheorie |
Film Theory

S 2

Di

11-13 Uhr

E 2.122

Brauerhoch

Studiengang

Modul / Bereich

1

BA Medienwissenschaften

Basismodul Medientheorie/-geschichte

Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

2

MA Medienwissenschaften

Modul 1 (Kriterien der Medienentwicklung, -theorie, -geschichte)

Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, -analyse und -ästhetik)

Modul 4 (Medien, Kulturtheorie und Kulturgeschichte)

Modul 5 (Medienästhetik, kulturelle Praxen)

B

Zwei-Fach-BA

Basismodul Medientheorie/-geschichte

Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

M

MA Kultur und Gesellschaft

Modul 1 (Kriterien der Medienentwicklung, -theorie, -geschichte)

Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, -analyse und -ästhetik)

I

NF Informatik BA / MA

Medientheorie/-geschichte

Medienanalyse

P

BA / MA Popmusik

Seminar Medien

Anmeldung

PAUL

Veranstaltungsbeginn

16.10.2018

Leistungsnachweis

Feedbackpaper/Referat; Hausarbeit

Sonstiges

Moderne, Ästhetik, Technologie: Wir lesen Texte, die weniger einen kanonischen Überblick als einen offenen Einblick in historische, klassische und post-klassische Positionen der Filmtheorie geben. Texte, die zum Denken anregen sollen und zur Diskussion, die anregend sein sollen und nicht unbedingt ein geschlossenes Theorem darstellen. Es geht um Kriterien, die den Film und seine Wahrnehmung kennzeichnen: u.a. Bewegung, Erfahrung, Raum, Zeit, Körper, Zuschauer, Medium.

L.030.35140
Gegenwartskino|
Contemporary Cinema
S 4 | Di 16-18 Uhr| E2.122


      | Di 20-22 Uhr| UCI (u.a.)

1 | 2 | B | M | I | P

L.030.35140

Gegenwartskino|
Contemporary Cinema

S 4

Di

16-16 Uhr

20-22 Uhr

E 2.122

UCI (u.a.)

Brauerhoch

Studiengang

Modul / Bereich

1

BA Medienwissenschaften

Basismodul Medientheorie/-geschichte

Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

2

MA Medienwissenschaften

Modul 1 (Kriterien der Medienentwicklung, -theorie, -geschichte)

Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, -analyse und -ästhetik)

Modul 4 (Medien, Kulturtheorie und Kulturgeschichte)

Modul 5 (Medienästhetik, kulturelle Praxen)

B

Zwei-Fach-BA

Basismodul Medientheorie/-geschichte

Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

M

MA Kultur und Gesellschaft

Modul 1 (Kriterien der Medienentwicklung, -theorie, -geschichte)

Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, -analyse und -ästhetik)

I

NF Informatik BA / MA

Medientheorie/-geschichte

Medienanalyse

P

BA / MA Popmusik

Seminar Medien

Anmeldung

PAUL

Veranstaltungsbeginn

15.10.2018

Leistungsnachweis

Feedbackpaper/Referat; Hausarbeit

Sonstiges

Der Kinobesuch ist verpflichtend!

A film projected in a movie theatre in the dark for the fixed duration of a screening that is to varying degrees collective has become and remains the condition of a unique experience of perception and memory. It defines its viewer. Every other viewing situation alters this experience to varying degrees. And this thing alone merits being called “cinema”. (Raymond Bellour, La Querelle des dispositifs: cinéma – installations, expositions, 2012)

Tot? Immer noch nicht. Jemals tot? Wer weiß. Das Ende des Kinos wurde und wird immer wieder, eigentlich schon seit seinen Anfängen und mit fast jeder technischen Neuerung beschworen. Die Möglichkeit, Filme auf allen möglichen – auch mobilen – Geräten anzusehen, hat sicherlich tiefgreifende Folgen für Wahrnehmungsökonomien, ebenso wie für den Vertrieb und die Produktion. Andere Ästhetiken entwickeln sich, andere Erwartungen und Habitualisierungen. Aber Filme werden immer noch im Kino als einer ganz spezifischen historisch stabilen Anordnung gesehen. Man geht ins Kino. Die Studie der Filmförderanstalt, die jedes Jahr zur Zusammensetzung des Kinopublikums erstellt wird, befand für 2017 zwar a) eine veränderte Besucherstruktur, aber b) eine Erhöhung des Gesamtumsatzes und c) dass Streaming-Abos dem Kino nicht schaden. (epd Film, 7/18).

“Vorher” und “Nachher” – vor dem Kino und nach dem Kino – sind erst dann nicht Momente abstrakter Zeit, wenn dazwischen Erfahrung stattfindet. (Heide Schlüpmann, Öffentliche Intimität, 2002)

Das Seminar setzt sich mit den Erfahrungen auseinander, die das Gegenwartskino ermöglicht oder u.U. verunmöglicht. Welche Ansichten des Lebens vermittelt es, welche Problematiken behandelt oder vermeidet es, welche Formen der Gestaltung, welche Genres dominieren oder fehlen? Um dies zu analysieren, gehen wir gemeinsam ins Kino und nehmen das zum jeweiligen Zeitpunkt angebotene Programm in Paderborn war. Von den Seminarteilnehmer_innen wird insofern zeitliche Flexibilität erwartet, da das Seminar kurzfristig auf bestimmte Angebote reagieren wird. Wir analysieren den Raum des Kinos, den Gang ins Kino und die Filme des jeweiligen Kinoabends in einer ganz konkreten, praktischen Übung, der eine filmanalytische Auseinandersetzung folgt. Die Kinobesuche finden mindestens jede zweite Woche statt, je nach Angebot, Bereitschaft und Wunsch auch öfter. Die Filmauswahl wird vorbereitet und durch eine Recherche in Gruppen kontextualisiert. Dazu gehören die Auswertung der Filmkritiken, der Webseiten der Produktionsfirmen und, je nach Genre und Thema des Films, die Einarbeitung in relevante gesellschaftliche Diskurse.

L.030.35120
Dokumentarfilm Festival & Seminar / Exkursion zur 42. Duisburger Filmwoche 8. - 11. November

Documentary Film Festival & Seminar / Excurison 42. Duisburger Filmwoche Nov. 8 -11th

S 3 | Mo 16-19 | E2.122

1 | 2 | B | M | I | P

L.030.35120

Dokumentarfilm Festival & Seminar / Exkursion zur 42. Duisburger Filmwoche 8. – 11. November
Documentary Film Festival & Seminar / Excursion 42. Duisburger Filmwoche Nov. 8 – 11th

S 3

Mo

16-19 Uhr

E 2.122

Brauerhoch

Studiengang

Modul / Bereich

1

BA Medienwissenschaften

Basismodul Medientheorie/-geschichte

Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

2

MA Medienwissenschaften

Modul 1 (Kriterien der Medienentwicklung, -theorie, -geschichte)

Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, -analyse und -ästhetik)

B

Zwei-Fach-BA

Basismodul Medientheorie/-geschichte

Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

M

MA Kultur und Gesellschaft

Modul 1 (Kriterien der Medienentwicklung, -theorie, -geschichte)

Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, -analyse und -ästhetik)

I

NF Informatik BA / MA

Medientheorie/-geschichte

Medienanalyse

Mediensoziologie/-pädagogik/-psychologie

P

BA / MA Popmusik

Seminar Medien

Anmeldung

PAUL und per email bei henrik.wehmeier@mail.uni-paderborn.de

Veranstaltungsbeginn

15.10.2018

Leistungsnachweis

Feedbackpaper/Referat; Hausarbeit

Sonstiges

Begrenzte Teilnehmerzahl! Rechtzeitige Anmeldung empfohlen! Verbindliche Anmeldung bis 8.10.18 bei henrik.wehmeier@mail.uni-paderborn.de (cc ab676@upb.de

