Modellversuch doppelqualifizierende Lehrerausbildung
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Modellversuch doppelqualifizierende Lehrerausbildung
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Studieninhalte zum Modellversuch
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Lehrstuhl Prof. Dr. Peter Schneider
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Informationen zum Modellversuch

Der Modellversuch zur Doppelqualifizierenden Lehrerbildung ist mit der Abschlusstagung: Neue Kompetenzen in der Lehrerbildung erfolgreich zu Ende gegangen. Das Schulministerium Nordrhein Westfalen und das Wissenschaftsministerium haben der Einrichtung eines Ersten Staatsexamens für das Lehramt Kunst an Gymnasien und Gesamtschulen an der Alanus Hochschule zugestimmt. Der Studienbetrieb wurde zum 1.10.07 aufgenommen. Unseres Wissens ist damit zum ersten mal ein Erstes Staatsexamen für das Lehramt an einer staatlichen Schule, dazu noch mit einem reformpädagogischen Profil, an einer privaten Hochschule ermöglicht worden. Auch der Master Studiengang in Pädagogik wurde erfolgreich durch AQAS e.V. zertifiziert.
Für alle weiteren Fragen und Auskünfte wenden Sie sich bitte an die Alanus Hochschule, Fachbereich Bildungswissenschaften.

Ziel des: „Modellversuchsgruppe doppelqualifizierende Lehrerbildung“ ist es einen regulären doppelqualifizierenden staatlichen Abschluss für die Lehramtsstudenten an der Alanus Hochschule  (Alfter bei Bonn) zu erarbeiten. Neben der Etablierung der Lehrerbildung in der Alanus Hochschule und der entsprechenden Qualifizierung der Studierenden soll in Form des Modellversuches ein zusätzlicher regulärer staatlicher Abschluss geschaffen werden. Das doppelqualifizierende Element entsteht aus dem dialogischen Diskurs zwischen den staatlichen Kräften wie: Planungsvermögen, Strukturierungskraft, und der Ebene des wissenschaftlich-kritischen Diskurses der staatlichen Erziehungswissenschaft und andererseits dem künstlerisch-praktischem  „Erleben“ der Reform-Waldorf-Pädagogik. Diese sich entwickelnde Dialogfähigkeit zwischen staatlicher Schule und Waldorfpädagogik ist ein zentrales Element der Arbeit des Modellversuchs. Die Form eines Modellversuchs wurde gewählt, weil es sich um ein zeitlich begrenztes und singuläres Projekt handelt, das im Genehmigungsverfahren andere Bedingungen erfüllen muss und das fortlaufend wissenschaftlich reflektiert und evaluiert wird. Der Modellversuch findet in enger Kooperation mit dem Lehrstuhl von Peter Schneider an der Universität Paderborn statt. Im Mai 2004 hat die Modellversuchsgruppe doppelqualifizierende Lehrer-bildung ihre Arbeit aufgenommen. Eine entsprechende vertragliche Vereinbarung zwischen der Alanus Hochschule und der Universität Paderborn formuliert die Ziele und Aufgabenstellungen. Der Modellversuch wird als Drittmittelprojekt aus den Zuwendungen einer deutschen Stiftung gefördert. Zu den vordringlichsten Aufgaben zählt die Entwicklung einer Studienordnung für Lehramtsstudenten, die auf Grundlage der gültigen LPO in NRW vom 27.3.2003 das Studium mit dem Ziel des Ersten Staatsexamens ermöglicht. Diese Arbeit konnte im März 2005 abgeschlossen werden. Die vorliegende Studienordnung verbindet die Vorgaben der LPO mit den Inhalten und Kompetenzbereichen eines reform-waldorfpädagogischen Studiums. Die fachdidaktischen Anteile sind insgesamt stärker gewichtet. Da die Alanus Hochschule als Kunsthochschule ein deutlich anderes Profil hat als eine wissenschaftliche Universität, die den Lehramtstudiengang Kunst anbietet, ist die Ausbildung in den Praxisanteilen künstlerisch stärker gewichtet. Es gibt einen eindeutigen Kunstschwerpunkt in der Bildhauerei bzw. der Malerei, zu denen das Spektrum der anderen Künste Bildhauerei bzw. Malerei und des Weiteren Eurythmie und Sprachgestaltung und Schauspiel hinzutritt.

 

 

 

 

 

 
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