Karola Schlegelmilch

Vom Sterneschneutzen

schlegemilch
D 1993
12 min
Farbe
Lichtton
16mm



 
 
 
 
 
 
 
 
 
Sternschnuppen: Der Volksglaube hielt die gallertartigen Klumpen der Zitteralge Nostoc für den schleimigen Auswurf der Sterne. Manche Alchemisten sahen darin auch ein ‘vornehmes Meteor’ oder ein ‘Sperma astrale’ , das in klaren Sommernächten auf seinem Weg zur jungfräulichen Erde beobachtet werden kann…
(Lexikon der Magie)
Vom Sterneschneutzen fasst die Mehrdeutigkeit von Filmsprache auf absurde Weise zusammen: man erlebt zum Beispiel einen narzisstischen Kurzschluss, hört von der Übermacht des Leinwandgeschehens, sieht Blubberndes, Schleimiges, Haariges, und eine Elfe die zu Fleisch und Blut wird.
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Vom Sterneschneutzen von 1993 bringt auf humorvolle, ironische Weise einige suggestive Bilder ins Wanken. Der Film bezieht sich auf sinnliche Wirkungen von Bildern.
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Festivals
Oberhausen 1993
Osnabrück 1993

Links
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Die Resonanz von Augenblicken II

schlegelmilch_resonanz
D 2001
30 min
Farbe
Magnetton
16mm

Die Aufnahmen zu diesem Filmprojekt entstanden grösstenteils auf S-8 Material bei Aufenthalten in Westafrika, Paris und verschiedenen Teilen Deutschlands. Sie zeigen Augenblicke körperlichen Vergnügens: Afrikanische Kinder beim Sackhüpfen, Badende drängeln sich in der Brandung, eine koreanische Tanz-Gruppe im Schatten. In vielen Motiven mischen sich spielerische mit existentiellen Momenten. Hinter der vordergründigen Leichtigkeit dringen sie dabei in existenzielle Bereiche vor, die aus dem Alltag sonst ausgespart scheinen.

Trilogie aus Sackhüpfen, L’Arrivée au Cascade, Stunts

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Preis der deutschen Filmkritik (Experimentalfilm)