Die Duisburger Dokumentarfilmwoche zählt zu den renommiertesten Dokumentarfilmfestivals in Deutschland. Sie zeigt unabhängige Filme, sowie Fernsehproduktionen, und befragt ‚das Dokumentarische’ künstlerisch und formal. Es finden politische Auseinandersetzungen mit Gegenwart und Geschichte statt. Im Unterschied zu anderen Filmfestivals gibt es im Anschluss an die Filme ausführliche Diskussionen mit Festivalorganisator_innen, Publikum und den Filmemacher_innen. Ergänzt werden die Diskussionen durch themenbezogene Reflektionen über das Dokumentarische, seinen Horizont und seine Praxis, und seit ein paar Jahren mit der Reihe doxs! – “aktuelle Dokumentarfilmproduktionen für Kinder & Jugendliche, die sich den Lebenswelten junger Menschen widmen”.
Das Festival formuliert seinen Anspruch zum diesjährigen Schwerpunkt HANDELN so: „Weniger Marktplatz für Filme, auf dem diese gehandelt werden, denn Ort der Debatte, an dem Fragen über das Dokumentarische verhandelt werden. Handeln heißt Vorgehen: Wir laden dazu ein, „HANDELN“ als Aufforderung zu verstehen, aktiv zu werden: mit dem Blick zu entdecken, mit den anderen in Kontakt zu kommen – öffentlich. Wir wollen das dokumentarische Sehen auf das politische und individuelle Handeln hin befragen: Ist es sein Ersatz, seine Bedingung, mit ihm identisch?
Nach der Exkursion wählen die Studierenden zwischen zwei Seminarvarianten:
1. unabhängig vom Festivalbesuch einen kompakten Überblick über Klassiker der Dokumentarfilmgeschichte, oder
2. Konzentration auf einen spezifischen Schwerpunkt, der sich durch den Besuch des Festivals herauskristallisiert, Nachsichtungen und detaillierte Analyse gesichteter Filme.
Da die Exkursion mit Buchungen und Kosten für Akkreditierung und Unterkunft verbunden ist, ist eine verbindliche Anmeldung bis zum 08.10.18 unter der Adresse henrik.wehmeier@mail.uni-paderborn.de mit cc an mich (ab676@upb.de) erforderlich.
Das aktuelle Programm finden Sie hier:

https://www.duisburger-filmwoche.de/festival/index.php

Sommersemester 2018

L.030.35290
Kino machen - Von der Programmidee zur Filmaufführung: Projektseminar in Kooperation mit Programmkino Lichtblick e.V. |
Cinema -programming, curating, presenting: Seminar & project in cooperation with Programmkino Lichtblick e.V.
S 3 | Mo 16-18 | E2.122

1 | 2 | B | M | I | P

L.030.35290

Kino machen – Von der Programmidee zur Filmaufführung: Projektseminar in Kooperation mit Programmkino Lichtblick e.V. |
Cinema -programming, curating, presenting: Seminar & project in cooperation with Programmkino Lichtblick e.V.

S 3

Mo

16-18 Uhr

E 2.122

Brauerhoch

Studiengang

Modul / Bereich

1

BA Medienwissenschaften

Basismodul Medientheorie/-geschichte

Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

Medienpraxis

2

MA Mediale Kulturen /
MA Medienwissenschaften

Modul 5 (Medienästhetik, kulturelle Praxen)

Modul Medienpraxis

B

Zwei-Fach-BA

Basismodul Medientheorie/-geschichte

Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

Medienpraxis

M

MA Kultur und Gesellschaft

Modul Medienpraxis

I

NF Informatik BA / MA

Medienanalyse

P

BA / MA Popmusik

Seminar Medien

Anmeldung

PAUL

Veranstaltungsbeginn

16.4.2018

Leistungsnachweis

Durchführung des Projekts, Filmpräsentation im Kino (den Medienpraxis-Schein können nur die Mitglieder der Projektgruppe erwerben); Hausarbeit (nur in den Modulen Medientheorie/-geschichte, Medienanalyse, Seminar Medien & Mastermodule 1,2,4 & 5 möglich)

Sonstiges

Bitte beachten Sie die Hinweise zum Leistungserwerb im Seminartext!

In Paderborn gibt es weder ein städtisch gefördertes Kommunales Kino, noch ein Filmmuseum, noch ein unabhängiges Programmkino, sondern lediglich zwei Multiplexe, die die immer gleichen Mainstream- oder Blockbuster-Filme spielen. 2003 fand sich eine Gruppe von Studierenden zusammen, um dieser desolaten Situation etwas entgegen zu setzen. Sie gründeten den Lichtblick Kino Verein.
(Zur Selbstdarstellung vgl. hier: https://groups.uni-paderborn.de/lichtblick/der-verein/).
Seit mittlerweile 14 Jahren macht diese Gruppe erfolgreich Programmkino in Paderborn. Die Mitglieder wechseln natürlich, haben oft durch ihre Tätigkeit im Verein Kompetenzen erworben die zu Jobs, z.B. auch im hiesigen Multiplex oder anderen Kinos führten. Dieses Seminar richtet sich also an Studierende, die kinobegeistert sind, Kino machen wollen (aber nicht wissen, wie) und zu Gruppenarbeit (und der damit verbundenen Verantwortung, Verbindlichkeit und Zeitinvestition wie -flexibilität) in der Lage sind. Ziel des Seminars ist die Erarbeitung eines eigenen Filmprogramms, das im WS 2018/19 im Kino zur Aufführung kommen wird. Alle Arbeitsbereiche wie (Kopien-)Recherche, Archivkontakte, Disposition, Finanzen, Pressearbeit, Rechte, Kuratieren, Programmflyer, Text- und Plakatgestaltung, social media u.v.a.m werden adressiert und vermittelt. Wir beginnen mit einer historisch-theoretischen Einführung in Programmkinogeschichte und machen uns mit den
Problemen des Programmierens und Kuratierens vertraut. Nach der Ideenfindung für ein selbständiges Programm wird dieses in den dazu erforderlichen Arbeitsschritten organisiert.Leistungshinweis: Für den Scheinerwerb im Modul Medienpraxis ist die Mitarbeit in der Projektgruppe erforderlich. Das Anfertigen einer Hausarbeit ist zwar in den Modulen Medientheorie/-geschichte, Medienanalyse, Seminar Medien & Mastermodule 1,2,4 & 5 u.U. möglich und schließt die Mitarbeit in der Projektgruppe nicht aus. Hauptziel des Seminars ist allerdings die selbständige Realisierung eines Filmprogramms. Die Begleitung der Programmreihe im darauffolgenden Wintersemester ist ebenfalls möglich und könnte die Grundlage für ein hochschulinternes Praktikum bilden.


L.030.35340
Film und Festivalkultur: Exkursion zu den 64. Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen 3.– 6. Mai 2018 und Projektseminar „Oberhausen trifft Paderborn“ |
Short Film Culture: Excursion & Project International Short Film Festival Oberhausen, May 3rd – May 6th, 2018
S 2 | Mi 9-11 | E2.122

1 | 2 | B | M | I | P

L.030.35340

Film und Festivalkultur: Exkursion zu den 64. Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen 3.– 6. Mai 2018 und Projektseminar „Oberhausen trifft Paderborn“ |
Short Film Culture: Excursion & Project International Short Film Festival Oberhausen, May 3rd – May 6th, 2018

S 2

Mi

9-11 Uhr

E 2.122

Brauerhoch

Studiengang

Modul / Bereich

1

BA Medienwissenschaften

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

Medienpraxis

2

MA Mediale Kulturen /
MA Medienwissenschaften

Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, Medienanalyse und -ästhetik)

Modul 5 (Medienästhetik, kulturelle Praxen)

Modul Medienpraxis

B

Zwei-Fach-BA

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

Medienpraxis

M

MA Kultur und Gesellschaft

Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, Medienanalyse und -ästhetik)

Modul 5 (Medienästhetik, kulturelle Praxen)

Modul Medienpraxis

I

NF Informatik BA / MA

Medienanalyse

P

BA / MA Popmusik

Seminar Medien

Anmeldung

PAUL

Veranstaltungsbeginn

16.4.2018

Leistungsnachweis

Feedbackpaper/Referat; Hausarbeit

Sonstiges

Wichtig: Anmeldung per E-Mail bis 7. April! Das Seminar besteht aus dem Festivalbesuch, den vor- und nachbereitenden Sitzungen, sowie einem sich anschließenden Projekt. In diesem werden archivarische, kuratorische und organisatorische Fähigkeiten erworben. Bisherige Projekte verliefen außerordentlich erfolgreich. Vgl. z.B. http://kurzfilmnacht-paderborn.de/, http://groups.uni-paderborn.de/oberhausen-trifft-paderborn/WS1213/otp_idee.html oder http://groups.uni-paderborn.de/oberhausen-trifft-paderborn/WS0910/. Auf den Erfahrungen der vorausgegangenen Gruppen kann aufgebaut werden. Die Exkursion ist mit einer verbindlichen Anmeldung an elena.fingerhut@upb.de (mit cc an ab676@upb.de) bis zum 7. April und Kosten für die Unterbringung (ca. 50 Euro) verbunden.
Für den Scheinerwerb im Modul Medienpraxis ist die Mitarbeit in der Projektgruppe erforderlich.

Oberhausen besetzt einen prominenten Platz als weltweit eines der ältesten und wichtigsten Kurzfilmfestivals mit umfangreichen Begleitprogrammen zur gegenwärtigen Medienkultur. Mit der Veränderung der Kinokultur kommt Filmfestivals eine zunehmende Bedeutung als Forum der Information, des Austausches und der Filmöffentlichkeit zu. Das Festival setzt sich mit den Bereichen Kunst, Archiv und Bewegtbildkulturen auseinander. In Podiumsdiskussionen und Seminaren wird Kurzfilm ästhetisch, politisch und wirtschaftlich kontextualisiert. Neben der Präsentation von kurzen Experimental-, Dokumentar-, Spielfilmen und Musikvideos aus aller Welt sowie thematischen Schwerpunkten reflektiert das Festival auch seine eigene Rolle als Kunst und Kulturvermittler zwischen Markt, Museum, Galerie, Kino, Wissenschaft und Publikum. Oberhausen bildet so jedes Jahr einen Treffpunkt für Filmemacher_innen, Kulturbeauftragte und Publikum aus aller Welt. http://www.kurzfilmtage.de/
Eines der Schwerpunktthemen dieses Jahr widmet sich dem „Abschied vom Kino: Knokke, Hamburg, Oberhausen (1967-1971)“. Dazu schreibt das Festival: „50 Jahre nach dem Schlüsseljahr 1968 geben die Kurzfilmtage in acht Filmprogrammen und einer Podiumsdiskussion einen Überblick über den ästhetischen und politischen Umbruch, der den (künstlerischen) Film bis heute prägt. Das Programm versammelt teils legendäre Arbeiten von Claudia von Alemann, Hartmut Bitomsky und Harun Farocki, Hellmuth Costard, Stephen Dwoskin, Birgit und Wilhelm Hein, Lutz Mommartz, Werner Nekes, Hans Scheugl und anderen. Als Gäste werden unter anderem Xavier Bardón, Wilhelm Hein, Peter Weibel und Adolf Winkelmann erwartet. Kuratiert wird „Abschied vom Kino“ von dem Film- und Kinomacher Peter Hoffmann (Hannover).“ (Presse Oberhausen)
Nach dem Besuch des Festivals organisieren die Teilnehmer_innen ein mittlerweile in Paderborn fest etabliertes und gut besuchtes Minifestival „Oberhausen trifft Paderborn“.


L.030.35350
Exkursion zum Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund / Köln vom 26.4. – 29.4.2018 |
Excursion to the International Women’s Film Festival Dortmund / Köln April 26th – April 29th, 2018
S 2 | Di 14-16 | E2.122

1 | 2 | B | M | I | P

L.030.35350

Exkursion zum Internationalen Frauenfilmfestival Dortmund / Köln vom 26.4. – 29.4.2018
Excursion to the International Women’s Film Festival Dortmund / Köln April 26th – April 29th, 2018

S 2

Di

14-16 Uhr

E 2.122

Brauerhoch

Studiengang

Modul / Bereich

1

BA Medienwissenschaften

Basismodul Medientheorie/-geschichte

Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

2

MA Mediale Kulturen /
MA Medienwissenschaften

Modul 1 (Kriterien der Medienentwicklung, Medientheorie, Mediengeschichte)

Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, Medienanalyse und -ästhetik)

Modul 4 (Medien, Kulturtheorie und Kulturgeschichte)

Modul 5 (Medienästhetik, kulturelle Praxen

B

Zwei-Fach-BA

Basismodul Medientheorie/-geschichte

Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

M

MA Kultur und Gesellschaft

Modul 1 (Kriterien der Medienentwicklung, Medientheorie, Mediengeschichte)

Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, Medienanalyse und -ästhetik)

Modul 4 (Medien, Kulturtheorie und Kulturgeschichte)

Modul 5 (Medienästhetik, kulturelle Praxen)

I

NF Informatik BA / MA

Medientheorie/-geschichte

Medienanalyse

P

BA / MA Popmusik

Seminar Medien

Anmeldung

PAUL

Veranstaltungsbeginn

17.4.2018

Leistungsnachweis

Feedbackpaper/Referat; Hausarbeit

Die Exkursion ermöglicht einen umfassenden Überblick über das zeitgenössische Filmschaffen von Frauen mit z.T. Filmen, die nicht im Kino zu sehen sein werden. Nach dem Festival entscheiden die Interessen der Teilnehmer_innen an Filmanalyse, Filmtheorie, Filmgeschichte den Fortgang des Seminars. Fragen der Filmpolitik und Produktionsbedingungen können ebenso diskutiert werden wie die Auseinandersetzungen um „weibliche Ästhetik“ oder „Film und Feminismus“.
2010 erhielt Kathryn Bigelow als erste Frau in der 80-jährigen Geschichte der Academy Awards den Oscar für die beste Regie. Doch keine einzige Regisseurin war im Wettbewerb von Cannes vertreten. So sind Frauenfilmfestivals leider nicht obsolet, sondern spielen nach wie vor eine wichtige Rolle bei der Sichtbarmachung und Thematisierung nicht nur zeitgenössischer internationaler Produktionen, sondern auch bei der Aufarbeitung und Präsentation von Filmgeschichte oder weniger massenwirksamen Filmformen. Das IFFF Köln/Dortmund hat eine lange Tradition. Es geht zurück auf zwei ursprünglich unabhängig funktionierende Frauenfilmfestivals, die Feminale, 1983 von Studentinnen der Filmwissenschaften an der Universität Köln gegründet und die femme totale, die 1986 in Dortmund ins Leben gerufen wurde. Seit der Fusion 2006 findet das Festival mit unterschiedlichen Gewichtungen abwechselnd in Köln und Dortmund statt. Die Exkursion ermöglicht, dieses wichtige Forum der Begegnung und Auseinandersetzung mit dem internationalen Filmschaffen von Frauen in allen Sparten der Produktion, darunter Kamerafrauen, Filmarchitektinnen, Komponistinnen, Drehbuchautorinnen, in einem dichten Programm kennenzulernen. Die Exkursion nach Köln in diesem Jahr bildet eine seltene Gelegenheit, da das Festival oft außerhalb der Semesterzeiten stattfindet und dann nicht als Exkursion angeboten werden kann.
Die Exkursion wird vom Institut finanziell unterstützt, ist aber mit Kosten für die Unterbringung (ca. 70 Euro) verbunden, und erfordert eine verbindliche Anmeldung bis zum 23. März 2018 an elena.fingerhut@upb.de (cc an: ab676@upb.de), da die Teilnehmerzahl auf 10 Studierende beschränkt ist!
Auf der Webseite https://www.frauenfilmfestival.eu/index.php?id=2 können Sie sich über das Programm informieren.
Lektüre zur Vorbereitung wird zusammengestellt und verteilt, sobald die Teilnehmer_innen feststehen.


L.030.35400
Spuren der Geschichte im nicht-industriellen Film
Traces of History in educational films

S 2 | Di 16-18 | E2.122

1 | 2 | B | M | I | P

L.030.35400

Spuren der Geschichte im nicht-industriellen Film |
Traces of History in educational films

S 2

Di

16-18 Uhr

E 2.122

Brauerhoch/Schultz

Studiengang

Modul / Bereich

1

BA Medienwissenschaften

Basismodul Medientheorie/-geschichte

Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

2

MA Mediale Kulturen /
MA Medienwissenschaften

Modul 1 (Kriterien der Medienentwicklung, -theorie, -geschichte)

Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, -analyse und -ästhetik)

Modul 4 (Medien, Kulturtheorie und Kulturgeschichte)

Modul 5 (Medienästhetik, kulturelle Praxen)

 

B

Zwei-Fach-BA

Basismodul Medientheorie/-geschichte

Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

M

MA Kultur und Gesellschaft

Modul 1 (Kriterien der Medienentwicklung, -theorie, -geschichte)

Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, -analyse und -ästhetik)

Modul 4 (Medien, Kulturtheorie und Kulturgeschichte)

Modul 5 (Medienästhetik, kulturelle Praxen)

I

NF Informatik BA / MA

Medienanalyse

P

BA / MA Popmusik

Seminar Medien

Anmeldung

PAUL

Veranstaltungsbeginn

17.4.2018

Leistungsnachweis

Feedbackpaper/Referat; Hausarbeit

In diesem Seminar geht es um eine besondere Filmgattung: Filme, die dem Wissenserwerb, der Bildung und Aufklärung dienen sollten, und die mit Vorliebe als Lehr- und Unterrichtsfilme in Schulen eingesetzt wurden, heute aber kaum noch erlebt werden. Die Bandbreite der Themen ist enorm, die didaktischen und stilistischen Verfahren ebenso. Wir greifen im Seminar auf ein Archiv mit ca. 1000 Filmkopien zurück, das wir an der Universität eingerichtet haben. Die Filme werden im Seminar (im Unterschied zur Schulpraxis, bei der mit schlecht gewarteten tragbaren Projektoren gearbeitet wurde) auf einem 16mm Standprojektor vorgeführt werden. Dieses Lehrfilmarchiv dient uns als Ausgangspunkt und Quelle für die Suche nach den Spuren der Geschichte in Filmen, die zwischen 1936 und 1986 von verschiedenen Institutionen, z.B. dem Institut für den Wissenschaftlichen Film in Göttingen (IWF) oder dem Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht in München (FWU) produziert wurden.

Nach einer historisch-theoretischen Einführung in das „Genre“ des Lehrfilms wird in jeder Sitzung ein Film (oder einige kurze Filme zu einem Thema, beispielsweise „Computer“, „Emanzipation“, „Tierleben“, „Atomkraft“, „Andere Kulturen“) vorgeführt und ausführlich besprochen. Das Seminar wählt aus dem umfangreichen Bestand gemeinsam inhaltlich-historisch begründete Themenschwerpunkte aus. Kleingruppen bereiten die wöchentlichen Sichtungen durch Recherchen zu Produktionshintergründen und Begleitmaterialien (die zum Teil schriftlich als Hefte, die für die Lehrer gedacht waren, vorliegen) vor. Im Vordergrund steht das gemeinsame Sichten und Diskutieren des historisch gewordenen Materials.

 

Wintersemester 2017/2018

L.030.35220
American Film par Excellence: The Western
S BA / S / S MA / 4 | Mo 16-20 | E2.122

1 | 2 | B | M | I | P

L.030.35220

“American Film par Excellence”: The Western

S BA / S / S MA / 4

Mo

16-20 Uhr

E 2.122

Brauerhoch

Studiengang

Modul / Bereich

1

BA Medienwissenschaften

Basismodul Medientheorie/-geschichte

Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

2

MA Mediale Kulturen /
MA Medienwissenschaften

Modul 1 (Kriterien der Medienentwicklung, -theorie, -geschichte)

Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, -analyse und -ästhetik)

Modul 4 (Medien, Kulturtheorie und Kulturgeschichte)

Modul 5 (Medienästhetik, kulturelle Praxen)

B

Zwei-Fach-BA

Basismodul Medientheorie/-geschichte

Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

M

MA Kultur und Gesellschaft

Modul 1 (Kriterien der Medienentwicklung, -theorie, -geschichte)

Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, -analyse und -ästhetik)

I

NF Informatik BA / MA

Medientheorie/-geschichte

Medienanalyse

P

BA / MA Popmusik

Seminar Medien

Anmeldung

PAUL

Veranstaltungsbeginn

9.10.2017

Leistungsnachweis

Feedbackpaper/Referat; Hausarbeit

Sonstiges

Sichtungswochenende vorgesehen am 1./2./3. Dezember

 

Kompakte Einführung in den Western, das Genre, das die us-amerikanische Filmgeschichte jahrzehntelang (bis ca. 1960) bestimmte und dominierte: „America’s distinctive contribution to film“ (Arthur Schlesinger) ist eng mit der Geschichte der USA verknüpft.  Als eine Form der Geschichtsschreibung und –reflexion erzeugt und hinterfragt es Mythen zur „Zivilisierung der Wildnis“ und reproduziert in unendlichen Varianten, gleichzeitig klaren Stereotypen die Eroberungs- und Expansionsbewegung von Ost nach West, die „frontier“ als spezifisch amerikanische Geschichte und Vorstellungswelt. Der erste Western entstand 1903. Bis heute gibt es Remakes und Wiederbelebungen des Genres, sowie Anleihen an die Bildwelten und Narrative des Western in anderen nationalen Kinematografien, sowie spezielle Ausprägungen wie den Italo-Western oder Defa-Indianerfilm. Das Seminar beschäftigt sich mit Theorie, Geschichte und Ästhetik des klassischen us-amerikanischen Western.

Wichtig: Nach 8 Sitzungen ist bei allgemeiner Zustimmung ein kompaktes Sichtungswochenende vorgesehen am 1./2./3. Dezember

Note: Upon mutual request this class can be held in English.

L.030.35210
Aktueller Dokumentarfilm: Festivalbesuch & Seminar / Exkursion zur 41. Duisburger Filmwoche 9. – 12. November | Documentary Film: Festival & Seminar / Excursion 40. Duisburger Filmwoche Nov. 9 – 12th
S BA / S / S MA / 3 | Di 16-18 | E2.122

1 | 2 | B | M | I | P
L.030.35210 Aktueller Dokumentarfilm: Festivalbesuch & Seminar / Exkursion zur 41. Duisburger Filmwoche 9. – 12. November
Documentary Film: Festival & Seminar / Excursion 40. Duisburger Filmwoche Nov. 9 – 12th
S BA 2 Di 16-18 Uhr Raum E 2.122 Brauerhoch

Studiengang Modul / Bereich
1 BA Medienwissenschaften Basismodul Medientheorie/-geschichte
Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte
Basismodul Medienanalyse
Aufbaumodul Medienanalyse

2 MA Mediale Kulturen /
MA Medienwissenschaften
B Zwei-Fach-BA Basismodul Medientheorie/-geschichte
Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte
Basismodul Medienanalyse
Aufbaumodul Medienanalyse

M MA Kultur und Gesellschaft Modul 1 (Kriterien der Medienentwicklung, -theorie, -geschichte)
Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, -analyse und -ästhetik)

I NF Informatik BA / MA Medientheorie/-geschichte
Medienanalyse
Mediensoziologie/-pädagogik/-psychologie
P BA / MA Popmusik Seminar Medien

Anmeldung PAUL und per email bei nil@mail.uni-paderborn.de
Veranstaltungsbeginn 10.10.2017
Leistungsnachweis Feedbackpaper/Referat; Hausarbeit
Sonstiges Begrenzte Teilnehmerzahl! Rechtzeitige Anmeldung empfohlen! Verbindliche Anmeldung bis 10.10. bei nil@mail.uni-paderborn.de /cc ab676@upb.de

Kommentartext zum Seminar.
Die Duisburger Dokumentarfilmwoche zählt zu den renommiertesten Dokumentarfilmfestivals in Deutschland. Sie zeigt ein breites Spektrum aktueller deutschsprachiger Dokumentarfilme. Integraler Bestandteil und spezifisches Merkmal des Festivals sind ausführliche Diskussionen im Anschluss an die Filme mit den Filmemacher_innen, Festivalorganisator_innen, und dem Publikum. Ergänzt werden die Diskussionen durch themenbezogene Reflektionen über das Dokumentarische, seine Varianten, Politik und Praxis. Außerdem pflegt das Festival den „Protokult“: Protokolle zu allen stattgefundenen Diskussionen. Das diesjährige Motto lautet: „Mittel der Wahl“
http://www.duisburger-filmwoche.de/festival/index.php. Hier finden Sie später auch das aktuelle Programm.
Nach der Exkursion wählen die Studierenden zwischen zwei Seminarvarianten:
1. ausgehend vom Festivalbesuch Auseinandersetzung mit der Geschichte des Dokumentarfilms anhand klassischer Beispiele. Theorielektüre.
2. Konzentration auf einen spezifischen Schwerpunkt, Nachsichtungen und detaillierte Analyse gesichteter Filme. Theorielektüre.
Da die Exkursion mit Buchungen und Kosten für Akkreditierung und Unterkunft verbunden ist, ist eine verbindliche Anmeldung bis zum 10.10.17 unter der Adresse nil@mail.uni-paderborn.de (Natalie Lettenewitsch) mit cc an mich (ab676@upb.de) erforderlich. Darüber hinaus ist die Anwesenheit in der ersten Sitzung erforderlich, um die Anmeldung zu bestätigen.

Sommersemester 2017

L.030.35240
Makes and Remakes
S BA / S / S MA / 4 | Mo 16-20 | E2.122

1 | 2 | B | M | I | P

L.030.35240

Makes and Remakes

S 4

Montag

16-20 Uhr

E2.122

Brauerhoch

Studiengang

Modul / Bereich

1

BA Medienwissenschaften

Basismodul Medientheorie/-geschichte

Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

2

MA Mediale Kulturen /

MA Medienwissenschaften

Modul 1 (Kriterien der Medienentwicklung, -theorie, -geschichte)

Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, -analyse und -ästhetik)

Modul 4 (Medien, Kulturtheorie und Kulturgeschichte)

Modul 5 (Medienästhetik, kulturelle Praxen)

B

Zwei-Fach-BA

Basismodul Medientheorie/-geschichte

Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

M

MA Kultur und Gesellschaft

Modul 1 (Kriterien der Medienentwicklung, -theorie, -geschichte)

Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, -analyse und -ästhetik)

I

NF Informatik BA / MA

Medientheorie/-geschichte

Medienanalyse

P

BA / MA Popmusik

Seminar Medien

Anmeldung

PAUL

Veranstaltungsbeginn

18.04.2017

Leistungsnachweis

Feedbackpaper/Referat; Hausarbeit

The recent hype around the remake of Ghostbusters (USA 2016) prompted an array of more general questions pertaining to an industry practice of remaking successful films. Questions of original and copy, genre, fandom and gender, authorship and reception, repetition, similarity and difference play as much a role as historical, economic, political and cultural contexts for the production as well as the reception of remakes. What forms of inter- and hypertextuality are involved? What is the relationship between transnationality and identity? Which kinds of pleasures do “pirated texts”, revivals, reissues, remakes afford? What if one director remakes his own film as Alfred Hitchcock did with The Man who knew too much (UK 1934 & USA 1956). We will mainly address national products which are remade in the same country in different social and historical contexts such as Nosferatu (F.W. Murnau, D 1922 / Werner Herzog, BRD 1979) or All that heaven allows (Douglas Sirk, USA 1956) / Far from heaven (Todd Haynes USA 2002) and films that involve cultural translation processes in the transfer from one country to another, for instance Jean Renoir’s La Chienne (F 1931) & Fritz Lang’s Scarlet Street (USA 1945), Shichinin no samurai /Seven Samurai (Kurosawa, J 1954) & The Magnificent Seven (USA 1960 & 2016) or A Bout de Souffle (Godard, F 1960) & Breathless (McBride, USA 1883), to name but a few.

This class will be held in English in an anxiety-free atmosphere, which requests your active participation. (Do not worry about your language skills, but if you think you will not speak English in class do not take this course.) An eReader will be provided, text presentation is obligatory.

L.030.35250
Direct Cinema – Radikalität und Politik des Dokumentarischen Direct Cinema | Radical film in Political times
S BA / S / S MA / 4 | Di 14-18 | E2.122

1 | 2 | B | M | I | P

L.030.35250

Direct Cinema – Radikalität und Politik des Dokumentarischen

Direct Cinema – Radical film in Political times

S 4

Dienstag

14-18 Uhr

E2.122

Brauerhoch

Studiengang

Modul / Bereich

1

BA Medienwissenschaften

Basismodul Medientheorie/-geschichte

Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

2

MA Mediale Kulturen /

MA Medienwissenschaften

Modul 1 (Kriterien der Medienentwicklung, -theorie, -geschichte)

Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, -analyse und -ästhetik)

Modul 3 (Medien und Gesellschaft, Medien und Individuum, -kompetenz)

Modul 4 (Medien, Kulturtheorie und Kulturgeschichte)

Modul 5 (Medienästhetik, kulturelle Praxen)

Modul 6 (Medien im gesellschaftlichen Kontext)

B

Zwei-Fach-BA

Basismodul Medientheorie/-geschichte

Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

M

MA Kultur und Gesellschaft

Modul 1 (Kriterien der Medienentwicklung, -theorie, -geschichte)

Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, -analyse und -ästhetik)

Modul 3 (Medien und Gesellschaft, Medien und Individuum, -kompetenz)

I

NF Informatik BA / MA

Medientheorie/-geschichte

Medienanalyse

P

BA / MA Popmusik

Seminar Medien

Anmeldung

PAUL

Veranstaltungsbeginn

25.04.2017

Leistungsnachweis

Feedbackpaper/Referat; Hausarbeit

In den 1960er Jahren revoltierten Filmemacher_innen gegen etablierte Konventionen und Konservatismus in Gesellschaft, Politik und Film. International entwickelten sich innovative Tendenzen im Kino. Direct Cinema bildet eine dieser einflußreichen Strömungen, der es um eine Politik der Wirklichkeitsnähe und unmittelbaren  Beobachtung ohne kontrollierende Eingriffe ging, um ein akutes Gefühl des Dabeiseins zu vermitteln (Richard Leacock). Dies war durch eine neue Technik möglich bei der leichte, mobile Kameras mit Synchronton die zuvor üblichen, schwerfälligen Apparate ersetzten. Durch Direct Cinema wurde der traditionelle Dokumentarfilm technisch wie ästhetisch revolutioniert, es entstehen intime Portraits von Bob Dylan und John F. Kennedy, reichen Müßiggängern oder armen Handelsreisenden. Vietnamkrieg, Frauenbewegung, Studentenproteste oder Bürgerrechtsbewegung – zu diesen gesellschaftlichen Konflikten der 1960er Jahre nehmen die lebendigen Dokumentationen des Direct Cinema anders Stellung als der damalige Fernsehjournalimus, vom dem sie sich bewusst abgrenzen. Mit diesen Filmen sind Filmemacher wie Richard Leacock, Donn Allen Pennebaker und Emile de Antonio bekannt geworden. Wir sichten prägnante Filmbeispiele und setzen uns mit Theorie, Stilmerkmalen und Ideologie der Filme auseinander.

L.030.35230
Film und Festivalkultur: Exkursion zu den 61. Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen 11. – 14. Mai 2017 und Projektseminar „Oberhausen trifft Paderborn“| Short Film Culture: Field Trip International Short Film Festival Oberhausen, May 11 – May 14, 2017
S BA 2 | Mi 11-13 | E2.122

1 | 2 | B | M | I | P

L.030.35230

Film und Festivalkultur: Exkursion zu den 61. Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen 11. – 14. Mai 2017 und Projektseminar „Oberhausen trifft Paderborn“

Short Film Culture: Field Trip International Short Film Festival Oberhausen, May 11 – May 14, 2017

S 2

Mittwoch

11-13 Uhr

E2.122

Brauerhoch

Studiengang

Modul / Bereich

1

BA Medienwissenschaften

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

Medienpraxis (Nur Mitglieder der Projektgruppe)

2

MA Mediale Kulturen /

MA Medienwissenschaften

Modul 5 (Medienästhetik, kulturelle Praxen)

Modul Medienpraxis (Nur Mitglieder der Projektgruppe)

B

Zwei-Fach-BA

Basismodul Medienanalyse

Aufbaumodul Medienanalyse

Medienpraxis (Nur Mitglieder der Projektgruppe)

M

MA Kultur und Gesellschaft

Modul Medienpraxis (Nur Mitglieder der Projektgruppe)

I

NF Informatik BA / MA

Medienanalyse

P

BA / MA Popmusik

Seminar Medien

Anmeldung

PAUL

Veranstaltungsbeginn

26.04.2017

Leistungsnachweis

Feedbackpaper/Referat; Hausarbeit

Sonstiges

Wichtig: Anmeldung per email bis 7.April! Das Seminar besteht aus dem Festivalbesuch, den vor- und nachbereitenden Sitzungen, sowie einem sich anschließenden Projekt. In diesem werden archivarische, kuratorische und organisatorische Fähigkeiten erworben. Bisherige Projekte verliefen außerordentlich erfolgreich. Vgl. z.B. http://groups.uni-paderborn.de/oberhausen-trifft-paderborn/WS1213/otp_idee.html oder http://groups.uni-paderborn.de/oberhausen-trifft-paderborn/WS0910/ . Auf den Erfahrungen der vorausgegangenen Gruppen kann aufgebaut werden. Die Exkursion ist mit einer verbindlichen Anmeldung an elena.fingerhut@uni-paderborn.de (mit cc an ab676@upb.de) bis zum 7.April und Kosten für die Unterbringung (ca. 60 Euro) verbunden.

Oberhausen besetzt einen prominenten Platz als weltweit eines der ältesten und wichtigsten Kurzfilmfestivals mit umfangreichen Begleitprogrammen zur gegenwärtigen Medienkultur. 1954 von Hilmar Hoffman gegründet, war das Festival damals unter dem Namen „Kulturfilmtage“ noch dem Bildungsprogramm der Volkshochschule verpflichtet. 1958 entstand das wegweisende Festivalmotto „Wege zum Nachbarn“ womit vor allem die Länder des damals so genannten „Ostblock“ gemeint war. Mit der Verkündigung des Oberhausener Manifests 1962 setzte die Entwicklung des sog. Neuen Deutschen Kinos ein. Die Schwerpunkte haben sich mittlerweile verlagert. Mit der Veränderung der Kinokultur kommt Filmfestivals eine zunehmende Bedeutung als Forum der Information, des Austauschs und der Filmöffentlichkeit zu. Das Festival setzt sich mit den Bereichen Kunst, Archiv, Bewegtbildkulturen auseinander. In Podiumsdiskussionen und Seminaren wird Kurzfilm ästhetisch, politisch, wirtschaftlich kontextualisiert. Neben der Präsentation von kurzen Experimental-, Dokumentar-, Spielfilmen und Musikvideos aus aller Welt sowie thematischen Schwerpunkten reflektiert das Festival auch seine eigene Rolle als Kunst und Kulturvermittler zwischen Markt, Museum, Galerie, Kino, Wissenschaft und Publikum. Oberhausen bildet so jedes Jahr einen Treffpunkt für Filmemacher_innen, Kulturbeauftragte und Publikum aus aller Welt.  http://www.kurzfilmtage.de/

Das Schwerpunktthema dieses Jahr sind soziale Medien vor dem Internet, 1960 – 1990 mit dem die Kurzfilmtage die Vorgeschichte einer Utopie untersuchen, deren Ende gerade überall verkündet wird: „Im August 2016 titelte das Time Magazin „Why we’re losing the Internet to the culture of hate”. Spätestens seit Donald Trumps Wahlsieg ist überall vom Ende der Internet-Utopie die Rede, während Politiker immer lauter schärfere Gesetze gegen Internet-Hetze fordern. Doch um welche Utopie geht es hier genau und wie sahen die Modelle partizipativer Medien vor dem Internet aus? In ihrem Themenprogramm Soziale Medien vor dem Internet […] werfen die Kurzfilmtage einen Blick auf prä-digitale Formen von Medienarbeit aller für alle und fragen, inwieweit sich die aktuelle Entwicklung schon in den frühen Medienexperimenten andeutete und was diese zu einer Neubewertung unserer Gegenwart beitragen können.“ (Presse Oberhausen)

Nach dem Besuch des Festivals organisieren die Teilnehmer_innen ein mittlerweile in Paderborn fest etabliertes und gut besuchtes Minifestival „Oberhausen trifft Paderborn“.

Wintersemester 2016/2017

L.030.35250
Abenteuer Alltag: Super 8 – Home Movie | Super 8 – Home Movie
S BA / S / S MA / 3 | Mo 16-19 | E2.122

1 | 2 | B | M | I | P

L.030.35250

„Abenteuer Alltag“: Super 8 – Home Movie

Super 8 – Home Movie

S 3

Montag

16-19 Uhr

E2.122

Brauerhoch

Studiengang

Modul / Bereich

1

BA Medienwissenschaften

Basismodul Medientheorie/-geschichte
Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte
Basismodul Medienanalyse
Aufbaumodul Medienanalyse
Mediensoziologie/-pädagogik/-psychologie
Medienpraxis
Schreiben, Präsentieren, Argumentieren

2

MA Mediale Kulturen /
MA Medienwissenschaften

Modul 1 (Kriterien der Medienentwicklung, -theorie, -geschichte)
Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, -analyse und -ästhetik)
Modul 4 (Medien, Kulturtheorie und Kulturgeschichte)
Modul 5 (Medienästhetik, kulturelle Praxen)
Modul 6 (Medien im gesellschaftlichen Kontext)
Modul Medienpraxis

B

Zwei-Fach-BA

Basismodul Medientheorie/-geschichte
Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte
Basismodul Medienanalyse
Aufbaumodul Medienanalyse
Mediensoziologie/-pädagogik/-psychologie
Medienpraxis
Schreiben, Präsentieren, Argumentieren

M

MA Kultur und Gesellschaft

Modul 1 (Kriterien der Medienentwicklung, -theorie, -geschichte)
Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, -analyse und -ästhetik)
Modul 3 (Medien und Gesellschaft, Medien und Individuum, -kompetenz)
Modul Medienpraxis

I

NF Informatik BA / MA

Medientheorie/-geschichte
Medienanalyse
Mediensoziologie/-pädagogik/-psychologie

P

BA / MA Popmusik

Seminar Medien

Anmeldung

PAUL

Veranstaltungsbeginn

24.10.2016

Leistungsnachweis

Feedbackpaper/Referat; Hausarbeit

Seit 1935 gibt es das „kleine Format“. Es hat eine lange Geschichte im Amateurfilmbereich und im Experimentalfilm hinter sich. Als „home movie“ wurde es in den späten 1980er Jahren von Video abgelöst. Kodak stellte die Produktion der berühmten Filmkassetten in der gelben Verpackung 2004 ein. Aber das Format erfreut sich einer leidenschaftlichen Anhängerschaft und lebt weiter.An der Universität Paderborn wurde ein Super 8 Archiv für Amateur- und Familienfilm aufgebaut mit über 300 Filmen die Alltag und Geschichte vor allem aus der Region zeigen. Ein Fundus an zum Teil ungehobenen Schätzen. In diesem Seminar werden Sie zu Perlentauchern und Kuratoren. Das Format wird in einem theoretischen Teil sozial- technik- und filmgeschichtlich erforscht und in einem praktischen Teil gesichtet und zu einem Programm gestaltet. Dieses Programm wird dann vor Publikum eingeführt und aufgeführt. Bitte informieren Sie sich hier über die drei vorangegangenen Veranstaltungen:
http://groups.uni-paderborn.de/brauerhoch/archiv-amateur-und-familienfilm/
http://kw1.uni-paderborn.de/fileadmin/mw/Brauerhoch/downloads/NW-08-02-2013.pdf
http://www.mewiupb.de/?p=305Das Seminar eignet sich vor allem für Studierende die gerne in Gruppen arbeiten, selbständig und kommunikationsfreundlich, sowie unternehmungslustig sind. Nach den einführenden Theoriesitzungen werden Blocktermine an Wochenenden stattfinden. Vorgesehen: 2/3. Dez. & 9/10. Dez.

L.030.35230
Weimar Cinema
S BA / S / S MA / 4 | Di 14-18 | E2.122

1 | 2 | B | M | I | P

L.030.35230

Weimar Cinema

S 4

Dienstag

14-18 Uhr

E2.122

Brauerhoch

Studiengang

Modul / Bereich

1

BA Medienwissenschaften

Basismodul Medientheorie/-geschichte
Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte
Basismodul Medienanalyse
Aufbaumodul Medienanalyse
Mediensoziologie/-pädagogik/-psychologie

2

MA Mediale Kulturen /
MA Medienwissenschaften

Modul 1 (Kriterien der Medienentwicklung, -theorie, -geschichte)
Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, -analyse und -ästhetik)
Modul 4 (Medien, Kulturtheorie und Kulturgeschichte)
Modul 5 (Medienästhetik, kulturelle Praxen)
Modul 6 (Medien im gesellschaftlichen Kontext)

B

Zwei-Fach-BA

Basismodul Medientheorie/-geschichte
Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte
Basismodul Medienanalyse
Aufbaumodul Medienanalyse

M

MA Kultur und Gesellschaft

Modul 1 (Kriterien der Medienentwicklung, -theorie, -geschichte)
Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, -analyse und -ästhetik)

I

NF Informatik BA / MA

Medientheorie/-geschichte
Medienanalyse

P

BA / MA Popmusik

Seminar Medien

Anmeldung

PAUL

Veranstaltungsbeginn

18.10.2016

Leistungsnachweis

Feedbackpaper/Referat; Hausarbeit

Weimar Cinema – a cinema between the wars – is considered to be one of the most remarkable periods in German film history, rich in social significance, film aesthetics and technological experiments and developments. Films like Nosferatu (F.W.Murnau, 1922), Das Kabinett des Dr. Caligari (Robert Wiene 1920), or Der blaue Engel (Josef von Sternberg 1930) do not fail to still attract audiences today.Weimar cinema has been scrutinized as evidence in the attempt to comprehend the rise of National Socialism and its aftermath.Traditional film history has regarded Weimar cinema as an author’s cinema and a cinema of unparalleled technical and technological expertise, as well as an artistic manifestation of expressionism and “new objectivity”. More recent scholarship has expanded the field to include reception theory and feminist interpretation, as well as a discussion of the high art/mass culture dichotomy.The course is concerned with those issues, as well as a re-reading of Siegfried Kracauer’s psychological description of Weimar film history as social history of the “German nation”.

This seminar will be held in English. We will create an anxiety-free atmosphere, but we request your active participation. (Do not worry about your language skills, but if you think you will not speak English in class do not take this course

L.030.35240
Dokumentarfilm Festival & Seminar / Exkursion zur 40. Duisburger Filmwoche 10. – 13. November | Documentary Film Festival & Seminar / Excursion 40. Duisburger Filmwoche Nov. 10 – 13th
S BA 2 | Mi 11-13 | E2.122

1 | 2 | B | M | I | P

L.030.35240

Dokumentarfilm Festival & Seminar / Exkursion zur 40. Duisburger Filmwoche 10. – 13. November

Documentary Film Festival & Seminar / Excursion 40. Duisburger Filmwoche Nov. 10 – 13th

S BA 2

Mittwoch

11-13 Uhr

E2.122

Brauerhoch

Studiengang

Modul / Bereich

1

BA Medienwissenschaften

Basismodul Medientheorie/-geschichte
Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte
Basismodul Medienanalyse
Aufbaumodul Medienanalyse

2

MA Mediale Kulturen /
MA Medienwissenschaften

Modul 1 (Kriterien der Medienentwicklung, -theorie, -geschichte)
Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, -analyse und -ästhetik)

B

Zwei-Fach-BA

Basismodul Medientheorie/-geschichte
Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte
Basismodul Medienanalyse
Aufbaumodul Medienanalyse

M

MA Kultur und Gesellschaft

Modul 1 (Kriterien der Medienentwicklung, -theorie, -geschichte)
Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, -analyse und -ästhetik)

I

NF Informatik BA / MA

Medientheorie/-geschichte
Medienanalyse
Mediensoziologie/-pädagogik/-psychologie

P

BA / MA Popmusik

Seminar Medien

Anmeldung

PAUL und per email bei nil@mail.uni-paderborn.de

Veranstaltungsbeginn

26.10.2016

Leistungsnachweis

Feedbackpaper/Referat; Hausarbeit

Sonstiges

Begrenzte Teilnehmerzahl! Rechtzeitige Anmeldung empfohlen! Verbindliche Anmeldung bis 3.10. bei nil@mail.uni-paderborn.de /cc ab676@upb.de

Die Duisburger Dokumentarfilmwoche zählt zu den renommiertesten Dokumentarfilmfestivals in Deutschland. Sie zeigt unabhängige Filme, sowie Fernsehproduktionen, und befragt ‚das Dokumentarische’ künstlerisch und formal. Es finden politische Auseinandersetzungen mit Gegenwart und Geschichte statt. Im Unterschied zu anderen Filmfestivals gibt es im Anschluss an die Filme ausführliche Diskussionen mit Festivalorganisator_innen, Publikum und den Filmemacher_innen. Ergänzt werden die Diskussionen durch themenbezogene Reflektionen über das Dokumentarische, seinen Horizont und seine Praxis, und seit ein paar Jahren mit der Reihe doxs! – “aktuelle Dokumentarfilmproduktionen für Kinder & Jugendliche, die sich den Lebenswelten junger Menschen widmen”.

Nach der Exkursion wählen die Studierenden zwischen zwei Seminarvarianten:

1. unabhängig vom Festivalbesuch einen kompakten Überblick über Klassiker der Dokumentarfilmgeschichte, oder

2. Konzentration auf einen spezifischen Schwerpunkt, der sich durch den Besuch des Festivals herauskristallisiert, Nachsichtungen und detaillierte Analyse gesichteter Filme.

Da die Exkursion mit Buchungen und Kosten für Akkreditierung und Unterkunft verbunden ist, ist eine verbindliche Anmeldung bis zum 03.10.16 unter der Adresse nil@mail.uni-paderborn.de (Natalie Lettenewitsch) mit cc an mich (ab676@upb.de) erforderlich.

Das aktuelle Programm finden Sie hier: www.duisburger-filmwoche.de

 

Sommersemester 2016

L.030.35130
Film und Festivalkultur: Exkursion zu den 62. Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen 5. – 8. Mai 2016 und Projekt „Oberhausen trifft Paderborn” | Short Film Culture: Field Trip International Short Film Festival Oberhausen & Project Work, May 5th – 8th 2016
S2 | Mo 18-20 | E2.122

1 | 2 | B | M | I | P

L.030.35130

Film und Festivalkultur: Exkursion zu den 62. Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen 5. – 8. Mai 2016 und Projekt „Oberhausen trifft Paderborn”
Short Film Culture: Field Trip International Short Film Festival Oberhausen & Project Work, May 5th – 8th 2016

S 2

Montag

18-20 Uhr

E2.122

Brauerhoch

Studiengang

Modul / Bereich

1

BA Medienwissenschaften

Basismodul Medienanalyse
Aufbaumodul Medienanalyse
Modul Medienpraxis (falls Mitglied der Projektgruppe)

2

MA Mediale Kulturen /
MA Medienwissenschaften

Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, -analyse und -ästhetik)
Modul 5 (Medienästhetik, kulturelle Praxen)
Modul 6 (Medien im gesellschaftlichen Kontext)
Medienpraxis

B

Zwei-Fach-BA

Basismodul Medienanalyse

M

MA Kultur und Gesellschaft

Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, -analyse und -ästhetik)

I

NF Informatik BA / MA

Modul Medienanalyse

P

BA / MA Popmusik

Seminar Medien

Veranstaltungsbeginn

11.04.2016

Leistungsnachweis

Feedbackpaper/Referat; Hausarbeit

Sonstiges

Das Seminar besteht aus dem Festivalbesuch, den vor- und nachbereitenden Sitzungen, sowie einem sich anschließenden Projekt. In diesem werden kuratorische und organisatorische Fähigkeiten erworben. Bisherige Projekte verliefen außerordentlich erfolgreich. Vgl. z.B. http://kurzfilmnacht-paderborn.de/, http://groups.uni-paderborn.de/oberhausen-trifft-paderborn/WS1213/otp_idee.html oder http://groups.uni-paderborn.de/oberhausen-trifft-paderborn/WS0910/.

https://www.facebook.com/oberhausentrifftpaderborn

Auf den Erfahrungen der vorausgegangenen Gruppen kann aufgebaut werden.

Die Exkursion ist mit einer verbindlichen Anmeldung an ch@upb.de (mit cc an ab676@upb.de) bis zum 4. April 2016 und Kosten für die Unterbringung (ca. 50 Euro) verbunden.

Oberhausen besetzt einen prominenten Platz als weltweit eines der ältesten und wichtigsten Kurzfilmfestivals mit umfangreichen Begleitprogrammen zur gegenwärtigen Medienkultur. 1954 von Hilmar Hoffman gegründet, war das Festival damals unter dem Namen „Kulturfilmtage“ noch dem Bildungsprogramm der Volkshochschule verpflichtet. 1958 entstand das wegweisende Festivalmotto „Wege zum Nachbarn“ womit vor allem die Länder des damals so genannten „Ostblock“ gemeint war. Mit der Verkündigung des Oberhausener Manifests 1962 setzte die Entwicklung des sog. Neuen Deutschen Kinos ein. Die Schwerpunkte haben sich mittlerweile verlagert. Mit der Veränderung der Kinokultur kommt Filmfestivals eine zunehmende Bedeutung als Forum der Information, des Austauschs und der Filmöffentlichkeit zu. Das Festival setzt sich mit den Bereichen Kunst, Archiv, Bewegtbildkulturen auseinander. In Podiumsdiskussionen und Seminaren wird Kurzfilm ästhetisch, politisch, wirtschaftlich kontextualisiert. Neben der Präsentation von kurzen Experimental-, Dokumentar-, Spielfilmen und Musikvideos aus aller Welt sowie thematischen Schwerpunkten reflektiert das Festival auch seine eigene Rolle als Kunst und Kulturvermittler zwischen Markt, Museum, Galerie, Kino, Wissenschaft und Publikum. Oberhausen bildet so jedes Jahr einen Treffpunkt für Filmemacher_innen, Kulturbeauftragte und Publikum aus aller Welt. http://www.kurzfilmtage.de/Nach dem Besuch des Festivals organisieren die Teilnehmer_innen in der Regel ein mittlerweile in Paderborn fest etabliertes und gut besuchtes Minifestival „Oberhausen trifft Paderborn“.


L.030.35150
Unentdecktes Deutsches Kino | Rediscovering (New) German Cinema
S2 | Di 14-18 | E2.122

1 | 2 | B | M | I | P

L.030.35150

Unentdecktes Deutsches Kino
Rediscovering (New) German Cinema

S 2

Dienstag

14-18 Uhr

Raum E2.122

Brauerhoch

Studiengang

Modul / Bereich

1

BA Medienwissenschaften

Basismodul Medientheorie/-geschichte
Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte
Basismodul Medienanalyse
Aufbaumodul Medienanalyse
Mediensoziologie/-pädagogik/-psychologie

2

MA Mediale Kulturen /
MA Medienwissenschaften

Modul 1 (Kriterien der Medienentwicklung, -theorie, -geschichte)
Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, -analyse und -ästhetik)
Modul 3 (Medien und Gesellschaft, Medien und Individuum, -kompetenz)
Modul 4 (Medien, Kulturtheorie und Kulturgeschichte)
Modul 5 (Medienästhetik, kulturelle Praxen)
Modul 6 (Medien im gesellschaftlichen Kontext)

B

Zwei-Fach-BA

Basismodul Medientheorie/-geschichte
Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte
Basismodul Medienanalyse
Aufbaumodul Medienanalyse
Mediensoziologie/-pädagogik/-psychologie

M

MA Kultur und Gesellschaft

Modul 1 (Kriterien der Medienentwicklung, -theorie, -geschichte)
Modul 2 (Kriterien der Mediengestaltung, -analyse und -ästhetik)
Modul 3 (Medien und Gesellschaft, Medien und Individuum, -kompetenz)

I

NF Informatik BA / MA

Medientheorie/-geschichte
Medienanalyse
Mediensoziologie/-pädagogik/-psychologie

P

BA / MA Popmusik

Seminar Medien

Anmeldung

PAUL

Veranstaltungsbeginn

12.04.2016

Leistungsnachweis

Feedbackpaper/ Referat; Hausarbeit

„Wir wollen zeigen, dass Deutschland mehr ist als Trommeln und Blech, Dichter und Denker, Bier und Kraut, Boote und Führer, Jodeln und Lederhosen.“(Hofbauer-Kommando, http://www.eskalierende-traeume.de/)Das Seminar konzentriert sich auf Neu- und Wiederentdeckungen deutscher Filme, die zwischen 1960 und 1990 entstanden sind, und legt seinen Schwerpunkt dabei einerseits auf den sog. Neuen Deutschen Film und andererseits auf Filme, die eher dem „Bahnhofskino“ zuzurechnen sind: ‚Glanz‘ und „Schmuddel“ deutscher Filmgeschichte.Mit dem sog. Neuen Deutschen Film gewann die Bundesrepublik einen Exportschlager, der international reüssierte. Innenpolitische Repressionen standen im Widerspruch zu den neuen Freiheiten des deutschen Films, der das Ansehen der Bundesrepublik stärkte. Schnell wurde der NDF kanonisiert und vor allem in den USA zum festen Bestandteil des Lehrangebots der German Studies und der Film Studies. Autorenfilmer wie Wim Wenders, Werner Herzog, Rainer Werner Faßbinder u.a. waren die Protagonisten.In Vergessenheit gerieten und filmwissenschaftlich kaum berücksichtigt wurden Filme die sich weniger dem (fragwürdigen) Autorenkonzept verschrieben, sondern ästhetisch rau und provokativ waren, entweder Genrebedürfnisse befriedigten wollten oder stark experimentierfreudig agierten.Diese Filme befragt das Seminar auf ihr Verhältnis zum Kanon, zur bundesdeutschen Geschichte, zur Filmpolitik der 60/70/80er Jahre, zum Autorengedanken und zum Genrebegriff.Beim Jenseits und Abseits des Neuen Deutschen Films entstehen Fragen der Tradierung und Kanonisierung von (nationaler) Filmgeschichte in Abhängigkeit von Wissenschaftsbetrieb und Industrie. Aber auch die Frage nach jenen deutschen Filmen des NDF die kanonisch wurden, wohingegen andere vergessen wurden bildet einen Rahmen für ‚unentdecktes‘ deutsches Kino.In Kooperation mit Lichtblick e.V. werden einige der Filme auch im Kino zur Aufführung kommen.


L.030.35120
US-Avantgarde, Experimental, and Underground Cinema
S2 | Mi 11-13 | E2.122

1 | B | I | P

L.030.35120

US-Avantgarde, Experimental, and Underground Cinema

S 2

Mittwoch

11 – 13 Uhr

E2.122

Brauerhoch

Studiengang

Modul / Bereich

1

BA Medienwissenschaften

Basismodul Medientheorie/-geschichte
Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte
Basismodul Medienanalyse
Aufbaumodul Medienanalyse

B

Zwei-Fach-BA

Basismodul Medientheorie/-geschichte
Aufbaumodul Medientheorie/-geschichte
Basismodul Medienanalyse
Aufbaumodul Medienanalyse

I

NF Informatik BA

Medienanalyse

P

BA Popmusik

Seminar Medien

Anmeldung

PAUL

Veranstaltungsbeginn

13.04.2016

Leistungsnachweis

Feedbackpaper/ Referat; Hausarbeit

This seminar explores the rich and varied history of experimental, avant-garde and underground filmmaking in the US. It examines theories and films of major and minor protagonists of the various scenes, styles and epochs since the 1920s. Artistic programs, aesthetic and political ambitions as well as technologies, production and reception conditions are seen in their interrelations and against the backdrop of Hollywood cinema. This seminar will be held in English and encourages you to express your observations and readings no matter what you think of your language skills. We will create an anxiety-free atmosphere, but we request your active participation. (If you think you will not speak in public do not take this class.) Apart from improving language skills, this class mainly strives to challenge and broaden your understanding of film and cinema.

 

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